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Fr, 10:38 Uhr
20.11.2015
Stadt reagiert nach Bürgerprotesten

Wohnen im Dunkel hat ein Ende

Die Kirschbäume in der Töpferstraße vor den Wohnscheiben müssen gefällt werden. An ihrer Stelle werden die Hochbeete neu bepflanzt. Der Grund für die Entnahme: Aufgrund des Baumwuchses hat das Tageslicht die Wohnungen der unteren Geschosse zunehmend nicht mehr erreicht...

Visualisierung: So soll es einmal aussehen (Foto: S. Gerwien) Visualisierung: So soll es einmal aussehen (Foto: S. Gerwien)
Die Lebensqualität der Anwohner war immer stärker eingeschränkt, der Zustand nicht mehr haltbar. Darauf hatte die nnz bereits im August aufmerksam gemacht

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Mit der Fällung hat die Stadtverwaltung eine Entscheidung für die Bewohner getroffen. „Auf eine Begrünung soll an dieser wichtigen Verbindungsachse jedoch nicht gänzlich verzichtet werden“, so der Amtsleiter für Zukunftsfragen und Stadtentwicklung, Martin Juckeland.

Das Problem wurde von den Anwohnern oder von der WBG als Wohnungseigentümerin seit sechs Jahren bei der Stadtverwaltung vorgetragen – zuletzt im August dieses Jahres, mit der nachdrücklichen Forderung, die Bäume zu entnehmen.

Dieser Forderung kommt die Stadtverwaltung jetzt nach – nach sorgfältiger Abwägung. Die verbleibenden Bäume in der Fußgängerzone der Töpferstraße können nach der Entnahme der Traubenkirschen die gestalterische und ökologische Funktion in diesem Raum gewährleisten. „Darüber hinaus erfolgt im kommenden Jahr eine Neubepflanzung der Hochbeete als Ausgleich für die gefällten Bäume“, so Juckeland.
Autor: red

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