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Mi, 16:00 Uhr
27.01.2016
Polizeibericht

Aufregung war unbegründet

Am Dienstagabend herrschte in Nordhausen und im Landkreis stellenweise helle Aufregung. In den sozialen Netzwerken überschlugen sich die Meldungen und wie so oft wollte es jeder ganz genau wissen. Somit brodelte es in der Gerüchteküche...


Die Polizei kann aber Entwarnung geben. Es gab keine Terrorgefahr, keinen entwichenen Häftling und auch kein Gewaltverbrechen als Anlass für die Verkehrskontrollen.

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Beamte des Inspektionsdienstes hatten im Landkreis mehrere Kontrollstellen eingerichtet und wurden dabei von einem Einsatzzug unterstützt. Deshalb waren an diesem Abend mehr Streifenwagen zu sehen als an anderen Tagen. Aber dennoch war es normaler polizeilicher Alltag.

Neben zahlreichen Ordnungswidrigkeiten wurden dabei erneut einige Fahrer unter Drogeneinfluss angetroffen. In Bleicherode stand ein 28-Jähriger unter Einfluss von Amphetaminen und Metamphetaminen. In seiner Geldbörse fanden die Beamten zwei Tütchen mit Resten der Drogen. Kurz zuvor war in Bleicherode ein 35-Jähriger unter Einfluss von Cannabis am Steuer seines Wagens erwischt worden. Auch er hatte rund 2,5 Gramm Drogen bei sich.

In Ellrich trafen die Beamten auf eine „alte Bekannte“. Die Frau war in den letzten Tagen bereits mehrfach unter Drogeneinfluss am Steuer erwischt worden. Zuletzt am Dienstagmorgen. Im Auto der Frau aus Niedersachsen wurden ebenfalls Drogen gefunden.

An einer Kontrollstelle in Sollstedt wurde schließlich ein 30-jähriger Nordhäuser gestoppt, der ein Auto fuhr, obwohl er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Wollte man an diesem Abend den sozialen Netzwerken glauben, so hätte es im Landkreis rund zehn Geschwindigkeitskontrollen gegeben. Es gab aber nur eine einzige Messstelle. Die Beamten der Technischen Verkehrsüberwachung hatten ihr Messgerät an der Ortsdurchfahrt Ilfeld in der 30er Zone aufgestellt.

Zwischen 16 und 21 Uhr wurden an dieser Stelle 547 Fahrzeuge gemessen. Davon waren 62 deutlich zu schnell und lösten daher den Blitz aus. Sieben von ihnen müssen mit einer Anzeige rechnen, da sie mindestens 24 km/h schneller als erlaubt unterwegs waren. Trauriger Rekordhalter war ein Auto, das mit 70 km/h gemessen wurde. Den Fahrer erwartet ein Fahrverbot. Die restlichen 55 Fahrerinnen und Fahrer kommen mit einem Verwarnungsgeld davon.
Autor: red

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