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Di, 14:19 Uhr
10.11.2015
Lernen mit der Ernährungspyramide

Schokoriegel oder Tomatensalat?

„Eis zum Frühstück? Nee!“ „Cornflakes mit Milch mag ich viel lieber!“ „Von Obst und Gemüse kann man gaaanz viel essen!“ Solche und ähnliche Sätze waren vor kurzem in der Wipperdorfer Grundschule zu hören. Paul, Helene und die anderen Kinder der zweiten Klasse hatten diesmal nämlich keinen „normalen“ Unterricht...

Um auch in Zukunft fit und erfolgreich lernen, aber auch toben zu können, war das Team der AnGeL (Anlauf- und Koordinierungsstelle für Gesundheitsbewusstes Leben) des Vereins Horizont um Diätassistentin Silke Schulze in der Einrichtung zu Gast.

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Thema des Projekts war diesmal die Ernährungspyramide. Dabei wird auf das bekannte Ampelprinzip zurückgegriffen: von grün (Obst, Gemüse, Getreideprodukte, ungesüßte Getränke) geht es über gelb (tierische Produkte) bis hin zu rot (Fette, Süßigkeiten). Mit diesem Modell werden die empfohlenen Verzehrmengen an Nahrungsmitteln anschaulich für die Kinder dargestellt. Nach einer kurzen Einführung in die Funktionsweise der Ernährungspyramide konnten die Zweitklässler ihr eigenes Wissen unter Beweis stellen. So sollte jeder der 17 Schüler mindestens eine Sorte Obst und Gemüse nennen.

Gesund Essen mit der Ernährungspyramide - das Projekt AnGel des Horizont zu Gast in der Grundschule Wipperdorf (Foto: Silke Schulze) Gesund Essen mit der Ernährungspyramide - das Projekt AnGel des Horizont zu Gast in der Grundschule Wipperdorf (Foto: Silke Schulze)

Im Anschluss daran wurden Abbildungen von Lebensmitteln benannt und entsprechend ihrer Kategorie an die Pyramide gepinnt. Spielerisch wiederholten die Kinder, welche Lebensmittel besonders wichtig für den Schulalltag sind. Aus Nahrungsmittelbildern konnten (Lieblings-) Gerichte zu den Mahlzeiten zusammengestellt werden. So isst beispielsweise Finn gern Käsebrot und Gemüsesticks zur Vesper, während Lukas zum Mittagessen Pute mit Kartoffeln und Bohnen bevorzugt. In der anschließenden Frühstückspause wurde erkennbar, dass die meisten Brotbüchsen bereits Getreideprodukte, Obst und /oder Gemüse und nur selten Süßigkeiten enthielten. Dieser Trend ist erfreulich und verdeutlicht, dass gesunde und nachhaltige Kinderernährung nur in Kooperation mit den Eltern funktionieren kann. Im Rahmen des Projekts „Gesunde Schule“ (diesen Titel trägt die Grundschule Wipperdorf bereits), welches vom Team der AnGeL mit finanzieller Unterstützung der Techniker Krankenkasse bereits durchgeführt wurde, ist ein farbiges Holzmodell der Ernährungspyramide entstanden. Dieses kann für Lernzwecke genutzt werden.

Beim ersten großen gemeinsamen Schulfrühstück, das die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse mit Unterstützung der AnGeL Ende Oktober für alle Schüler der Schule zubereitet haben, wurde bei belegten Broten, Obstsalat, Müsli und Kräuterquark kräftig zugelangt. „So etwas könnte ich jeden Tag machen!“ war von vielen Seiten zu hören. Warum auch nicht? Ist dies doch die beste Voraussetzung für gesunde, fitte und wissbegierige Kinder!
Autor: red

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Kommentare
----1
10.11.2015, 18:46 Uhr
Gesunde Schule!
tolles Projekt der Schule Wipperdorf in
Zusammenarbeit mit der Angel.
Ich Wünsche mir mehr solcher Positiven
Ereignisse.
Aber Spätestens beim Schul essen hört dann das
Gesunde wieder auf.NICHT IMMER KLAR.
Aber Schul essen sollte in der Regel besser werden
für die Kinder nicht nur in Wipperdorf versteht sich.
Aber das Projekt Gesunde Schule halte ich für sehr gut.
Wir selbst als Eltern waren zur Info Veranstaltung
der Angel in der Schule und ja es war sehr Informativ.
murmeltier
10.11.2015, 19:46 Uhr
Gesundes Schulessen
Man muss auch bereit sei, für gesundes Schulessen mehr als 2,10 € auszugeben. Denn was soll für 2,10 € an gesunden Essen angeboten werden? Obst, Gemüse und Fleisch von glücklichen Tieren ?
Gudrun1974
10.11.2015, 22:07 Uhr
Schokoriegel natürlich!
Schmeckt besser als Tomtensalat!
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