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Sa, 10:19 Uhr
21.11.2015
Peter Blei in Mitteldeutschland unterwegs

Stadt und Schloß Coswig

1187 wird Coswig das erstmals erwähnt. Seit dem 12. Jahrhundert ist Entwicklung der Stadt mit der mitteldeutschen Adelsfamilie der Askanier verbunden. Peter Blei interessierte sich für die Stadt und fuhr einfach mal los...


Im 13. Jahrhundert wurde Coswig mehrfach als fürstlichen Residenz genutzt. Das Schloß wurde im Stil der Renaissance mit barocken Elementen gebaut. 1547, während des Schmalkaldischen Krieges, wurde das Schloss von den Spaniern in Brand gesetzt und brannte völlig nieder.

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1555 bis 1558 wurde ein neues Schloss errichtet. Ab 1667 regierte die Fürstinwitwe Sophia Augusta (1630 bis 1680), eine Schwester der schwedischen Königin und direkte Nachfahrin des dänischen und norwegischen Königshauses, von hier aus. Ab 1793 bewohnte Friederike Auguste Sophie, eine Fürstenwitwe den Nordflügel. 1827 starb sie und ihr Vermögen fiel zu einem großen Teil an die Fürstin von Waldeck. Die ließ viele Teile der Inneneinrichtung aus dem Schloss entfernen. Damit endet in Coswigs die glanzvolle Zeit des altehrwürdigen Schlosses.

1872 begann der Umbau zur Strafanstalt. Diese bestand bis noch bis 1956. Ab 1958 nutzte das damalige Landesarchiv Magdeburg und ab 1961 das Zentrale Staatsarchiv der DDR das Gebäude bis 1998. 2006 kam es zu einem Eigentümerwechsel. Die Italienerin Dr. Magnolia Albertazzi kaufte das Anwesen.

Sie hatte einen Traum. Das Schloss sollte im alten Glanz erstrahlen und zu einem „Zentrum für transnationale Kooperation und Austausch auf dem Gebiet der Kultur" werden. Da es Probleme finanzieller Art gab, Fördermittel kamen nicht wie erhoff, ist ein Investitionsstau entstanden. Das Dach wurde undicht, was sich natürlich nicht zu Gunsten des Gebäudes auswirkte. Der geplante Umbau rief noch zusätzlich den Denkmalschutz auf den Plan, wodurch es zu weiteren Problemen kam.

Wir standen vor verschlossenen Toren, kein Hinweis auf Öffnungszeiten. Viele Besucher solcher alten Gemäuer lassen immer ein paar Euros als Spenden springen, wenn sie aber vor verschlossenen Türen stehen, werden natürlich keine finanziellen Mittel zustande kommen, auch wenn sie noch so klein sind.
Peter Blei
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Stadt und Schloss Coswig (Foto: Peter Blei)
Autor: red

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