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So, 16:10 Uhr
10.01.2016
Schmierereien

In der Gerhart-Hauptmann-Straße

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Das Büro- und Geschäftshaus an der "Europa-Kreuzung" in Nordhausen soll in diesem Jahr als Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert werden. Einige Schmierfinken haben sich schon mal an der Fassade abgearbeitet...


Wie nnz erfuhr, wurde inzwischen bei der Polizei Anzeige gestellt. Die hat die Ermittlungen in alle Richtungen aufgenommen, da auch ausländerfeindliche Plakate geklebt wurden.

Schmierereien an künftiger Flüchtlingsunterkunft (Foto: privat)
Schmierereien an künftiger Flüchtlingsunterkunft (Foto: privat)
Schmierereien an künftiger Flüchtlingsunterkunft (Foto: privat)
Schmierereien an künftiger Flüchtlingsunterkunft (Foto: privat)
Autor: red

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Kommentare
Mario_B
10.01.2016, 17:06 Uhr
Wieder die falschen Worte gewählt.
Sicher haben die Täter die falschen Worte gewählt, wenn sie geschrieben hätten refugees welcome, hätte man bestimmt überlegt den Schriftzug mit schönem Stuckgibs zu umranden.
E20
10.01.2016, 19:35 Uhr
Wo?
Auf den Fotos kann ich nur ein Plakat erkennen, aber wo steht da was ausländerfeindliches?
U. Alukard
10.01.2016, 21:43 Uhr
Hässliche Schmierereien, egal wo!
Narrenhände beschmieren Tisch und Wände! Ich finde an diesen Sprühbildern nichts Schönes! Lesen kann ich diese Worte auch nicht, also was soll das?
Herr Taft
11.01.2016, 08:21 Uhr
Vollkommen egal...
...wer da was hingeschmiert hat. Wie bekloppt muss man sein, fremde Häuser anzumalen. Das tut man einfach nicht ! Sagt einiges über das Umfeld, die Kinderstube und den Geisteszustand der Schmierfinken aus....und natürlich über die unterirdischen künstlerischen Fähigkeiten.
Kritiker2010
11.01.2016, 11:00 Uhr
Nun bin ich ja mal gespannt,
wie es einige Personen/Medien/Behörden schaffen wollen oder werden, auch diese Schmierereien irgendwelchen "Rechten" in die Schuhe zu schieben oder gegen diese zu instrumentalisieren. Das wäre dann sicher nur eine weitere "linke" Nummer. ;-)

Soweit ich das erkennen kann, handelt es sich um bunte Schmierereien, ohne Bezug zum Flüchtlings-Thema.

Ohne eine Vorverurteilung vorzunehmen, ist so etwas aber wohl eher dem Personenkreis zuzurechnen, der so gerne "Deutschland abschaffen" will und dafür noch von Politikern hofiert wird. ... oder wie ich es nenne: dem arbeitsscheuen anarchistischen L...pack!
Janko
11.01.2016, 11:58 Uhr
@kritiker2010
bitte nicht pauschalisieren.
ich kenne (illegale) sprayer, die deutschland jedoch weder abschaffen wollen, noch arbeitscheu oder anarchistisch oder lumpenpack sind, sondern im gegenteil studieren oder berufe im sozialen bereich haben.

natürlich ist das "bomben" von hauswänden nicht okay. ich nehme auch nicht an, dass die sprayer dieselben sind, welche den aufkleber "refugees not welcome" angebracht haben. das wäre untypisch für sprayer, da diese das "writing" (wie in diesem falle geschehen) als kreativen ausdruck zur selbstverwirklichung ansehen und der multikulturellen gesellschaft meist offen und tolerant gegenüberstehen. der "tag" ist zudem über den aufkleber gesprüht.

ich gebe den tipp ab, dass die polizei nach zwei verschiedenen tätern suchen sollte: die writer und diejenigen mit den aufklebern.
Gehard Gösebrecht
11.01.2016, 12:41 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
divamuke
11.01.2016, 17:48 Uhr
Richtig
Ich stimme einigen Kommentatoren zu!

Ja, wäre das ein Willkommensgruß für die Flüchtlinge, so würde eine Lobeshymne auf die deutsche Willkommenskultur gesungen, obwohl es kein Kunstwerk ist.

Ja, es ist eine Respektlosigkeit sich an fremdes Eigentum zu vergehen und zeugt von einer schlechten Kinderstube.

Dennoch, find ich es mal wieder so typisch Deutschland! Da es ein Flüchtlingsheim werden soll wir sich öffentlich darüber aufgeregt und publiziert. Über die Schmiererei an der Südharzgalerie bei der Bushaltestelle schert sich aber niemand. Dabei wurde sich dort auch an fremdes Eigentum vergriffen und das schon seit Ewigkeiten!

Sicherlich wird es nicht allzu lange dauern und die Stadt wird es gleich im Zuge des Umbaues zum Flüchtlingsheim bereinigen lassen, während die Galerie weiter so versifft bei der Bushaltestelle/Parkplatz aussehen muss.
Kritiker2010
11.01.2016, 17:48 Uhr
@janko - Differenzieren?
Nein, das ist nicht nötig - macht heute weder die "große" Politik, noch die Leitmedien, und schon gar nicht die Sprayer. Diese differenzieren ja auch nicht, ob Sie irgend ne alte Mauer im Hinterhof beschmieren, oder die Wand eines halbwegs sauberen Geschäftshauses. Soviel Geist sollte man doch aber von einem Studierenden (wenn er denn jemals sein Sozial-Klamauk-Studium abschließt) bzw. soviel Verantwortung von einem Menschen in einem sozialen Beruf erwarten dürfen.

Das es sich bei den Sprayern um andere Täter handelt, als bei den gemeinen und hinterhältigen Anbringern des kaum wahrnehmbaren Aufklebers, dürfte auch jedem noch so tief fliegenden Zeitgenossen klar sein. Nicht nur die Spurenlage impliziert das.

Dass das eine jedoch eine erhebliche Sachbeschädigung darstellt und das andere nur ein Aufkleber mit einem für einige Menschen unbequemen Slogan ist, scheint sich jedoch politisch korrekten aber realitätsfernen Zeitgenossen nicht so recht zu erschließen. Den Unterschied spürt aber der Gebäudeeigentümer bei der Beseitigung der Schäden recht deutlich. Und er wird sich fragen, ob auch das zukünftig zu einem "bunten Nordhausen" gehört.
trabijuergen
16.01.2016, 10:33 Uhr
Schaut Euch doch
um in Nordhausen. Es gibt fast keine Ecke, wo man keine Schmierereien an Hauswänden oder ähnlich geeigneten Flächen sieht, die mit Graffiti "verschönt" wurden. Und jetzt so ein Theater, weil es eine Unterkunft für Flüchtlinge werden soll. Wahrscheinlich sind einige dieser "Kunstwerke" entstanden, als das mit der Unterkunft noch garnicht geplant war. Wenn jedes Graffiti in Nordhausen zur Anzeige gebracht würde, hätte die Polizei aber mächtig viel zu tun. Da wird meiner Meinung nach nur wieder instrumentalisiert, weil es um die "armen" Flüchtlinge geht.
Wie divamuke schon sagte, um die anderen "Kunstwerke" kümmert sich auch keiner.
Der Verfasser dieses Artikels könnte seine Zeit ja mal dafür nutzen, ALLE Graffitis in Nordhausen im Bild festzuhalten und hier zu präsentieren. Da hätte er lange zu tun.
Paulinchen
16.01.2016, 12:27 Uhr
Da waren doch mall zwei "Künstler" aus Leipzig...
...die in Fernost einen Zug besprüht hatten. Was ist denn eigentlich aus denen geworden? Sie wurden damals von den Behörden gefasst und verurteilt, zu einigen Stockhieben.

Aber mal etwas ganz anderes dazu:
Ich selbst bin eine Betroffene, deren Eigentum ebenfalls in den letzten Wochen besprüht wurde. Es sieht einfach Schei...aus! Ich kenne Städte, die haben irgendwo eine größere Betonwand, welche trist und fad ausschaut. Die Stadtverwaltungen schreiben diese Flächen (auch in Parkhäusern) offiziell aus. Die Sprayer können sich bewerben, geben ein Muster ihres Könnens ab und wenn dies für gut befunden wird, dann kann es für diese Personen an die Dosen gehen. Wer demnächst mal durch Zufall nach Schmalkalden oder Sondershausen kommt, dem empfehle ich mal die Augen auf fensterlose Giebelwände von Wohnungsbauten zu richten. Da sind wahre Kunstwerke entstanden. Nun werden einige sagen, dass es in Bayern die Lüftelmalerei gibt, aber das ist ja dort sogar ein Berufszweig und für mich somit außer Konkurrenz.

Betrachte ich mir die kahlen "Klagewände" der neuen Bibliothek hinter dem Rathaus, so wird es wohl nicht lange dauern und die sehen so aus, wie die oben, auf den Fotos. Das will bestimmt auch niemand. Vielleicht könnte man mit meinen Gedanken das Bürgerhaus vor sinnlosen Schmierereien noch schützen?
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