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Mo, 06:42 Uhr
14.06.2004

nnz-Rückspiegel: 14. Mai 2003

Nordhausen (nnz). Sie wollen wissen, was sich im Landkreis Nordhausen vor exakt einem Jahr ereignet hat? Kein Problem! Die nnz hat für Sie im Archiv geblättert. Heute:
Manager und Fachkräfte


„Da stimmt etwas nicht“
Bundespräsident Johannes Rau stellte das am Donnerstag fest, als er sich im ZDF mit dem Managertum in Deutschland befasste und dabei augenfällige Missverhältnisse in der Unternehmenspolitik in Deutschland kritisierte. Rau hat sich in der Debatte um unangemessene Managergehälter und die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen eingeschaltet. Im ZDF nahm er am Donnerstagmorgen die Gelegenheit wahr, um eine „geringere Spanne zwischen dem Einkommen des Facharbeiters und des Managers“ zu fordern. Deutschland dürfe nicht in amerikanische Verhältnisse abgleiten, mahnte das Staatsoberhaupt. Nur Stunden danach traf er in Frankfurt am Main den Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann, der mit 6,9 Millionen Euro Jahresgehalt bestbezahlter deutscher Topmanager ist und sich deswegen schon scharfe Kritik anhören musste – zuletzt vor wenigen Tagen auf der Hauptversammlung des Bankenprimus. Ob auch Johannes Rau bei seinem Treffen dieses Thema ansprach, ist allerdings nicht bekannt...ausführlich im nnz-Archiv


Die Warnungen werden dringlicher
Es geht um Fachkräfte. Genauer, den drohenden Fachkräfte-Mangel. Und demzufolge um die Berufsausbildung. So dringend diese Problematik ist, sollte man ein anderes nicht übersehen, das damit zusammenhängt. Das Thema ist längst nicht mehr neu, es wird nur immer dringlicher: Allein in Thüringen droht in den nächsten Jahren eine zunehmend große Facharbeiterlücke. Allein bis 2006 rechnen Experten mit einem Bedarf von etwa 90 000 zusätzlichen Arbeitskräften. Danach bis 2009 wird ein Bedarf von weiteren 70 000 bis 80 000 Fachkräften prognostiziert. Der Bedarf ist in einer Studie ausgewiesen, die gerade dem Ministerpräsidenten Thüringens, Dieter Althaus, vorgelegt wurde. Die Zahlen können als realistisch angesehen werden, selbst unter dem Gesichtspunkt, dass kleinere Betriebe, die im Freistaat überwiegen, überhaupt keine systematische Personalpolitik und –planung betreiben (können), die Gründe dafür sind bekannt, nnz berichtete mehrfach...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnz

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