Di, 13:02 Uhr
10.11.2015
VdK-Forderung
Pflegestützpunkte für alle Landkreise
Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Thüringen wird in den kommenden Jahren stark ansteigen, von jetzt 82.000 auf voraussichtlich mehr als 120.000 im Jahr 2035. Aus diesem Grund fordert der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen eine flächendeckende Versorgung mit Pflegeberatungs- und Betreuungsmöglichkeiten...
Jeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt in Thüringen braucht einen eigenen Pflegestützpunkt, um die Menschen zu beraten und zu unterstützen, so der VdK-Landesvorsitzende Karl-Winfried Seif.
Aktuell gibt es nur Pflegestützpunkte in Jena, Nordhausen und Sondershausen. Aus Sicht des VdK muss dringend gehandelt werden, um angesichts der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen die Betreuung sicherzustellen. In den Pflegestützpunkten wird eine unabhängige Beratung zur pflegerischen Versorgung im weitesten Sinne angeboten.
Dabei geht es nicht nur um die Pflege selbst, sondern um die ganze Palette von Fragestellungen, die in diesem Zusammenhang auftauchen. So zum Beispiel die Möglichkeiten zur Anpassung des Wohnraums oder die Vermittlung von Verpflegung und hauswirtschaftlichen Dienstleistungen.
Besonders wichtig ist aus Sicht des VdK die Beratung der pflegenden Angehörigen. Ohne sie stünden wir schon jetzt vor dem Pflegekollaps, sagt der VdK-Landesvorsitzende. Um die Zukunftsfähigkeit von Thüringen sicherzustellen, brauchen pflegende Angehörige ein flächendeckendes Netz der Unterstützung. Hier sind Pflegestützpunkte ein, wenn nicht der wesentliche Baustein.
Der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen fordert von der thüringischen Landesregierung einen verbindlichen Zeitplan für die Einrichtung von Pflegestützpunkten in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt. Nur so sei die zeitnahe Umsetzung zu gewährleisten.
Autor: redJeder Landkreis und jede kreisfreie Stadt in Thüringen braucht einen eigenen Pflegestützpunkt, um die Menschen zu beraten und zu unterstützen, so der VdK-Landesvorsitzende Karl-Winfried Seif.
Aktuell gibt es nur Pflegestützpunkte in Jena, Nordhausen und Sondershausen. Aus Sicht des VdK muss dringend gehandelt werden, um angesichts der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen die Betreuung sicherzustellen. In den Pflegestützpunkten wird eine unabhängige Beratung zur pflegerischen Versorgung im weitesten Sinne angeboten.
Dabei geht es nicht nur um die Pflege selbst, sondern um die ganze Palette von Fragestellungen, die in diesem Zusammenhang auftauchen. So zum Beispiel die Möglichkeiten zur Anpassung des Wohnraums oder die Vermittlung von Verpflegung und hauswirtschaftlichen Dienstleistungen.
Besonders wichtig ist aus Sicht des VdK die Beratung der pflegenden Angehörigen. Ohne sie stünden wir schon jetzt vor dem Pflegekollaps, sagt der VdK-Landesvorsitzende. Um die Zukunftsfähigkeit von Thüringen sicherzustellen, brauchen pflegende Angehörige ein flächendeckendes Netz der Unterstützung. Hier sind Pflegestützpunkte ein, wenn nicht der wesentliche Baustein.
Der Sozialverband VdK Hessen-Thüringen fordert von der thüringischen Landesregierung einen verbindlichen Zeitplan für die Einrichtung von Pflegestützpunkten in jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt. Nur so sei die zeitnahe Umsetzung zu gewährleisten.

