Mo, 12:50 Uhr
14.06.2004
Sieger ermittelt
Sieger ermittelt (Foto: nnz)
Nordhausen (nnz). Auf der zweiten Thüringer Landesgartenschau in Nordhausen trafen sich am Wochenende 14 Auszubildende zum dritten Berufswettbewerb der Landschaftsgärtner aus Hessen und Thüringen, dem Hessen-Thüringen Cup 2004. Wer die Nase in dem Wettbewerb ganz weit vorn hatte, das gibt es in Ihrer nnz mit einem Klick.Als Siegerteam ging aus dem Wettbewerb Stefan Hüfner vom Garten- und Landschaftbaubetrieb Cölestin Huhn aus Schlüchtern und David Scheuthle von der Firma Volker Kimpel aus Dipperz hervor. Dr. Klaus Zeh, Thüringer Minister für Soziales, Familie und Gesundheit und Thorsten Perlich, Vizepräsident des veranstaltenden Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen, überreichten den Erstplazierten den begehrten Wanderpokal - eine handgeschnitzte Holzfigur. Außerdem erhielten die Sieger eine Urkunde und einen Scheck in Höhe von 250 Euro. Das Team wird Hessen und Thüringen beim Bundeswettbewerb auf der Landschaftsgärtner-Messe im September in Nürnberg vertreten. Das dortige Gewinnerteam wird als Vertreter für Deutschland bei der Berufsweltmeisterschaft im Jahr 2005 in Helsinki dabei sein. Den hervorragenden zweiten Platz belegten Maik Baumann, Betrieb Jürgen Kredel, Reichelsheim, und Thomas Kleis, Firma Röll Gartendesign, Einhausen. Jan Robert Bäumel und Mirko Peter von der Immo Herbst GmbH aus Frankfurt glänzten auf dem dritten Platz.
Die Aufgabe bestand darin, ein landschaftsgärtnerisches Bauwerk nach Plan zu erstellen. Neben der Pflanzung und dem Verlegen von Rollrasen gehörten dazu der Bau einer Mauer sowie die Befestigung von Flächen mit Beton- und Natursteinpflaster. Für die Bauaufgabe standen den Teams sechs Stunden zur Verfügung. Die Besucher der Landesgartenschau waren fasziniert vom Können der jungen Menschen und verweilten oft, um ihnen beim Erstellen der Minibauwerke über die Schulter zu schauen. Einige von Ihnen kamen mehrmals vorbei, um die verschiedenen Bauphasen mitzuerleben. "Das sollen die alles heute bauen?" so eine Besucherin, die von der Aufgabenstellung überrascht war. "Das ist ja Wahnsinn, und das sind wirklich alles Auszubildende im Garten- und Landschaftsbau", so ein weiterer Besucher, der die Leistung staunend betrachtete.
Zur Schonung des Körpers und zur Vermeidung von Unfällen werden bei der Arbeit im Garten- und Landschaftsbau bestimmte Regeln eingehalten. Deshalb mussten die Teilnehmer zusätzlich zur Bauaufgabe beweisen, dass Sie sich auch mit Fragen zur Arbeitssicherheit und zum Arbeitsschutz auskennen. Die Veranstaltung war für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Inge Klaan, Geschäftsführerin der Landesgartenschau Nordhausen 2004 GmbH, war von den Minibauwerken so begeistert, dass diese noch einige Tage als Ausstellungsbeitrag auf der Landesgartenschau Nordhausen zu besichtigen sind.

