Do, 16:10 Uhr
10.06.2004
Gäste mit eigener Straßenbahn
Nordhausen (nnz). Gäste in Nordhausen sind in diesen Tagen keine Seltenheit. Wenn die jedoch mit einem eigenen Straßenbahnwagen kommen, dann schenkt die nnz diesem Umstand schon einige Bedeutung. Heute wurden die Gäste in der Rolandstadt willkommen geheißen.
Gäste mit eigener Straßenbahn (Foto: nnz)
Die nnz hatte im vergangenen Jahr mehrfach berichtet, dass eine Nordhäuser Delegation im österreichischen Gmunden zu Gast war. Die Nordhäuser hatten zuvor eine neue Combino-Straßenbahn in die Urlaubsstadt geschickt. Dort wollte man sich live-haftig von den Vorzügen der neuen Technik überzeugen. In diesen Tagen nun dreht in Nordhausen ein ganz besonderer Straßenbahnwagen seine Runden. Das ist der historische Cabrio-Triebwagen GM 100 aus dem Jahr 1898, der von einem Verein in Gmunden gepflegt und gehegt wird.
Doch nicht nur die Technik haben die Österreicher mitgebracht, auch eine Delegation der Stadt weilt in Nordhausen. Angeführt wird sie von Bürgermeister Heinz Koeppl. Er und weitere Vertreter der kommunalen Politik sowie der dortigen Nahverkehrsgesell-
schaft trafen sich am Nachmittag zu einem ersten Gespräch im Nordhäuser Rathaus. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) begrüßte die Gäste, stellte Nordhausen kurz vor und überreichte fünf Brockenhexen als Geschenk.
Bürgermeister Koeppl führte in seinen Worten aus, dass Nordhausen in punkto Öffentlicher Nahverkehr durchaus ein Vorbild für die Kommune in Österreich sei. Wie in Nordhausen, so soll auch in Gmund die Straßenbahn weiter entwickelt werden. Eine Verlängerung der bestehenden Strecke wird gerade realisiert. Die Verbesserung des Nahverkehrs soll einhergehen mit der Aufwertung der Innenstadt, vor allem im Bezug auf den Einzelhandel.
Die Gäste aus Österreich werden in den kommenden Tagen unter anderem die Landesgartenschau besuchen und natürlich mit den Fachleuten der Nordhäuser Verkehrsbetriebe sprechen. Bürgermeister Heinz Koeppl lud die Nordhäuser bereits heute schon zu einem weiteren Besuch nach Gmunden ein.
Autor: nnz
Gäste mit eigener Straßenbahn (Foto: nnz)
Die nnz hatte im vergangenen Jahr mehrfach berichtet, dass eine Nordhäuser Delegation im österreichischen Gmunden zu Gast war. Die Nordhäuser hatten zuvor eine neue Combino-Straßenbahn in die Urlaubsstadt geschickt. Dort wollte man sich live-haftig von den Vorzügen der neuen Technik überzeugen. In diesen Tagen nun dreht in Nordhausen ein ganz besonderer Straßenbahnwagen seine Runden. Das ist der historische Cabrio-Triebwagen GM 100 aus dem Jahr 1898, der von einem Verein in Gmunden gepflegt und gehegt wird.
Doch nicht nur die Technik haben die Österreicher mitgebracht, auch eine Delegation der Stadt weilt in Nordhausen. Angeführt wird sie von Bürgermeister Heinz Koeppl. Er und weitere Vertreter der kommunalen Politik sowie der dortigen Nahverkehrsgesell-
schaft trafen sich am Nachmittag zu einem ersten Gespräch im Nordhäuser Rathaus. Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) begrüßte die Gäste, stellte Nordhausen kurz vor und überreichte fünf Brockenhexen als Geschenk.
Bürgermeister Koeppl führte in seinen Worten aus, dass Nordhausen in punkto Öffentlicher Nahverkehr durchaus ein Vorbild für die Kommune in Österreich sei. Wie in Nordhausen, so soll auch in Gmund die Straßenbahn weiter entwickelt werden. Eine Verlängerung der bestehenden Strecke wird gerade realisiert. Die Verbesserung des Nahverkehrs soll einhergehen mit der Aufwertung der Innenstadt, vor allem im Bezug auf den Einzelhandel.
Die Gäste aus Österreich werden in den kommenden Tagen unter anderem die Landesgartenschau besuchen und natürlich mit den Fachleuten der Nordhäuser Verkehrsbetriebe sprechen. Bürgermeister Heinz Koeppl lud die Nordhäuser bereits heute schon zu einem weiteren Besuch nach Gmunden ein.

