Do, 12:33 Uhr
28.06.2001
Poker der Garagenbesitzer erwartet
Nordhausen (nnz). Vertreter der Landesgartenschau GmbH informierten heute über den Fortschritt bei den Arbeiten auf dem Petersberg. Knackpunkt sind dabei unter anderem die Verhandlungen mit den Garagenbesitzern unterhalb des Petersberges.
Über die anstehenden Bauarbeiten berichtete nnz bereits in der zurückliegenden Zeit mehrfach (siehe hierzu auch im nnz-Archiv). Das gesamte Konzept der Landesgartenschau könnte jedoch durch die Garagen an der rückwärtigen Rautenstraße gefährdet werden. Die Garagen befinden sich im Besitz der Nutzer, stehen allerdings auf städtischem Grund und Boden. In diesen Tagen werden die Garagenbesitzer die Kündigung ihres Pachtverhältnisses im Briefkasten finden. Bislang wird sowohl innerhalb der Landesgartenschaugesellschaft als auch in der Stadtverwaltung über eine eventuelle Entschädigung diskutiert. Letztlich werde alles auf ein Pokerspiel mit einigen der Besitzer hinauslaufen.
Für die Planer der Landesgartenschau gibt es jedoch zum Abriß der Garagen keine Alternative. Als Ersatz werden Stellplätze in einer zu bauenden Tiefgarage angeboten. 150 Plätze sollen dann unter dem Petersberg verschwinden. Zuvor wird auf dem Dach der künftigen Tiefgarage Erde aufgeschüttet, so kann die Ausstellungsfläche wie geplant genutzt werden. Ohne diesen Flächengewinn verliert die Landesgartenschau in dieser Kernmaßnahme rund ein Drittel an Fläche.
Für den Bau der Tiefgarage gebe es momentan vier Lösungsvorschläge. Diese sollen in den kommenden Wochen diskutiert und geprüft werden. Im September wird schließlich mit einer Entscheidung gerechnet. Die Vorstellungen sehen etwa 150 Stellplätze vor, die vorwiegend den Anwohnern in diesem Bereich vorbehalten sind. Mit dieser ausreichenden Anzahl von Stellplätzen könnte sich auch das jetzige Parkchaos in den Innenhöfen entlang der östlichen hinteren Rautenstraße entspannen. Derzeit seien die Höfe komplett zugeparkt.
In der Rautenstraße selbst verzögern sich die angekündigten Bauarbeiten. Grund ist hier der Widerspruch eines Bieters innerhalb des abgelaufenen Vergabeverfahrens. Die Prüfung des gesamten Verfahrens durch das Landesverwaltungsamt Weimar (LVA) werden zur Zeit vorgenommen. Sollte die Prüfung seitens des LVA positiv für die Planer ausgehen, dann könne sofort mit den Bauarbeiten begonnen werden, sagte die LGS-Geschäftsführerin Inge Klaan der nnz. Sollte der in Widerspruch gegangene Bieter Recht bekommen, dann müssen neu ausgeschrieben werden. Der Baubeginn könne sich dann erneut um vier bis fünf Wochen verschieben.
Autor: nnzÜber die anstehenden Bauarbeiten berichtete nnz bereits in der zurückliegenden Zeit mehrfach (siehe hierzu auch im nnz-Archiv). Das gesamte Konzept der Landesgartenschau könnte jedoch durch die Garagen an der rückwärtigen Rautenstraße gefährdet werden. Die Garagen befinden sich im Besitz der Nutzer, stehen allerdings auf städtischem Grund und Boden. In diesen Tagen werden die Garagenbesitzer die Kündigung ihres Pachtverhältnisses im Briefkasten finden. Bislang wird sowohl innerhalb der Landesgartenschaugesellschaft als auch in der Stadtverwaltung über eine eventuelle Entschädigung diskutiert. Letztlich werde alles auf ein Pokerspiel mit einigen der Besitzer hinauslaufen.
Für die Planer der Landesgartenschau gibt es jedoch zum Abriß der Garagen keine Alternative. Als Ersatz werden Stellplätze in einer zu bauenden Tiefgarage angeboten. 150 Plätze sollen dann unter dem Petersberg verschwinden. Zuvor wird auf dem Dach der künftigen Tiefgarage Erde aufgeschüttet, so kann die Ausstellungsfläche wie geplant genutzt werden. Ohne diesen Flächengewinn verliert die Landesgartenschau in dieser Kernmaßnahme rund ein Drittel an Fläche.
Für den Bau der Tiefgarage gebe es momentan vier Lösungsvorschläge. Diese sollen in den kommenden Wochen diskutiert und geprüft werden. Im September wird schließlich mit einer Entscheidung gerechnet. Die Vorstellungen sehen etwa 150 Stellplätze vor, die vorwiegend den Anwohnern in diesem Bereich vorbehalten sind. Mit dieser ausreichenden Anzahl von Stellplätzen könnte sich auch das jetzige Parkchaos in den Innenhöfen entlang der östlichen hinteren Rautenstraße entspannen. Derzeit seien die Höfe komplett zugeparkt.
In der Rautenstraße selbst verzögern sich die angekündigten Bauarbeiten. Grund ist hier der Widerspruch eines Bieters innerhalb des abgelaufenen Vergabeverfahrens. Die Prüfung des gesamten Verfahrens durch das Landesverwaltungsamt Weimar (LVA) werden zur Zeit vorgenommen. Sollte die Prüfung seitens des LVA positiv für die Planer ausgehen, dann könne sofort mit den Bauarbeiten begonnen werden, sagte die LGS-Geschäftsführerin Inge Klaan der nnz. Sollte der in Widerspruch gegangene Bieter Recht bekommen, dann müssen neu ausgeschrieben werden. Der Baubeginn könne sich dann erneut um vier bis fünf Wochen verschieben.


