eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mi, 16:45 Uhr
09.06.2004

Thüringer Politik bestätigt

Nordhausen (nnz). Im Thüringer Landtag kümmert sich Egon Primas (CDU) um die erneuerbaren Energien. Und da fühlt sich der Politiker auch durch die Konferenz in Bonn bestätigt, wie er der nnz sagte...


Auf der vom 1. bis 4. Juni 2004 stattgefundenen Konferenz für erneuerbarere Energien (renewables 2004) wurde dem globalen Ausbau der erneuerbaren Energien weiter Impulse verliehen. Der Vorsitzende vom Fachbeirat Nachwachsende Rohstoffe (FbNR) beim Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, Egon Primas (CDU), sieht hierin eine Bestätigung der Thüringer Energiepolitik. Thüringen habe im Moment den Spitzenplatz in Deutschland bei der Nutzung Nachwachsender Rohstoffe und wird das Ziel der Europäischen Union, den Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Energieverbrauch bis 2010 auf 22 Prozent zu erhöhen, erreichen.

Die Thüringer Energiepolitik sei geprägt durch das Gebot der nachhaltigen Entwicklung, dass die Erhaltung elementarer Lebensgrundlagen für gleichwertige Entwicklungschancen der heutigen und der künftigen Generationen beinhalte. „Angesichts der Endlichkeit unserer Ressourcen brauchen wir einen ausgewogenen nachhaltigen Energiemix. Wichtig ist die Förderung der ganzen Bandbreite der erneuerbaren Energien, wie Strom aus Biomasse, solare Strahlungsenergie, Strom aus Geothermie, Strom aus Wasserkraft sowie Strom aus Deponiegas, Klärgas und Grubengas“, meinte der Landtagsabgeordnete.

Nicht vergessen werden dürfe, dass sich zunehmend für die deutschen Landwirte die Möglichkeit ergebe, sich beispielsweise im Bereich der Biomasse ein zweites Standbein zu schaffen. Nachwachsende Rohstoffe, die für die Energieerzeugung notwendig sind – wer soll sie erzeugen, wenn nicht der Landwirt? Die wirtschaftliche und umweltfreundliche Produktion von Strom sieht Primas als Chance zur Existenzsicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen. Durch den Ausbau erneuerbarer Energien erfährt eine noch junge Industrie Impulse, bei der sich neue Geschäftsfelder, auch international gesehen, in den nächsten Jahren weiterentwickeln werden. Für Nordthüringen besteht der Vorteil in der Nutzung des vorhanden technischen und wissenschaftlichen Potentials, was auch schon in einzelnen Netzwerken (z. B. Biogas) gebündelt wird.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)