Mi, 15:34 Uhr
16.06.2004
Erinnerungskultur
Nordhausen (nnz). Morgen jährt sich zum 51. Mal der Volksaufstand in der damaligen DDR. In vielen Teilen Thüringens, so zum Beispiel bei Teistungen oder am Point Alpha wird mit Veranstaltungen an den 17. Juni 1953 erinnert. Dazu Anmerkungen von Dr. Klaus Zeh in der nnz.
Die mutigen Menschen, die am 17. Juni 1953 gegen das kommunistische Unterdrückungsregime aufbegehrten, sind uns Mahnung und Verpflichtung zugleich. Wenn wir heute in Thüringen in Frieden und Freiheit leben dürfen, so haben wir dies dem damaligen Aufstand der Menschen mit zu verdanken. Die Erinnerung an den 17. Juni 1953 hat ihren Sinn nicht verloren.
Der damalige Volksaufstand gegen die SED-Diktatur vor 51 Jahren gehört zu den herausragenden Ereignissen deutscher Geschichte. Ursachen, Verlauf und Folgewirkungen von 1953 gehören in den Stundenplan des Geschichtsunterrichts und in den Vordergrund der historisch-politischen Betrachtung deutscher Nachkriegsgeschichte. Panzer der roten Armee haben zwar den Aufstand mit Gewalt niedergewalzt, der Freiheitswille wurde aber nicht gebeugt.
Die Forderung der Menschen nach freien Wahlen, Freiheit und Selbstbestimmung für alle Deutschen blieb lebendig. Am 17. Juni 1953 begann was in der friedlichen Revolution von 1989 mit dem Fall der Mauer erfolgreich endete. Das Vermächtnis vom 17. Juni 1953 ist unverändert aktuell. Extremisten dürfen in Deutschland nie wieder eine Chance erhalten. Dazu mahnt der Volksaufstand der ehemaligen DDR auch 51 Jahre später. Die Werte Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie müssen gegen alle Feinde verteidigt werden. Jeder Demokrat muss ideologisch begründeten Wahrheits- und Machtansprüchen widerstehen.
Das Verständnis der Vergangenheit ist wichtig für die Zukunft. Ein Volk, das seine Geschichte nicht kennt, begreift die Gegenwart nicht und kann die Zukunft nicht gestalten. Gerade wir Deutschen wissen aus leidvoller Erfahrung, dass Freiheit ein kostbares Gut ist. Dessen müssen wir uns immer bewusst sein.
Dr. Klaus Zeh, Kreisvorsitzender der CDU Nordhausen
Autor: nnzDie mutigen Menschen, die am 17. Juni 1953 gegen das kommunistische Unterdrückungsregime aufbegehrten, sind uns Mahnung und Verpflichtung zugleich. Wenn wir heute in Thüringen in Frieden und Freiheit leben dürfen, so haben wir dies dem damaligen Aufstand der Menschen mit zu verdanken. Die Erinnerung an den 17. Juni 1953 hat ihren Sinn nicht verloren.
Der damalige Volksaufstand gegen die SED-Diktatur vor 51 Jahren gehört zu den herausragenden Ereignissen deutscher Geschichte. Ursachen, Verlauf und Folgewirkungen von 1953 gehören in den Stundenplan des Geschichtsunterrichts und in den Vordergrund der historisch-politischen Betrachtung deutscher Nachkriegsgeschichte. Panzer der roten Armee haben zwar den Aufstand mit Gewalt niedergewalzt, der Freiheitswille wurde aber nicht gebeugt.
Die Forderung der Menschen nach freien Wahlen, Freiheit und Selbstbestimmung für alle Deutschen blieb lebendig. Am 17. Juni 1953 begann was in der friedlichen Revolution von 1989 mit dem Fall der Mauer erfolgreich endete. Das Vermächtnis vom 17. Juni 1953 ist unverändert aktuell. Extremisten dürfen in Deutschland nie wieder eine Chance erhalten. Dazu mahnt der Volksaufstand der ehemaligen DDR auch 51 Jahre später. Die Werte Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie müssen gegen alle Feinde verteidigt werden. Jeder Demokrat muss ideologisch begründeten Wahrheits- und Machtansprüchen widerstehen.
Das Verständnis der Vergangenheit ist wichtig für die Zukunft. Ein Volk, das seine Geschichte nicht kennt, begreift die Gegenwart nicht und kann die Zukunft nicht gestalten. Gerade wir Deutschen wissen aus leidvoller Erfahrung, dass Freiheit ein kostbares Gut ist. Dessen müssen wir uns immer bewusst sein.
Dr. Klaus Zeh, Kreisvorsitzender der CDU Nordhausen

