Do, 11:26 Uhr
17.12.2015
Jahresrückblick des ESN
Ab ins Ausland
Das Fazit des Jahres 2015 fällt recht gut aus, resümierte jetzt der Europa Service Nordthüringen. Besonders die Möglichkeit als Azubi mit einem Stipendium im EU-Ausland ein mehrwöchiges Praktikum zu absolvieren, sei für viele junge Menschen mittlerweile eine attraktive Option...
So könnten die Auszubildenden berufliche Erfahrungen, Fremdsprachentraining und persönliche Auslandserkundungen miteinander verbinden. In diesem Jahr konnte der ESN über 30 Auslandsmobilitäten betreuen. Auch Nordthüringer Unternehmen zeigten vermehrt Interesse, ihre Auszubildenden über einen solchen Auslandaufenthalt zusätzlich zu qualifizieren, bestätigt Claudia Reich, Projektmanagerin beim ESN.
Das noch bis Ende Mai 2016 laufende Stipendienprogramm AZUBI+ wurde durch Marcel Sievers und Katerina Donovska, Projektverantwortliche beim ESN, auf verschiedenen Infoveranstaltungen der Region wie beispielsweise den Berufsinfotagen im Eichsfeld und in Sondershausen im vergangenen Herbst vorgestellt.
Donovska und Sievers informierten ebenfalls darüber, dass Lehrpersonal an berufsbildenden Schulen sowie Ausbildungspersonal in Unternehmen sogar noch bis 2017 ein Stipendium erhalten können, um sich im EU-Ausland fortzubilden und zu qualifizieren. Damit können die hochwertige, an europäischen Standards ausgerichtete Ausbildung in den Unternehmen sowie der bilinguale Unterricht in den regionalen Berufsschulen verbessert werden, erklären Frau Gassauer und Frau Langula. Beide sind Lehrerinnen am Staatlichen Berufsschulzentrum (SBZ) in Nordhausen und verbrachten im Juli 2015 gemeinsam mit anderen Lehrkräften einen zweiwöchigen Sprachaufenthalt in Dublin.
Das erweiterte Sprachwissen und die neuen interkulturellen Erfahrungswerte fließen nun direkt in den Unterricht ein. Besonders hervorzuheben sei der Vorbildcharakter für die Lernenden. Die Schüler finden es toll, dass ihre Lehrer nochmal die Schulbank gedrückt haben und dafür extra nach Irland geflogen sind, erklärt Gassauer. Wir können den Auszubildenden jetzt anhand eigener Erfahrungen berichten, wie die Beantragung des Stipendiums, die Reisevorbereitungen und Aufenthalt in einer Gastfamilie ablaufen. Dies macht neugierig und ermutigt, ebenfalls Sprach- und Erfahrungskompetenzen außerhalb des Heimatlandes und des Lehrbetriebs zu sammeln, ergänzt Langula.
.l. ESN-Mitarbeiterin Reich, Lehrerinnen am SBZ Langula und Gassauer, ESN-Mitarbeiter Sievers (Foto: Europa Service Nordthüringen)
Wichtig für einen optimalen Erfolg und einen reibungslosen Ablauf ist eine gute Vorbereitung. Durch die kompetente und tatkräftige Unterstützung des ESN, der die umfangreiche Planung sowie die Beantragung der Stipendien betreute, konnte die Auslandsqualifizierung der Lehrkräfte des SBZ so erfolgreich umgesetzt werden, fassen die Lehrerinnen zusammen. Auch im kommenden Jahr ist der ESN Ansprechpartner für alle Auszubildenden und Lehrkräfte der beruflichen Bildung, die sich für eine Lernmobilität in einem Land der EU interessieren. Die Mitarbeiter des ESN beraten hierzu kostenfrei, erläutert Projektmanagerin Reich und ergänzt, dass der ESN ebenfalls zu anderen europäischen Förderprogrammen berät sowie als Ansprechpartner für Unternehmen, die ausländische Fachkräfte aufnehmen oder ausbilden möchten, zur Verfügung steht.
Informationen zum ESN und seinen Leistungen finden Interessierte auf der Webseite www.esn.bic-nordthueringen.de, auf www.facebook.com/ESN.BIC sowie telefonisch unter 03631 918200. Der ESN hat sein Büro im BIC, berät kostenfrei und wird aus Mitteln des ESF und des Freistaats Thüringen finanziert.
Autor: redSo könnten die Auszubildenden berufliche Erfahrungen, Fremdsprachentraining und persönliche Auslandserkundungen miteinander verbinden. In diesem Jahr konnte der ESN über 30 Auslandsmobilitäten betreuen. Auch Nordthüringer Unternehmen zeigten vermehrt Interesse, ihre Auszubildenden über einen solchen Auslandaufenthalt zusätzlich zu qualifizieren, bestätigt Claudia Reich, Projektmanagerin beim ESN.
Das noch bis Ende Mai 2016 laufende Stipendienprogramm AZUBI+ wurde durch Marcel Sievers und Katerina Donovska, Projektverantwortliche beim ESN, auf verschiedenen Infoveranstaltungen der Region wie beispielsweise den Berufsinfotagen im Eichsfeld und in Sondershausen im vergangenen Herbst vorgestellt.
Donovska und Sievers informierten ebenfalls darüber, dass Lehrpersonal an berufsbildenden Schulen sowie Ausbildungspersonal in Unternehmen sogar noch bis 2017 ein Stipendium erhalten können, um sich im EU-Ausland fortzubilden und zu qualifizieren. Damit können die hochwertige, an europäischen Standards ausgerichtete Ausbildung in den Unternehmen sowie der bilinguale Unterricht in den regionalen Berufsschulen verbessert werden, erklären Frau Gassauer und Frau Langula. Beide sind Lehrerinnen am Staatlichen Berufsschulzentrum (SBZ) in Nordhausen und verbrachten im Juli 2015 gemeinsam mit anderen Lehrkräften einen zweiwöchigen Sprachaufenthalt in Dublin.
Das erweiterte Sprachwissen und die neuen interkulturellen Erfahrungswerte fließen nun direkt in den Unterricht ein. Besonders hervorzuheben sei der Vorbildcharakter für die Lernenden. Die Schüler finden es toll, dass ihre Lehrer nochmal die Schulbank gedrückt haben und dafür extra nach Irland geflogen sind, erklärt Gassauer. Wir können den Auszubildenden jetzt anhand eigener Erfahrungen berichten, wie die Beantragung des Stipendiums, die Reisevorbereitungen und Aufenthalt in einer Gastfamilie ablaufen. Dies macht neugierig und ermutigt, ebenfalls Sprach- und Erfahrungskompetenzen außerhalb des Heimatlandes und des Lehrbetriebs zu sammeln, ergänzt Langula.
.l. ESN-Mitarbeiterin Reich, Lehrerinnen am SBZ Langula und Gassauer, ESN-Mitarbeiter Sievers (Foto: Europa Service Nordthüringen)
Wichtig für einen optimalen Erfolg und einen reibungslosen Ablauf ist eine gute Vorbereitung. Durch die kompetente und tatkräftige Unterstützung des ESN, der die umfangreiche Planung sowie die Beantragung der Stipendien betreute, konnte die Auslandsqualifizierung der Lehrkräfte des SBZ so erfolgreich umgesetzt werden, fassen die Lehrerinnen zusammen. Auch im kommenden Jahr ist der ESN Ansprechpartner für alle Auszubildenden und Lehrkräfte der beruflichen Bildung, die sich für eine Lernmobilität in einem Land der EU interessieren. Die Mitarbeiter des ESN beraten hierzu kostenfrei, erläutert Projektmanagerin Reich und ergänzt, dass der ESN ebenfalls zu anderen europäischen Förderprogrammen berät sowie als Ansprechpartner für Unternehmen, die ausländische Fachkräfte aufnehmen oder ausbilden möchten, zur Verfügung steht.
Informationen zum ESN und seinen Leistungen finden Interessierte auf der Webseite www.esn.bic-nordthueringen.de, auf www.facebook.com/ESN.BIC sowie telefonisch unter 03631 918200. Der ESN hat sein Büro im BIC, berät kostenfrei und wird aus Mitteln des ESF und des Freistaats Thüringen finanziert.

