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Mi, 16:44 Uhr
09.06.2004

nnz-Wahlkampf-Ecke: Chancen

Nordhausen (nnz). Die Bündnisgrünen im Landkreis Nordhausen lassen nicht locker, wenn es um ein Biosphärenreservat im Südharz geht. Nach Ansicht von Gisela Hartmann könnten damit Chancen für die Belebung des Arbeitsmarktes aufgetan werden.


Bis heute hat eine von der CDU im Land allein geführte Wirtschaftspolitik unserer Nordhäuser Region den Makel einer strukturschwachen Region nicht genommen. Nicht erst im derzeitigen Wahlkampf, sondern seit mehr als 10 Jahren wird über das Biosphärenreservat Südharz diskutiert. Bis heute ohne ein greifbares Ergebnis. Eine konstruktive Diskussion mit dem Ziel, unserer Region einen Status zu geben, der uns weit über die Grenzen des Landes bekannt machen und sich wirtschaftsfördernd auf die Arbeitsplatzsituation auswirken könnte, war durch die anhaltende Verweigerung der Verantwortlichen nicht möglich.

Bündnis 90/Die Grünen sieht sich durch die letzten Äußerungen des Landtagskandidaten der CDU in ihrer Einschätzung bestätigt, dass aus Unkenntnis oder Gruppeninteressen Unsicherheit und Ablehnung organisiert werden. Leider haben sich diejenigen, die sich an den ungezählten Angeboten, Aufklärungsforen, Diskussionsveranstaltungen und Symposien nicht beteiligt haben, bisher ablehnend verhalten.

Diese angebotenen Plattformen sollten dazu beitragen, im gemeinsamen Streben Verbesserungen der ökologischen und insbesondere der ökonomischen Lebensbedingungen für die heutige und künftige Generation zu erreichen. Um heute erfolgreich die Zukunftsprobleme meistern zu können, ist es unerlässlich, einen Konsens herbeizuführen. Wirtschaftliche Entwicklung ist nur im Miteinander aller Akteure erreichbar. Bündnis 90/Die Grünen wird sich vehement für eine nachhaltige Entwicklung der Region einsetzen, und fordert auch die CDU auf, sich an diesen Bemühungen konstruktiv zu beteiligen.
Gisela Hartmann, Bündnis 90/Die Grünen

Anmerkung der nnz-Redaktion: Die in der nnz-Wahlkampf-Ecke dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnz

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