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Di, 18:19 Uhr
17.11.2015
Kommunales Bildungsmanagement

Bildungskommune Nordhausen

Bildung ist heute mehr als Schule und geschieht an vielen Orten. Angebote gibt es auch in Nordhausen viele. Um diese besser aufeinander abzustimmen und zu erkennen, wo es noch Nachfrage gibt, hat sich der Landkreis jetzt dem Programm "Bildung integriert" angeschlossen...

„Kommunales Bildungsmanagement ist ein Instrument, um die vielfältigen Bildungsangebote und das Handeln der Akteure vor Ort bestmöglich aufeinander abzustimmen.“ So fasst es die Zielvereinbarung zusammen, die der Landkreis Nordhausen und die Transferagentur Mitteldeutschland jetzt im Rahmen des Bundesprogramms „Bildung integriert“ unterzeichnet haben.

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Um dieses Bildungsmanagement zu etablieren, wird die Transferagentur Mitteldeutschland für Kommunales Bildungsmanagement, kurz TransMit, den Landkreis beim Ausbau und der Steuerung der lokalen Bildungslandschaft begleiten. Die Eckpunkte dieser Kooperation haben heute Landrat Matthias Jendricke, der Bildungsdezernent des Landkreises Stefan Nüßle und die stellvertretende Agenturleiterin Ulrike Richter festgezurrt.

Hintergrund der Kooperation ist das neue Programm "Bildung integriert", in dem das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Landkreis Nordhausen als ersten in Thüringen mit rund 260.000 Euro in den kommenden drei Jahren fördert. Die Transferagentur unterstützt den Landkreis nun dabei, die vorhandenen Bildungsangebote aufeinander abzustimmen und nachfrageorientiert weiterzuentwickeln, Bedarfe in der Bevölkerung zu erfassen und bildungspolitische Schwerpunkte zu setzen.

Stefan Nüßle, Landrat Matthias Jendricke, Ulrike Richter und Hans-Georg Müller bei der Unterzeichnung des Programms (Foto: Jessica Pieper) Stefan Nüßle, Landrat Matthias Jendricke, Ulrike Richter und Hans-Georg Müller bei der Unterzeichnung des Programms (Foto: Jessica Pieper)

„Wir gehen weg von eher gefühlten Feststellungen zum Zustand der Bildungslandschaft, sondern erarbeiten ein Steuerungssystem, dass auf handfesten statistischen Daten basiert“, so Ulrike Richter. Dabei gehöre es auch zu den Aufgaben von TransMit, die Kommunen in ganz Mitteldeutschland betreut, Städte und Landkreise zu vernetzen, um von gut funktionierenden Beispielen aus anderen Regionen lernen zu können.

Für den Landkreis biete sich durch das neue Modellprogramm die Chance, mit einem übergreifenden, ganzheitlichen Ansatz Lösungen zu Bildungsfragen zu entwickeln, begründeten Matthias Jendricke und Stefan Nüßle die Beteiligung an „Bildung integriert“. Schließlich sei die Landkreisverwaltung schon jetzt für einzelne Planungen in den Bereichen Schule, Kindertagesbetreuung, Jugendhilfe und Senioren verantwortlich, allerdings würde dies bislang eher parallel laufen statt ineinanderzugreifen. Nun sollen zu konkreten Fragestellungen Daten erhoben werden, um daraufhin Empfehlungen zu erarbeiten, beispielsweise zu Themen wie Fachkräftesicherung, lebenslanges Lernen oder der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Einbezogen werden in der Analyse nicht nur Schulen und weitere Bildungsanbieter, sondern beispielsweise auch Behörden wie das Jugendamt, ortsansässige Unternehmen, Träger der Jugend- und Seniorenarbeit bis hin zu Kultur und Sport.

Auf dem Weg zur Bildungskommune gehe es auch darum, Synergien noch besser auszuschöpfen und die im Bildungssystem zur Verfügung stehenden Mittel effizient zu nutzen, so die Projektpartner. „Bildung ist ein Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit unserer Region“, so Landrat Matthias Jendricke. Nun sollen tragfähige Strukturen und bedarfsorientierte Inhalte ausgearbeitet werden, damit dieser Schlüssel auch passt.
Autor: red

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Kommentare
HausH
17.11.2015, 19:32 Uhr
LA PALOMA - Pfeifen
Transferagentur Mitteldeutschland für Kommunales Bildungsmanagement - was ist das denn für eine Grütze???

Man o Man - wir haben echt Probleme in unserem Landkreis.

Ich habe mal gehört, wenn man keinen Zahn mehr im Mund hat ist es ganz schlecht mit "LA PALOMA" pfeifen. Ach, egal, Hauptsache ist, es kommt was raus.
Altstadtfan
17.11.2015, 22:43 Uhr
Bildung ist wichtig!
Für unsere Kinder und Jugendlichen ist Bildung doch das wichtigste im Leben . Nur so kann das Leben gemeistert werden und Deutschland einen vorderen Platz in der globalen Welt behaupten .
Nordhäuser Freiheit
18.11.2015, 06:35 Uhr
Dreamteam Jendricke und Nüßle im ....
.... bla bla bla Rausch. Das ist Nordhausens Politik- Elite!

Kann mir mal einer erklären, was der Inhalt des Artikels ist?
Alexandra S.
18.11.2015, 08:54 Uhr
Worum geht es eigentlich???
Ich habe wirklich überlegt ob es Sinn macht einen Kommentar zu diesem Artikel zu verfassen. Aber da es meinen Vorkommentatoren ja ähnlich geht frage ich auch noch einmal: WORUM GEHT ES GENAU???? Der Artikel ist an Inhaltsleere und Sinnlosigkeit nicht zu übertreffen. Wie genau soll denn die Abstimmung unter den Bildungsanbietern ablaufen?? Und welche Bildungsanbieter sind denn gemeint?
" Die Transferagentur unterstützt den Landkreis nun dabei, die vorhandenen Bildungsangebote aufeinander abzustimmen und nachfrageorientiert weiterzuentwickeln, Bedarfe in der Bevölkerung zu erfassen und bildungspolitische Schwerpunkte zu setzen. " Für 260000 Euro??? Es bleibt auf jeden Fall spannend....
henry12
18.11.2015, 09:09 Uhr
Bildungskommune Nordhausen
Na fein. Ein toller Einstieg wäre die Sanierung der Schulruine HumGym und die Vermeidung von Stundenausfall durch Neueinstellungen. Oder worum ging es gleich ?
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