Fr, 11:24 Uhr
08.01.2016
Gerangel um Leitungsposten
Freie Demokraten unterstützen Landrat
Die Nordhäuser Liberalen begrüßen, dass der Landrat ihr schon seit mehr als zehn Jahren beharrlich verfolgtes Ziel, die Spitze der Verwaltung im Landratsamt zu verschlanken, nunmehr endlich aufgreift. Dabei steht das noch nicht einmal fest...
Besser spät als nie, kommentiert der stellvertretende Kreisvorsitzende Manuel Thume entsprechende Presseveröffentlichungen. Franka Hitzing sichert zu, die Überlegung des Landrates, zukünftig die Anzahl der Beigeordneten zu verringern, konstruktiv im Kreistag zu begleiten und innerhalb ihrer Fraktion zu unterstützen.
Es wäre den Bürgern im Landkreis auch nicht zu vermitteln, dass einerseits der Landkreis seit Jahren Gebühren kontinuierlich zu Lasten der Bürger erhöhe, andererseits sich eine thüringenweit unüblich große Anzahl an Beigeordneten leiste, untermauert der FDP-Kreisvorsitzende Claus Peter Roßberg den Standpunkt der Liberalen.
Jedoch möchte die FDP vom Landrat eine Ausführung darüber, wie eine Abschaffung eines hauptamtlichen Beigeordneten durch Aufrücken des zweiten zum ersten Beigeordneten rechtlich möglich ist. Das Rechtsamt der Stadt Nordhausen hatte erklärt, dass die Thüringer Kommunalordnung dies nicht zulasse, als es um die Neubesetzung des Postens des Bürgermeisters ging.
Die Liberalen haben allerdings die Rechnung scheinbar ohne die LINKE gemacht. Deren Fraktionsvorsitzender Rainer Bachmann, habe zwar schon mal Zustimmung signalisiert, statt drei hauptamtlicher und einem ehrenamtlichen Beigeordneten lieber zwei hauptamtliche und zwei ehrenamtliche Führungskräfte zu installieren. Doch nun gibt es dagegen inner- und außerhalb der LINKE einen nicht zu unterschätzenden Widerstand. Zum einen wird befürchtet, dass sich Rainer Bachmann diesen Posten reservieren könne, zum anderen geht es um eine nicht unwesentliche Nebeneinkunft von 200 Euro im Monat. Das sich die Partei mit einem nebenamtlichen Posten zufrieden gibt, ist allerdings einzig und allein der Tatsache geschuldet, dass es für die Nachfolgeschaft von Jutta Krauth keinen geeigneten Bewerber in ihren Reihen gibt.
Es ist also alles noch nicht in dem Topf, in dem es die FDP und der Landrat kochen würden. In der kommenden Woche soll es deshalb eine Zusammenkunft des Ältestenrates geben.
Autor: redBesser spät als nie, kommentiert der stellvertretende Kreisvorsitzende Manuel Thume entsprechende Presseveröffentlichungen. Franka Hitzing sichert zu, die Überlegung des Landrates, zukünftig die Anzahl der Beigeordneten zu verringern, konstruktiv im Kreistag zu begleiten und innerhalb ihrer Fraktion zu unterstützen.
Es wäre den Bürgern im Landkreis auch nicht zu vermitteln, dass einerseits der Landkreis seit Jahren Gebühren kontinuierlich zu Lasten der Bürger erhöhe, andererseits sich eine thüringenweit unüblich große Anzahl an Beigeordneten leiste, untermauert der FDP-Kreisvorsitzende Claus Peter Roßberg den Standpunkt der Liberalen.
Jedoch möchte die FDP vom Landrat eine Ausführung darüber, wie eine Abschaffung eines hauptamtlichen Beigeordneten durch Aufrücken des zweiten zum ersten Beigeordneten rechtlich möglich ist. Das Rechtsamt der Stadt Nordhausen hatte erklärt, dass die Thüringer Kommunalordnung dies nicht zulasse, als es um die Neubesetzung des Postens des Bürgermeisters ging.
Die Liberalen haben allerdings die Rechnung scheinbar ohne die LINKE gemacht. Deren Fraktionsvorsitzender Rainer Bachmann, habe zwar schon mal Zustimmung signalisiert, statt drei hauptamtlicher und einem ehrenamtlichen Beigeordneten lieber zwei hauptamtliche und zwei ehrenamtliche Führungskräfte zu installieren. Doch nun gibt es dagegen inner- und außerhalb der LINKE einen nicht zu unterschätzenden Widerstand. Zum einen wird befürchtet, dass sich Rainer Bachmann diesen Posten reservieren könne, zum anderen geht es um eine nicht unwesentliche Nebeneinkunft von 200 Euro im Monat. Das sich die Partei mit einem nebenamtlichen Posten zufrieden gibt, ist allerdings einzig und allein der Tatsache geschuldet, dass es für die Nachfolgeschaft von Jutta Krauth keinen geeigneten Bewerber in ihren Reihen gibt.
Es ist also alles noch nicht in dem Topf, in dem es die FDP und der Landrat kochen würden. In der kommenden Woche soll es deshalb eine Zusammenkunft des Ältestenrates geben.


