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Di, 13:29 Uhr
02.02.2016
Nachbetrachtung

22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes

Rund 600 Gäste waren am vergangenen Freitagabend der Einladung des Kreissportbundes Nordhausen zur 22. Sportgala in die festlich geschmückte Wiedigsburghalle gefolgt. Wir hatten bereits in einem Live-Ticker berichtet, hier die ausführliche Betrachtung von Sport-Redakteur Uwe Tittel...


Unter ihnen als Ehrengäste Landrat Matthias Jendricke, Nordhausens Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh, Anke Schiller-Mönch vom Landessprtbund und zahlreiche Vertreter aus der den Sport unterstützenden Wirtschaft. Sie alle waren gespannt, wer sich diesmal die Krone „Sportler des Jahres“ wird aufsetzen können.

Zunächst aber war Handball-Fieber angesagt. Die Erfolge der neuen, jungen deutschen Handball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Polen mit der vorläufigen Krönung Halbfinale gegen Norwegen konnten natürlich nicht außen vor bleiben. Und so wurde der am Bildschirm zu verfolgente Handball-Krimi mit Happyend für Deutschland schließlich auch ein emotional glänzender Auftakt für den eigentlichen Anlass des Abends.

KSB-Präsident Klaus Gorges sowie Landrat und Oberbürgermeister in ihren Grußworten dankten zunächst der gesamten Sportlerfamilie des Kreises für ihre wieder hervorragenden Leistungen auf den unterschiedlichsten Leistungsebenen. Ganz besonderer Dank galt den vielen Ehrenamtlichen, die nicht so im Fokus stehen aber ohne die Sporttreiben im Allgemeinen und Spitzenleistungen im Besonderen überhaupt nicht möglich wären. Genauso wie die vielen kleineren und größeren Förderer und Unterstützer aus der Wirtschaft unverzichtbar sind.

Kaus Gorges verwies darüber hinaus auf die weiterhin sehr gute Zusammenarbeit mit dem Jobcenter. So konnten dem Sport wieder 75 geförderte Beschäftigte zugewiesen werden. Natürlich konnte auch das allgegenwärtige Thema Flüchtlinge nicht ausgespart bleiben. Der Landrat betonte, das gerade der Sport hier einen ganz wichtigen Beitrag zur Integration leisten kann. Doch dann war es endlich soweit. Gestärkt vom Büfet und eingestimmt durch eine Tanzdarbietung der HoTspoT Tanzkantine gab es den ersten Block an Auszeichnungen.

Wie inzwischen schon Tradition, wurden als erstes die Sportförderpreise des Lions-Club für hervorragende Jugendarbeit vergeben. Ausgezeichnet wurden in diesem Jahr die Academy of Life Nordhausen, der LV Altstadt Nordhausen sowie der SV Bielen. Die Pokale für die besten Nachwuchssportler 2015 gingen diesmal an Leichtathletin Rebecca Roßberg und Boxtalent Richard Meinecke.

Als Trainer des Jahres, und das bezieht sich auch diesmal nicht allein auf besondere Erfolge im letzten Jahr sondern würdigt das Engagement über Jahre, wurden geehrt Handball-Übungsleiterin Susanne Sterzl aus Bleicherode und Alexander Schultz vom Reitclub Wollersleben. Sicherlich nicht alltäglich eine Frau als Referee im Boxring. Jessica Hucke vom Nordhäuser SV hat es auf der Kampfrichterleiter schon ganz weit nach oben geschafft und durfte mit Recht die Auszeichnung als Kampfrichterin des Jahres entgegen nehmen. Was wäre der Sport ohne seine Organisatoren. Es gäbe keine Wettkämpfe. Unschätzbar die Arbeit vieler im Kleinen wie im Großen. Erstmas wurde deshalb nun auch der Sportorganisator des Jahres geehrt. Die Wahl fiel auf Dr. Ulrich Konschak, bei dem alle Fäden des internationalen Nordhäuser ICAN-Triathlons zusammenlaufen.

Am Ende dieses ersten Ehrungsblocks dann noch eine besondere Auszeichnung. Wilfried Behrends vom Nordhäuser Radsportverein wurde für seine jahrzehntelangen Verdienste im Verein und darüber hinaus mit der Guths Muth Ehrenplakette des Landessportbundes in Silber ausgezeichnet. Mit internationaler Spitzenartistik des Duos Cosmic Artists wurde dann übergeleitet zur Lüftung des Geheimnisses um die Besten der Besten, die Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften des Jahres 2015.

Es war wie fast immer in den den vergangenen 21 Jahren: Erneut eine Qual der Wahl bei der Fülle herausragender Leistungen auf Landes-, nationaler oder gar internationaler Ebene. Und so war der Ausgang einmal mehr bis zur Auszählung der letzten Stimme völlig offen. Bei den Sportlerinnen gab letztlich erst die Stimme des KSB-Präsidiums den Ausschlag für Schwimmerin Maxi Schorcht vor Vorjahressiegerin Katja Konschak. Dritte hier Florettfechterin Lucie Nikoleizig, die vor drei Jahren als Sportlerin des Jahres gekürt worden war. Bei den Sportlern gab es eine erfolgreiche Titelverteidigung. Leichtathlet Marco Bachmann von der HSG Nordhausen wurde 2015 in der Halle und im Freien dreifacher Deutscher Meister, stellte einen neuen Detschen Hallenrekord über 60 Meter auf und eroberte somit quasi im Sprint erneut die Krone als Sportler des Jahres. ICAN-Sieger Peter Seidel vom Nordhäuser Schwimmverein folgte auf Platz Zwei vor dem Vorjahreszweiten Springreiter Gordon Schultz. Ein Novum gab es in diesem Jahr bei den Mannschaften.

Erstmals musste ein Pokal für die Beste Mannschaft nachbestellt werden, denn es gab zwei erste Plätze. In der Addition der drei Wertungsblöcke Vereine, Galagäste, Präsidium/Fachjury gab es das gleiche Ergebnis und so wurden der Deutsche Meister, die Box-Staffel des Nordhäuser SV sowie Fußball-Regionalligaspitzenreiter Wacker Nordhausen gleichberechtigt zu Mannschaften des Jahres gekürt. Ungläubiges Staunen zunächst, dann aber natürlich große Freude bei den Radballern des SV Ilfeld. Das Duo Toni Fiebig/Toni Krause, Vizelandesmeister 2015, belegte überraschend den dritten Platz. Noch einmal präsentierten sich alle Geehrten dem Publikum, dann übernahm die Partyband AGELESS die Regie für die nächsten Stunden und bat zum Tanz.

Sportlerinnen
1. Maxi Schorcht, Schwimmerin 27 Punkte*
2. Katja Konschak, Triathletin 27
3. Lucie Nikoleizig, Fechterin 26
* Bei Punktgleichheit entschied das geringfügig bessere KSB-Präsidiumsvotum

Sportler
1. Marco Bachmann, Leichtathlet 29
2. Peter Seidel, Triathlet 27
3. Gordon Schultz, Sprngreiter 25

Mannschaften
1. Boxstaffel Nordhäuser SV 28
1. 1. Fußballmannschaft FSV Wacker Nordhausen 28
3. Radball-Oberligateam SV Ilfeld 22

Alle anderen für die Wahl 2015 nominierten Sportlerinnen, Sportler und Mannschaften wurde gleichberechtigt auf Platz Vier gesetzt.
Uwe Tittel
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
22. Sportgala des Nordhäuser Kreissportbundes (Foto: Uwe Tittel)
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