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Di, 15:11 Uhr
05.01.2016
Arbeitsmarkt-Reaktionen (3)

Entscheidend ist der erste Arbeitsmarkt

Die niedrigste Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung im Gesamtjahr 2015 muss ein Ansporn sein, Langzeitarbeitslose und anerkannte Flüchtlinge mit Bleibeperspektive besser in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren...


So kommentierte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Elke Holzapfel, am Dienstag die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Thüringen verfestigt seine Spitzenposition unter den ostdeutschen Ländern mit einer Arbeitslosenquote von unter sieben Prozent.

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Dennoch sind im Freistaat mehr als 29.000 Menschen mindestens seit einem Jahr ohne Job. Hier ist zwar ein leichter Rückgang gegenüber 2014 zu verzeichnen, aber der Anteil von rund 37 Prozent gemessen an allen Arbeitslosen stagniert.

"Wir müssen vor dem Hintergrund der guten konjunkturellen Lage alle Möglichkeiten nutzen, damit gerade die Menschen, die schon längere Zeit ohne Job sind, wieder vernünftige Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt erhalten. Wir brauchen keinen künstlichen Arbeitsmarkt, der auf Freiwilligkeit beruht, sondern echte Perspektiven, die auf Dauer angelegt sind", erklärte Holzapfel. Das könne jedoch nur der erste Arbeitsmarkt leisten. "Der erste Arbeitsmarkt ist der Ast, auf dem wir sitzen", so die Landtagsabgeordnete.

Bei der Integration von anerkannten Flüchtlingen mit Bleibeperspektive in den Thüringer Arbeitsmarkt verweist der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Dr. Mario Voigt, auf die Forderung seiner Partei, dass der Mindestlohn hier für sechs Monate ausgesetzt werden sollte. "Was bei Langzeitarbeitslosen in Deutschland gilt, sollte auch bei anerkannten Flüchtlingen mit Bleibeperspektive möglich sein. Die zeitweise Aussetzung des Mindestlohns dient nicht der Diskriminierung, sondern der besseren Integration in den Arbeitsmarkt. Ich sehe nicht ein, warum ein Langzeitarbeitsloser gegenüber einem Flüchtling benachteiligt werden sollte", erklärte Voigt. Zudem müssen aus Sicht des Wirtschaftspolitikers alle Möglichkeiten zur Integration in den Arbeitsmarkt genutzt werden.

"Arbeit ist das beste Integrationsmittel und trägt zum Wohlstand unserer Gesellschaft bei", so der CDU-Landtagsabgeordnete abschließend.
Autor: red

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Kommentare
Schneesturm
06.01.2016, 11:23 Uhr
Zu wenig
Die Frage ist doch,wer will von den Langzeitarbeitslosen arbeiten bei einer Bezahlung unter Mindestlohn .
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