Mo, 14:55 Uhr
23.11.2015
nnz-Ergebnisdienst Kegeln
Glanzloses 6:0 der Salzaer Frauen über Voigstedt
Die Keglerinnen der TSG Salza haben ihr Nachholspiel der Landesliga gegen den VfB Blau-Weiß Voigtstedt auf heimischer Bahn mit 6:0 gewonnen und sich damit auf Tabellenplatz Drei vorgeschoben. Das deutliche Resultat gegen die bis dahin punktgleichen Gäste war aber gar nicht so klar wie es scheint...
Denn es war ein etwas eigenartiges Spiel, was sich auf der Bahn an der Wertherhalle entwickelte. Steffi Boenki begann ganz stark, schien Bettina Schroll in Grund und Boden spielen zu wollen. 141:107 die erste Bahn. Es folgte aber eine ganz schwache zweite Bahn und die Voigstedterin glich ohne zu glänzen aus.
Bahn Drei sah den Salzaer Kapitän aber wieder bestens erholt. 143:112 – da gab es nichts zu mäkeln. Doch dann ein erneuter Absturz und die sich nun etwas steigernde Bettina Schroll konnte nach Bahnen erneut ausgleichen. Aber der große Holzvorsprung reichte Steffi Boenki dennoch zum Mannschaftspunkt. Plus, Minus, Plus, Minus – so auch der Bahnverlauf zwischen Toni Herrmann und Svenja Brandt.
Die erste Bahn schien schon eine sichere Beute der jungen Voigstedterin, doch mit ihrem letzten Wurf drehte Toni Herrmann den Spieß gerade noch um. Umgekehrte Vorzeichen dann auf Bahn Zwei. Bahn Drei sah dann wieder die Salzaerin dank starken Spiels in die Vollen vorn. Aber bei nur knappen zehn Holz Vorsprung war noch nichts entschieden. In die Vollen auf der letzten Bahn nur ein ganz kleiner Vorteil für Toni Herrmann. Doch dann holte Svenja Brandt Stück für Stück auf, gewann die Bahn sicher.
Doch wie schon auf der ersten Bahn gelangen Toni Herrmann mit ihrem letzten Wurf noch die entscheidenden Holz, um sich bei 2:2 Bahnerfolgen knapp den Mannschaftspunkt zu sichern. Und als wäre es noch nicht genug mit diesem Auf und Ab setzte Heike Hase im zweiten Paar die Berg- und Talfahrt fort. Klarer Sieg auf Bahn Eins, dann eine schwache zweite um sich mit einer guten dritten Bahn wieder Luft zu verschaffen. Trotz einer dann ganz schwachen letzten Bahn reichte der zuvor herausgespielte Holzvorsprung zum knappen Punktgewinn.
Nur im leistungsmäßig schwächsten Duell gab es einen klaren Salzaer Einzelsieg. Margot Helbing, die für die erkrankte Ines Werner einsprang hatte trotz einer riesigen Fehlerquote nach drei Bahnsiegen gegen die Voigtstedter Ersatzspielerin Ilona Schroll den Punkt schon in der Tasche. Ein 6:0 also. Aber eines mit viel Glück und wenig Glanz. Dazu waren die Schwankungen der Salzaerinnen von Bahn zu Bahn unverständlich groß an diesem Tag.
TSG Salza – VfB Blau-Weiß Voigtstedt 6:0 (1876:1785/9:7)
Steffi Boenki 1:0 (513:461/2:2)
Toni Herrmann 1:0 (491:488/2:2)
Heike Hase 1:0 (474:470/2:2)
Margot Helbing 1:0 (398:366/3:1)
Uwe Tittel
Autor: redDenn es war ein etwas eigenartiges Spiel, was sich auf der Bahn an der Wertherhalle entwickelte. Steffi Boenki begann ganz stark, schien Bettina Schroll in Grund und Boden spielen zu wollen. 141:107 die erste Bahn. Es folgte aber eine ganz schwache zweite Bahn und die Voigstedterin glich ohne zu glänzen aus.
Bahn Drei sah den Salzaer Kapitän aber wieder bestens erholt. 143:112 – da gab es nichts zu mäkeln. Doch dann ein erneuter Absturz und die sich nun etwas steigernde Bettina Schroll konnte nach Bahnen erneut ausgleichen. Aber der große Holzvorsprung reichte Steffi Boenki dennoch zum Mannschaftspunkt. Plus, Minus, Plus, Minus – so auch der Bahnverlauf zwischen Toni Herrmann und Svenja Brandt.
Die erste Bahn schien schon eine sichere Beute der jungen Voigstedterin, doch mit ihrem letzten Wurf drehte Toni Herrmann den Spieß gerade noch um. Umgekehrte Vorzeichen dann auf Bahn Zwei. Bahn Drei sah dann wieder die Salzaerin dank starken Spiels in die Vollen vorn. Aber bei nur knappen zehn Holz Vorsprung war noch nichts entschieden. In die Vollen auf der letzten Bahn nur ein ganz kleiner Vorteil für Toni Herrmann. Doch dann holte Svenja Brandt Stück für Stück auf, gewann die Bahn sicher.
Doch wie schon auf der ersten Bahn gelangen Toni Herrmann mit ihrem letzten Wurf noch die entscheidenden Holz, um sich bei 2:2 Bahnerfolgen knapp den Mannschaftspunkt zu sichern. Und als wäre es noch nicht genug mit diesem Auf und Ab setzte Heike Hase im zweiten Paar die Berg- und Talfahrt fort. Klarer Sieg auf Bahn Eins, dann eine schwache zweite um sich mit einer guten dritten Bahn wieder Luft zu verschaffen. Trotz einer dann ganz schwachen letzten Bahn reichte der zuvor herausgespielte Holzvorsprung zum knappen Punktgewinn.
Nur im leistungsmäßig schwächsten Duell gab es einen klaren Salzaer Einzelsieg. Margot Helbing, die für die erkrankte Ines Werner einsprang hatte trotz einer riesigen Fehlerquote nach drei Bahnsiegen gegen die Voigtstedter Ersatzspielerin Ilona Schroll den Punkt schon in der Tasche. Ein 6:0 also. Aber eines mit viel Glück und wenig Glanz. Dazu waren die Schwankungen der Salzaerinnen von Bahn zu Bahn unverständlich groß an diesem Tag.
TSG Salza – VfB Blau-Weiß Voigtstedt 6:0 (1876:1785/9:7)
Steffi Boenki 1:0 (513:461/2:2)
Toni Herrmann 1:0 (491:488/2:2)
Heike Hase 1:0 (474:470/2:2)
Margot Helbing 1:0 (398:366/3:1)
Uwe Tittel

