Mo, 09:12 Uhr
07.06.2004
Ungebremster Badespaß?
Neustadt/ Osterode (nnz). In dieser Woche zeigt sich das Wetter endlich von seiner sommerlichen Seite. Wie wäre es da mit einem erfrischenden Besuch im Freibad? Die noch recht kühlen 15°C in den Becken sollten echte Wasserfreunde nicht abschrecken. Dennoch hat der Badespaß auch seine Tücken, wie Badeunfälle jedes Jahr aufs Neue beweisen…
Kinder sind beim Badebetrieb besonders gefährdet. Im vergangenen Jahr wurden deutschlandweit 52 Jungen und Mädchen bis einschließlich zehn Jahre Opfer des feuchten Freizeitvergnügens. Um derartige Unfälle zu verhindern, legen die ehrenamtlich tätigen Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) großen Wert auf die Schwimmausbildung in jungen Jahren. Das Frühschwimmerzeugnis ist dabei der erste wichtige Schritt, um aus wilden Wasserplanschern sichere Schwimmer zu machen. Die DLRG bietet regelmäßig Kurse für Kinder und auch für Erwachsene aller Altersstufen an, bei denen die Teilnehmer verschiedene Schwimm- und Rettungsschwimmabzeichen erwerben können. So konnten die Rettungsschwimmer der Ortsgruppe Hohnstein e. V. aus Neustadt im Jahr 2003 36 Seepferdchen verleihen. 53 junge Schwimmerinnen und Schwimmer bekamen das Jugendschwimmabzeichen in Bronze, Silber oder Gold.
Damit alle Badegäste das feuchte Nass genießen können, müssen einige grundlegende Dinge beachtet werden, wie die DLRG bekannt gibt. Ein wesentlicher Faktor für Sicherheit im und am Wasser ist natürlich, dass man die Badeordnung der einzelnen Bäder und die Sicherheitshinweise an offenen Gewässern beachtet, betont Christoph Burkert, Vorsitzender der Neustädter Lebensretter. Eltern sollten ihre Kinder schon in jungen Jahren mit den Baderegeln vertraut machen. Ein besonders beliebter Verstoß, sei Rennen, Schubsen und ausgelassenes Herumtoben am Beckenrand. Dies habe jedoch schon zu vielen blauen Flecken, aufgeschlagenen Knien und Kopfverletzungen geführt.
Die Rettungsschwimmer der DLRG Hohnstein e. V. leisten jedes Jahr zahlreiche freiwillige Wachstunden im Neustädter Waldbad und in der Schwimmhalle in Sollstedt, um den Badebetrieb abzusichern. Im vergangenen Jahr kamen so 830 Stunden zusammen. Um für diese verantwortungsvolle Aufgabe gerüstet zu sein, trainieren sie ständig ihre Rettungsfertigkeiten, im Sommer in Neustadt, während der Wintermonate in Sollstedt. Auch die Grundlagen der Ersten Hilfe werden regelmäßig wiederholt. So können sich Badegäste im Waldbad Neustadt auch in diesem Sommer unter der Aufsicht der wachsamen Lebensretter sicher fühlen.
Mehr Informationen und Verhaltensregeln für den Aufenthalt am Wasser gibt es unter http://www.dlrg.de/Wassersicherheitstipps/
Autor: mjKinder sind beim Badebetrieb besonders gefährdet. Im vergangenen Jahr wurden deutschlandweit 52 Jungen und Mädchen bis einschließlich zehn Jahre Opfer des feuchten Freizeitvergnügens. Um derartige Unfälle zu verhindern, legen die ehrenamtlich tätigen Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) großen Wert auf die Schwimmausbildung in jungen Jahren. Das Frühschwimmerzeugnis ist dabei der erste wichtige Schritt, um aus wilden Wasserplanschern sichere Schwimmer zu machen. Die DLRG bietet regelmäßig Kurse für Kinder und auch für Erwachsene aller Altersstufen an, bei denen die Teilnehmer verschiedene Schwimm- und Rettungsschwimmabzeichen erwerben können. So konnten die Rettungsschwimmer der Ortsgruppe Hohnstein e. V. aus Neustadt im Jahr 2003 36 Seepferdchen verleihen. 53 junge Schwimmerinnen und Schwimmer bekamen das Jugendschwimmabzeichen in Bronze, Silber oder Gold.
Damit alle Badegäste das feuchte Nass genießen können, müssen einige grundlegende Dinge beachtet werden, wie die DLRG bekannt gibt. Ein wesentlicher Faktor für Sicherheit im und am Wasser ist natürlich, dass man die Badeordnung der einzelnen Bäder und die Sicherheitshinweise an offenen Gewässern beachtet, betont Christoph Burkert, Vorsitzender der Neustädter Lebensretter. Eltern sollten ihre Kinder schon in jungen Jahren mit den Baderegeln vertraut machen. Ein besonders beliebter Verstoß, sei Rennen, Schubsen und ausgelassenes Herumtoben am Beckenrand. Dies habe jedoch schon zu vielen blauen Flecken, aufgeschlagenen Knien und Kopfverletzungen geführt.
Die Rettungsschwimmer der DLRG Hohnstein e. V. leisten jedes Jahr zahlreiche freiwillige Wachstunden im Neustädter Waldbad und in der Schwimmhalle in Sollstedt, um den Badebetrieb abzusichern. Im vergangenen Jahr kamen so 830 Stunden zusammen. Um für diese verantwortungsvolle Aufgabe gerüstet zu sein, trainieren sie ständig ihre Rettungsfertigkeiten, im Sommer in Neustadt, während der Wintermonate in Sollstedt. Auch die Grundlagen der Ersten Hilfe werden regelmäßig wiederholt. So können sich Badegäste im Waldbad Neustadt auch in diesem Sommer unter der Aufsicht der wachsamen Lebensretter sicher fühlen.
Mehr Informationen und Verhaltensregeln für den Aufenthalt am Wasser gibt es unter http://www.dlrg.de/Wassersicherheitstipps/

