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Mi, 15:49 Uhr
27.06.2001

Theuerkauf als einsamer Rufer

Nordhausen (nnz). Die Bürgermeister der Kommunen des Landkreises Nordhausen können aufatmen. Vorläufig. Der Kreistag beschloß gestern den Finanzplan bis zum Jahr 2005 und damit die Höhe der Kreisumlage.

Das bislang „begierlichste“ Objekt der alljährlichen Streitereien zwischen Kommunen und Landratsamt soll auf eine Größenordnung von 31 Millionen Mark zementiert werden. So steht es jedenfalls im Finanzplan. Abgerückt ist die Kreisverwaltung damit von ihrer ersten Variante, nach der die Umlage in den kommenden vier Jahren bis auf knapp 34 Millionen Mark ansteigen sollte. Es hätten also alle Kreistagsmitglieder zufrieden sein können. Einer meldete dennoch seine Bedenken an: Winfried Theuerkauf (SPD) mahnte erneut eine „zu lasche“ Handhabung mit dem Finanzplan als Leit-Instrument des wirtschaftlichen Handelns an. Für ihn sei die jetzige Vorlage ein „Korridor für die Verwaltung zur Aufstellung des kommenden Haushaltes.“ Für Winfried Theuerkauf ergab sich bei genauerem Hinsehen und Rechnen bereits eine Einnahmedifferenz von mehr als 10 Millionen Mark. Deshalb sollte der Plan noch einmal überarbeitet, diskutiert und erst im Herbst verabschiedet werden.

Doch Theuerkauf blieb mit seinem Statement gestern „der einsame Rufer in einer Kreistagswüste“. Zustimmung gab es letztlich nicht nur aus seiner Fraktion, sondern auch von der PDS und der CDU. Bei vier Enthaltungen und einer Gegenstimme (Theuerkauf) wurde der Entwurf zum Finanzplan bis zum Jahr 2005 beschlossen. Übrigens: Der nächste Finanzplan wartet schon auf Kämmerei, Finanzausschuß und Kreistag. Das ist dann der Plan für die Jahre 2002 bis 2006.
Autor: nnz

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