Do, 11:23 Uhr
07.01.2016
Blick in den Thüringer Warenkorb
Was war billiger, was teurer?
Die Jahresteuerungsrate blieb auch im Monat Dezember auf einem niedrigen Niveau. Ursache sind die dauerhaft niedrigen Preise der Mineralölprodukte. Wir haben die Daten und Fakten zusammengestellt...
Verbraucherpreisindex für Thüringen 2014/15 (Foto: TLS)
Die Preise für Heizöl und Kraftstoffe haben mit einem Indexstand im Dezember von 86,7 Prozent fast das Niveau des Jahres 2009 (88,3 Prozent) erreicht. Die Preise für Heizöl gaben im Jahresvergleich um 25,3 Prozent, die Preise der Kraftstoffe um 7,7 Prozent nach. Ohne die Preisentwicklungen von Heizöl und Kraftstoffen würde die Inflationsrate 1,5 Prozent betragen.
Nennenswerte Preissteigerungen wurden für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (4,1 Prozent), für alkoholische Getränke und Tabakwaren (3,4 Prozent) für andere Waren und Dienstleistungen (2,2 Prozent) sowie für Freizeit, Unterhaltung und Kultur (1,7 Prozent) beobachtet.
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Dezember um durchschnittlich 0,1 Prozent. Saisonbedingt verteuerten sich zum Jahreswechsel die Pauschalreisen um 13,7 Prozent sowie die Preise für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (0,6 Prozent).
Indexausgleichend wirkten im Monatsvergleich die rückläufigen Preise der Mineralölprodukte (-5,1 Prozent), die Preise für Bekleidung und Schuhe (- 1,0 Prozent) sowie die Nahrungsmittelpreise (-0,5 Prozent). Insbesondere Gemüse (-4,1 Prozent) sowie Speisefette und Speiseöle (-1,3 Prozent) verzeichneten Preisrückgänge.
Im Jahresdurchschnitt mussten die Thüringer 2015 für die Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs 0,6 Prozent mehr bezahlen als 2014. Deutlich höhere Preise wiesen die alkoholischen Getränke und Tabakwaren (3,2 Prozent), die Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen (2,9 Prozent), das Bildungswesen (2,9 Prozent), die Dienstleistungen für die Gesundheit (2,4 Prozent) oder andere Waren und Dienstleistungen (2,3 Prozent) aus. Besonders die ambulante Pflege verteuerte sich um 27,7 Prozent.
Für die niedrige durchschnittliche Inflationsrate 2015 waren die Preisentwicklungen der Mineralölprodukte (-13,3 Prozent) verantwortlich.
Autor: red
Verbraucherpreisindex für Thüringen 2014/15 (Foto: TLS)
Die Preise für Heizöl und Kraftstoffe haben mit einem Indexstand im Dezember von 86,7 Prozent fast das Niveau des Jahres 2009 (88,3 Prozent) erreicht. Die Preise für Heizöl gaben im Jahresvergleich um 25,3 Prozent, die Preise der Kraftstoffe um 7,7 Prozent nach. Ohne die Preisentwicklungen von Heizöl und Kraftstoffen würde die Inflationsrate 1,5 Prozent betragen.
Nennenswerte Preissteigerungen wurden für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (4,1 Prozent), für alkoholische Getränke und Tabakwaren (3,4 Prozent) für andere Waren und Dienstleistungen (2,2 Prozent) sowie für Freizeit, Unterhaltung und Kultur (1,7 Prozent) beobachtet.
Im Vergleich zum Vormonat stiegen die Verbraucherpreise im Dezember um durchschnittlich 0,1 Prozent. Saisonbedingt verteuerten sich zum Jahreswechsel die Pauschalreisen um 13,7 Prozent sowie die Preise für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen (0,6 Prozent).
Indexausgleichend wirkten im Monatsvergleich die rückläufigen Preise der Mineralölprodukte (-5,1 Prozent), die Preise für Bekleidung und Schuhe (- 1,0 Prozent) sowie die Nahrungsmittelpreise (-0,5 Prozent). Insbesondere Gemüse (-4,1 Prozent) sowie Speisefette und Speiseöle (-1,3 Prozent) verzeichneten Preisrückgänge.
Im Jahresdurchschnitt mussten die Thüringer 2015 für die Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs 0,6 Prozent mehr bezahlen als 2014. Deutlich höhere Preise wiesen die alkoholischen Getränke und Tabakwaren (3,2 Prozent), die Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen (2,9 Prozent), das Bildungswesen (2,9 Prozent), die Dienstleistungen für die Gesundheit (2,4 Prozent) oder andere Waren und Dienstleistungen (2,3 Prozent) aus. Besonders die ambulante Pflege verteuerte sich um 27,7 Prozent.
Für die niedrige durchschnittliche Inflationsrate 2015 waren die Preisentwicklungen der Mineralölprodukte (-13,3 Prozent) verantwortlich.

