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Mo, 14:48 Uhr
16.11.2015
Appell an die Flüchtlinge

„Die Angst darf uns nicht beherrschen“

Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh hat dazu aufgerufen “dass uns nach den Attentaten von Paris nicht die Angst beherrschen darf. Wir dürfen uns die Lebensfreude und die Freiheit nicht nehmen lassen. Das wäre ein Sieg für die Terroristen...


„In Paris ist Entsetzliches, Feiges geschehen. Die Attentäter wollen uns lähmen. Wir aber setzen unseren Freiheitswillen dagegen und auch die Stärke der Grundfreiheiten, die die westliche Wertegemeinschaft verbinden“, so der Oberbürgermeister weiter.

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„Dazu gehören die Grundrechte auf Meinungsfreiheit, auf Religionsfreiheit, das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Diese gilt es notfalls auch zu verteidigen. Das ist die Aufgabe der dafür geschaffenen Institutionen und Bündnisse.“

Es gelte aber auch: „Zu den Werten, die die westliche Welt verbinde, „gehört der Rationalismus und die Tradition der Aufklärung. Daraus leitet sich die sittliche Autonomie des Einzelnen ab und die Verpflichtung zur Achtung der Würde des Menschen. Dies ist im Artikel 1 unseres Grundgesetzes verankert. Das heißt, dass wir jenen, die nichts für die Attentate können, mit Menschlichkeit begegnen und sie nicht unter Generalverdacht stellen. Viele der Geflüchteten sind selbst Opfer des IS gewesen, haben deshalb bei uns Schutz gesucht. Wir dürfen sie nicht noch einmal zu unschuldigen Opfern oder Sündenböcken machen.“

Er wünsche sich, so der Oberbürgermeister, ein Zeichen der Solidarität mit den Anschlagsopfern jener, die in Deutschland Schutz suchen. „Denn ich weiß, dass viele der Flüchtlinge Ängste haben, dass sich unter sie auch genau jene mischen könnten, vor denen sie geflüchtet sind. Sie befürchten, dass sie missbraucht werden. Helfen Sie uns deshalb, jene ausfindig zu machen, die unter Umständen nach Deutschland gekommen sein könnten, um uns und Ihnen die Freiheit zu nehmen“, appellierte Dr. Zeh an die Geflüchteten.
Autor: red

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Kommentare
Veritas
16.11.2015, 16:11 Uhr
Und wieder die gesalbten, stets politisch korrekten Worte.
Der Terror von Paris und die gesalbten, stets politisch korrekten Worte der Politik !

Die terroristische Bedrohung gilt uns allen, auch den Muslimen, sagte Angela Merkel in Ihrer Rede der Trauer und Bestürzung. Fakt ist, die schrecklichen Terroranschläge von Paris haben weltweit Schock und Entsetzen ausgelöst, und zwischen Schmerz, Trauer und Wut immer wieder auch die Fragen:“Kommt der Terror jetzt auch nach Deutschland?“ und“ Ist man in Deutschland noch sicher?“.

Der ehemalige polnische Regierungschef Leszek Miller, brachte es in seinem Kommentar zu den Attentaten von Paris auf den Punkt. Er sagte:“Merkel ist der größte Schadensverursacher in Europa“. Er sagte weiter:“Mit Ihrer unbedachten Migrationspolitik habe Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Bedrohung für ganz Europa geschaffen und den Kontinent damit ins Unglück geführt.
Niemand habe die Regierungen und Gesellschaften der EU zuvor gefragt, ob sie zu einer Massenzuwanderung bereit wären, fügte er hinzu“.

Wir denken, er hat recht. Durch die unkontrollierbar gewordene Zuwanderung nach Europa, verursacht durch Angela Merkels Willkommenskultur, wurde dem Terror Tür und Tor geöffnet.

Terroristen wollen Angst und Schrecken verbreiten, um unsere offene und freiheitliche Gesellschaft zu destabilisieren. Sie wollen unsere Gesellschaft auseinander und gegeneinander treiben. Sie wollen uns zwingen, anders zu leben, als wir das tun. Eingeschüchtert sollen wir Großveranstaltungen und Menschenansammlungen und der Angst das Feld überlassen.

Die Zeit der gesalbten Worte ist aus unserer Sicht vorbei. Es ist fünf nach 12 und die Zeit zum Handeln ist gekommen. Die Grenzen müssen sofort geschlossen und mehr Geld zur Einhaltung der inneren Sicherheit bereit gestellt werden.
Unsere wichtigste Aufgabe muss es sein, mit Hilfe von Sicherheitsdiensten und der Polizei, präventiv Anschläge zu vereiteln, begangene Taten aufzuklären und die Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Dazu brauchen wir die wachsame Unterstützung der gesamten Gesellschaft. Nirgendwo in Europa, in keiner gesellschaftlichen Nische dürfen die Terroristen das Gefühl haben, sich wie Fische im Wasser frei bewegen zu können.

Das gesamte deutsche Volk muss näher zusammen rücken und darf sich nicht mehr, durch gezielte, von der Politik angestrebte Spaltung der Massen, in die Irre führen lassen.
Noch nie war es, in der über tausendjährigen Geschichte unseres Volkes wichtiger, gemeinsam mit allen, dem Volk zur Verfügung stehenden Mitteln, gegen die volksfeindliche Politik unserer Regierung vorzugehen. Für die Zukunft unserer Kinder, unserer freiheitlichen Gesellschaft und Kultur. Die Zukunft gehört denen, die nicht nach links oder rechts denken, sondern nach vorn.
Volker Nebelung
Kruemelmonster
16.11.2015, 18:47 Uhr
Russlands Opfer
Schlimm was in Paris passiert ist, sehr schlimm sogar aber über die 224 Menschen im russischen Ferienflieger welcher vom IS gesprengt wurde redet kaum jemand. Auch das war schlimm!!!
Ex-post
16.11.2015, 19:06 Uhr
Angst wovor?!
Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh hat dazu aufgerufen “dass uns nach den Attentaten von Paris nicht die Angst beherrschen darf....."

Herr OB: Da kein Terrorist der Welt weiß, wo NDH liegt, hält sich meine Angst vor Attentaten in Grenzen.

Angst bereitet mir eher, dass die AfD -ob gewollt oder nicht- auch (!) Rechtsextreme angezogen hat bei der letzten Demo und als die einzige Antwort aus dem Rathaus eine Verdunklungsaktion kam.

Angst bereitet mir eher, wenn mit Frau Mitteldorf (Die Linke) eine MdL der Regierungsfraktion bei Linksextremisten -es waren nicht alle Extremisten aber auch- in der BgR Demo mitläuft bei der "Deutschland abschaffen" und ähnliches gerufen wird und keine demokratische Partei oder Institution dort ist und Flagge zeigt oder zeigen könnte.

Angst bereitet mir der Blick auf unsere allmonatlichen Lohnsteuer- und Gewerbesteuerabzüge und die Tatsachen:
-dass die Polizei kaputtgespart ist (sind es noch zwei Streifenwagen?),

- dass die Berufsfeuerwehr keine personellen Reserven hat (machen die Kameraden der FFw als Verpflichtung) und über deren Fortbestand diskutiert wird,

- dass auch 25 Jahre nach der Wende noch keine neue Feuerwache/Katastrophenschutzzentrum steht,

- dass die Schulen baulich desolat sind (vor allem Sachswerfen und Wipperdorf),

- dass das Theater Nordhausen nun auch noch die Balletsparte weggekürzt bekommen soll,

- dass immer noch ca. 10,2 % in NDH arbeitssuchend sind oder mal in Zahlen: 10.227 arbeitssuchend, 13.714 unterbeschäftigt (ohne Kurzarbeit) wie der Statistik zu entnehmen ist: https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Regionen/BA-Gebietsstruktur/Sachsen-Anhalt-Thueringen/Nordhausen-Nav.html

- dass.....lässt sich fortsetzen

Angst bereitet mir eher,

- dass die Menschen immer weniger Zeit und Nerven haben, sich in demokratischen Institutionen und Parteien zu engagieren,

- dass die FFw immer weniger Freiwillige für ihre Aufgaben haben und finden.

Angst bereitet mir, dass man sich jedesmal fragen muss, was wohl als nächstes kommt.

Also Herr OB, belehren Sie bitte niemanden wovor er Angst haben sollte und wovor nicht.
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