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Do, 12:32 Uhr
28.06.2001

DGB: Verheerender Ausbildungsmarkt

Nordhausen/Erfurt (nnz). Der Thüringer DGB hat die Lage auf dem Ausbildungsmarkt als verheerend bezeichnet. Es fehlten über 18.000 Lehrstellen im Freistaat, sagte DGB-Landeschef Frank Spieth am Donnerstag.

Die Situation sei noch prekärer als im Vorjahr. Rund 30.400 Jugendliche hatten sich im Mai um einen Platz beworben. Von der Wirtschaft und anderen Trägern seien aber nur rund 13.000
angeboten worden. Zur Koordinierung einer effizienteren Berufsausbildung schlug er die Schaffung eines Landesinstitutes für Berufsbildung vor.

Die von der Landesregierung befürwortete Selbstverpflichtung der Industrie, freiwillig genügend Ausbildungsplätze zu schaffen, sei in Thüringen auf der ganzen Linie gescheitert. „Wer nicht ausbildet, muss zahlen“, sagte er. Nur so könnten die Thüringer Unternehmen aus ihrem Dornröschenschlaf gerissen werden. Auf 100 Bewerber kämen lediglich 42 Plätze. Obwohl die Zahl der Bewerber in diesem Jahr um 1.500 niedriger liege als im Jahr 2000 seien die ausbildenden Betriebe offenbar nicht in der Lage, den Rückgang der Lehrstellen im Handwerk und in der Baubranche aufzufangen.

Selbst bei neuen Berufen wie in der IT-Branche krisele es. Das Interesse der Jugendlichen gerade an diesen Berufen sei in jüngster Zeit um 10,8 Prozent angewachsen, sagte er. Doch nur jeder vierte habe Glück.
Autor: nnz

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