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So, 16:19 Uhr
20.12.2015
Wagner präsentiert Neuauflage der Monografie

„Produktion des Todes. Das KZ Mittelbau-Dora“

Der Historiker Jens-Christian Wagner legt eine aktualisierte und erweiterte Neuauflage der Monografie zur Geschichte des KZ Mittelbau-Dora vor, dessen dichtes Netz von Außenlagern in den letzten beiden Kriegsjahren den Harz überzog. Tausende Häftlinge starben beim Bau unterirdischer Rüstungsanlagen, die den Nationalsozialisten den propagierten "Endsieg" bringen sollten...


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Auf Grundlage weitgehend unveröffentlichter Quellen aus zahlreichen Archiven untersucht Jens-Christian Wagner die Kooperation von SS und Rüstungsindustrie und das Wechselverhältnis von Vernichtung und Arbeit.

Differenziert stellt der Autor Opfergruppen und exemplarische Täterbiografien dar und fragt nach der Einbindung der Lager in ihr gesellschaftliches Umfeld: Welche Auswirkungen hatte das Hineinwachsen des Lagersystems in die Tätergesellschaft, wie wirkte sich die Präsenz der KZ-Häftlinge auf die Bevölkerung in der Umgebung der Lager aus?

Die detaillierte Analyse von Motivations- und Rechtfertigungsstrukturen bietet Erklärungsmodelle für eine gesellschaftliche Entwicklung, die durch eine breite Mittäter- und Komplizenschaft geprägt war.

Cover (Foto: Wallstein Verlag) Cover (Foto: Wallstein Verlag) Am 5. Januar 2016 stellt Jens-Christian Wagner seine Forschungsergebnisse ab 18 Uhr im Ratssaal der Stadtbibliothek Nordhausen vor. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu Gespräch und Diskussion.

Die Veranstaltung wird von Stefan Hördler, Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora, moderiert. Der Eintritt zur Kooperation der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora und der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten ist frei.

Jens-Christian Wagner, Historiker, ist Geschäftsführer der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten.

Zum Buch: Jens-Christian Wagner: Produktion des Todes. Das KZ Mittelbau-Dora, aktualis. und erw. Neuaufl., Göttingen: Wallstein Verlag 2015 (http://wallstein-verlag.de/9783835315075-jens-christian-wagner-produktion-des-todes.html).

Ausschlussklausel: Entsprechend § 6 Abs. 1 VersG sind Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Versammlung ausgeschlossen.
Autor: red

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