Mi, 09:44 Uhr
17.02.2016
57. Vorlesewettbewerb
Wettkampf der Leseratten
Ganze Generationen haben schon teilgenommen und auch im 57. Jahr des Vorlesewettbewerbs schickten die Schulen des Landkreises wieder ihre besten Leseratten ins Rennen um den Einzug ins Landesfinale. In der Stadtbibliothek läuft heute die Entscheidung...
Das die Jungen und Mädchen aus den sechsten Klassen ein wenig aufgeregt sind merkt man ihnen schon an. In ihren Schulen konnten sie in gewohnten Umfeld gegen ihre Mitschüler anlesen, die Stadtbibliothek mit Publikum ist da schon eine andere Arena.
Insgesamt traten elf Jungen und Mädchen (letztere deutlich in der Überzahl) an, um als Vertreter des Landkreises zum Landesfinale des Vorlesewettbewerbs entsandt zu werden. Vertreten waren alle Schulformen, wer aber von welcher Schule kam, sollte erst einmal keine Rolle spielen, so die Vorgabe von Moderator und Buchhändler Dietrich Rose.
Jeder hatte ein Buch seiner Wahl mitgebracht und sich eine Stelle ausgesucht, die vorgelesen wurde. Kniffliger wurde es in Runde zwei, da musste ein unbekannter Text vorgetragen werden. Einen fulminanten Auftakt legte Josephine hin, die sehr lebhaft und mit untrüglichem Gefühl für die Tonalität ihres Textes aus dem Buch "Rico, Oscar und die Tiefenschatten" von Andreas Steinhöfel vortrug.
Mal lustig, mal mystisch, mal äußerst ernst - die Auswahl der Werke geriet abwechslungsreich. Das ist nicht ganz unwichtig, die Textauswahl ist eines der Bewertungskriterien der Jury, die letztlich entscheiden muss wer weiterkommt.
Die setzte sich, in guter Tradition wie Dietrich Rose erklärte, aus Vertretern verschiedener Kultureinrichtungen zusammen. Die Stadtverwaltung war in Person von Frau Haase vertreten, für die Stadtbibliothek hielten Barbara Roesch und der Kulturfreiwillige Leon die Ohren auf, vom Theater war Daniela Zinner mit ihren Freiwilligen Janina und Alexandra gekommen.
Bewertet werden sollte gutes Vorlesen, nicht Schauspielerei. Versprecher fließen nicht in die Bewertung ein. Die genannte Textauswahl, Lesetechnik und Interpretationen hingegen schon.
Wer am Ende gewonnen hat, war zur Stunde nicht bekannt, noch wird gelesen, zugehört und applaudiert.
Angelo Glashagel
Autor: redDas die Jungen und Mädchen aus den sechsten Klassen ein wenig aufgeregt sind merkt man ihnen schon an. In ihren Schulen konnten sie in gewohnten Umfeld gegen ihre Mitschüler anlesen, die Stadtbibliothek mit Publikum ist da schon eine andere Arena.
Insgesamt traten elf Jungen und Mädchen (letztere deutlich in der Überzahl) an, um als Vertreter des Landkreises zum Landesfinale des Vorlesewettbewerbs entsandt zu werden. Vertreten waren alle Schulformen, wer aber von welcher Schule kam, sollte erst einmal keine Rolle spielen, so die Vorgabe von Moderator und Buchhändler Dietrich Rose.
Jeder hatte ein Buch seiner Wahl mitgebracht und sich eine Stelle ausgesucht, die vorgelesen wurde. Kniffliger wurde es in Runde zwei, da musste ein unbekannter Text vorgetragen werden. Einen fulminanten Auftakt legte Josephine hin, die sehr lebhaft und mit untrüglichem Gefühl für die Tonalität ihres Textes aus dem Buch "Rico, Oscar und die Tiefenschatten" von Andreas Steinhöfel vortrug.
Mal lustig, mal mystisch, mal äußerst ernst - die Auswahl der Werke geriet abwechslungsreich. Das ist nicht ganz unwichtig, die Textauswahl ist eines der Bewertungskriterien der Jury, die letztlich entscheiden muss wer weiterkommt.
Die setzte sich, in guter Tradition wie Dietrich Rose erklärte, aus Vertretern verschiedener Kultureinrichtungen zusammen. Die Stadtverwaltung war in Person von Frau Haase vertreten, für die Stadtbibliothek hielten Barbara Roesch und der Kulturfreiwillige Leon die Ohren auf, vom Theater war Daniela Zinner mit ihren Freiwilligen Janina und Alexandra gekommen.
Bewertet werden sollte gutes Vorlesen, nicht Schauspielerei. Versprecher fließen nicht in die Bewertung ein. Die genannte Textauswahl, Lesetechnik und Interpretationen hingegen schon.
Wer am Ende gewonnen hat, war zur Stunde nicht bekannt, noch wird gelesen, zugehört und applaudiert.
Angelo Glashagel







