eic kyf msh nnz uhz tv nt
Do, 10:15 Uhr
31.12.2015
Buchtipp: Wie Heilpflanzen wirken - und warum

Natürlich gesund

Dass Kamille den Magen beruhigt und Baldrian die Nerven, wissen die meisten. Aber warum ist das so? Antworten darauf weiß Bestsellerautor Dr. h.c. Peter Jentschura. In seinem neuen Ratgeber "Die Pflanze, unsere Lehrmeisterin" hat der erfahrene Gesundheitsexperte gemeinsam mit seinem langjährigen Kollegen Josef Lohkämper Wissenswertes aus der Welt der Heilpflanzen zusammengetragen - bewährte Rezepte ebenso wie Spannendes aus der Forschung...


Von der Kräuterteemischung gegen allergische Beschwerden über anregende Bäder bis zum Smoothie bei Verdauungsstörungen geben die Autoren zahlreiche praktische Tipps und Anleitungen für die Hausapotheke. Auch wer wissen möchte, was genau eine Pflanze zur Heilpflanze macht, kommt auf seine Kosten.

Anzeige Refinery (lang)
Neben den Einsatzgebieten der einzelnen Blüten, Wurzeln und Kräuter geht es um die unterschiedlichen Inhaltstoffe wie ätherische Öle, Bitterstoffe oder bestimmte chemische Elemente. Gespickt sind die Rezepte zusätzlich mit historischen Überlieferungen, persönlichen Anekdoten und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen - so anschaulich und unterhaltsam, dass auch Laien mühelos folgen können.

Das Gesundheitswissen ist jedoch nur ein Aspekt, den Lohkämper und Jentschura dem Leser näherbringen möchten. Im zweiten Teil des Ratgebers laden sie ein zu einer Reise in das "geheime Leben" der Pflanzen. Anhand zahlreicher Beispiele erklären sie, dass in der Natur nichts dem Zufall überlassen ist, sondern dass jede Pflanze eigene Strategien entwickelt hat, die ihr selbst und ihrer Umwelt nützen.

Als Mensch könne man sich über einige dieser Finessen ärgern - etwa wenn Giersch und Brennnessel ungezügelt wuchern. Oder aber man könne ein Teil dieses Gleichgewichts werden. Gut möglich, dass nach der Lektüre gewisse "Unkräuter" wie zum Beispiel der Klee in einem anderen Licht erscheinen.

Daten & Fakten

Dr. h.c. Peter Jentschura (Jahrgang 1941) ist gelernter Drogist und Industriekaufmann und war bereits im Kindesalter fasziniert von der Heilkraft der Pflanzen. 1982 gründete er seinen eigenen Verlag im westfälischen Münster.

Er und sein Kollege und Co-Autor Josef Lohkämper (Jahrgang 1930) beschäftigen sich seit Jahrzehnten mit der Erforschung des Pflanzenreichs und bezeichnen sich gern als "die letzten Druiden". "Die Pflanze, unsere Lehrmeisterin", ist das dritte Buch des Bestsellerautoren-Teams. Mehr Informationen gibt es unter www.verlag-jentschura.de.

Buchtipp: "Die Pflanze, unsere Lehrmeisterin", Verlag Peter Jentschura, 224 Seiten, 24,50 Euro; ISBN 978-3-933874-22-1.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Bodo Schwarzberg
31.12.2015, 14:44 Uhr
natürliche Heilmittel oft wirtschaftsschädlich
Ich kann die nnz nur loben, da sie immer mal wieder auch vom vorgegebenen Mainstream abweichende Akteure zu Wort kommen lässt.
Tatsächlich sind unsere wildwachsenden Pflanzen oder seit langem bekannte Körper- und Entspannungstechniken oftmals gute und preiswerte "Arzneimittel". Nicht unbedingt müssen die Produkte der Pharmakonzerne zur Linderung verschrieben werden. Ohne Zweifel: Sie haben wesentlich mit zur Steigerung der Lebenserwartung und zur Behandlung schwerster Krankheiten beigetragen. Jedoch verbrennen die Bürger vollkommen sinnlos Milliardenbeträge für Heilmittel und manche Physiotherapien: für Hunderte teure Erkältungspräparate zum Beispiel, von denen eigentlich jeder wissen müsste, dass sie eine Erkältung selten bis nicht lindern oder gar verkürzen bzw., dass Milch mit Honig, Fencheltee oder Meerrettich oder Zwiebel mit ihren Allylsenfölen eine billige, nebenwirkungsarme, nachhaltige und wirksame Alternative zur Linderung darstellen können. Oder auch Vitaminpräparate, die in einem der sattesten und überernährtesten Länder der Welt so gut wie immer nichts als Geldschneiderei sind. Studien hierzu gibt es. Nur tauchen sie gerade auf vielbesuchten Internetseiten selten auf, da sie das Geschäft behindern, dem Patienten aber trotzdem gut tun könnten. Auch nur selten die vielen Möglichkeiten, die jeder einzelne hat, um zum Beispiel die meisten Rückenprobleme wirksam zu bekämpfen: Notwendig ist nur eine gewisse Abstinenz gegen die Milliarden, die die Pharmaindustrie in Werbung und teils auch Volksverdummung investiert.
Ein Problem hat der Mensch, und eine Pille soll ganz schnell helfen. Zu schnelllebig ist die Zeit, um anderes zu denken, meinen viele. Oftmals aber ist diese Haltung der Beginn einer Spirale immer tiefer hinein in die Fänge der Schulmedizin. Denn: Die Ursachen, z.B. für Rückenschmerzen, hätten schon vor Jahren grundlegend und wirksam bekämpft werden können. Irgendwann ist es für alternative Maßnahmen zu spät. Vielleicht können sich wenigstens einige unter uns der einseitigen Dominanz der Pillen widersetzen. Das hier vorgestellte Buch kann hierzu sicher beitragen.
murmeltier
31.12.2015, 15:58 Uhr
Menschen
Die Menschen müssen doch an das Gesundheitswesen gebunden werden. Hier werden Milliarden umgesetzt. Ganze Berufszweige hängen an diesem System. Arztpraxen müssen täglich gefüllt werden, Krankenhausbetten und die Betten von Rehakliniken müssen doch belegt sein, sonst wird nichts verdient. Auch die Vorstände von Krankenkassen müssen ja leben können. In diesen "System" stört vermutlich ein gesunder Mensch nur, ohne jegliche Tabletten.

Für mich auch komisch, die Krankenkassen zählen einen Bonus, natürlich nur dafür, wenn man eine ' Vorsorgeuntersuchung" wahrnimmt oder etwas anderes, aber im "System" abrechenbares. Einen Bonus bekommt man nicht für tägliches Joggen, Schwimmen oder Radfahren. Warum auch? Daran verdient ja keiner.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)