Do, 20:47 Uhr
05.11.2015
CoDeck feiert Eröffnung
Ein bisschen Eröffnung
Einen Monat bevor es so richtig losgeht mit dem modernen Arbeitsalltag beging man heute im "CoDeck" die offizielle Eröffnung. Ein bisschen. Viel geändert hat sich auf den ersten Blick noch nicht, dem jungen Team ist das aber ganz recht so...
Die Räume des CoDeck, des Nordhäuser Co-Working Space, füllen sich langsam. Zehn Arbeitsplätze sind eingerichtet, an den anderen Räumen werde gearbeitet, versicherten die Macher am heutigen Abend. Zum 1. Dezember soll dann wirklich alles fertig sein und insgesamt 24 Arbeitsplätze auch im Südharz neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen.
Dem jungen Team des CoDeck Vereins scheint die Geschwindigkeit mit der das Projekt voranschreitet willkommen zu sein, das CoDeck soll "aus sich selbst heraus wachsen", sagte Stephanie Kespohl, Mitbegründerin des ambitionierten Projekts. Damit der alte Raum die Persönlichkeit bekommt, die der Truppe vorschwebt, habe man auch selber zu Farbe und Pinsel gegriffen.
Zur Eröffnung waren Freunde, Neugierige und zukünftige Mieter gekommen. Darunter auch Thomas Rzepus vom Verein Horizont. Man wolle probeweise einen Tisch für ein halbes Jahr mieten, erklärte Rzepus und den Mitarbeitern des Vereins die Möglichkeit geben auch einmal außerhalb des geschäftigen Betriebsalltages in kreativer Atmosphäre zu arbeiten. "Wir haben außerdem Interesse an dem Vernetzungsgedanken", sagte Rzepus, "wir wollen die möglichen Synergien nutzen die Menschen aus verschiedenen Bereichen mit sich bringen".
Neben dem Horizont haben auch die Hochschule in Kooperation mit Nordbrand angekündigt die Räumlichkeit zu nutzen. Hinzu kommen werden vorraussichtlich Designer, Versicherungsberater, IT Spezialisten und ein Onlinehändler. Man habe zur Zeit auch viele Anfragen von Leuten, die erst einmal mehrere Tage "schnuppern" wollten, hieß es am Abend von Seiten der Organisatoren. Heute sei es vor allem darum gegangen einen Entwicklungsschritt zu zeigen. Wie es dann weiter geht soll auch in der Hand der Mieter liegen, mit denen man gemeinsam Ideen verwirklichen will.
Der Abend wurde auch als erste "After Work Party" genutzt, ein geselliger Abend mit thematischen Schwerpunkt. Die soll es in Zukunft regelmäßig geben. Zum Auftakt hatte man sich zwei sehr unterschiedliche Projekte herausgesucht, die beide versuchen ihre Ziele über moderne Applikationen zu erreichen.
Den Anfang machte Matthias Höfig. Der gebürtige Leipziger ist seit Jahren Chef der Großküche im Nordhäuser Krankenhaus. Durch den Kontakt zu einem Programmierer kam eines zum anderen und heute vertreibt Höfig neben seinem Hauptberuf auch die App "KüchenAdmin", die Betreibern von Großküchen bei der Planung von Wareneinsatz, Produktion, Rezepten und bei der Buchhaltung helfen soll.
App Nummer zwei ist aus einer Idee vpn Roald Hesse und Manuela Kahle entstanden. Die Anwendung "HandsOffMe", also "Hände weg von mir", ist als internationale SOS und Notfall-App konzipiert. Befindet man sich in Gefahr, reichen ein paar Bewegungen auf dem Smartphone und das Programm benachrichtigt bis zu 15 Personen, die der Nutzer vorher als private Notfallkontake angegeben hat.
Die App soll vor allem ein Gefühl von Sicherheit geben und es den Behörden im Ernstfall erleichtern schnell auf die richtige Spur zu kommen. Dazu werden die relevanten Daten wie der eigene Standort und auch Bild- und Tonaufnahmen innerhalb von zwei bis drei Sekunden nach Aktivierung abgeschickt, versicherten die Entwickler. Wie brauchbar eine solche Anwendung in Deutschland ist darüber lässt sich streiten, in anderen Ländern und Megacities wie Mexiko-Stadt oder Sao Paulo in denen Entführungen an der Tagesordnung sind, sieht das schon wieder ganz anders aus.
Nach den Vorträgen standen Musik, Essen und Gespräche auf dem Programm und so sollen die Parties auch in Zukunft gehandthabt werden. Die nächste Ausgabe ist für Januar vorgesehen und bis dahin sollte auch tagsüber der neue Arbeitsalltag im CoDeck Einzug gehalten haben.
Angelo Glashagel
Autor: redDie Räume des CoDeck, des Nordhäuser Co-Working Space, füllen sich langsam. Zehn Arbeitsplätze sind eingerichtet, an den anderen Räumen werde gearbeitet, versicherten die Macher am heutigen Abend. Zum 1. Dezember soll dann wirklich alles fertig sein und insgesamt 24 Arbeitsplätze auch im Südharz neue Formen der Zusammenarbeit ermöglichen.
Dem jungen Team des CoDeck Vereins scheint die Geschwindigkeit mit der das Projekt voranschreitet willkommen zu sein, das CoDeck soll "aus sich selbst heraus wachsen", sagte Stephanie Kespohl, Mitbegründerin des ambitionierten Projekts. Damit der alte Raum die Persönlichkeit bekommt, die der Truppe vorschwebt, habe man auch selber zu Farbe und Pinsel gegriffen.
Zur Eröffnung waren Freunde, Neugierige und zukünftige Mieter gekommen. Darunter auch Thomas Rzepus vom Verein Horizont. Man wolle probeweise einen Tisch für ein halbes Jahr mieten, erklärte Rzepus und den Mitarbeitern des Vereins die Möglichkeit geben auch einmal außerhalb des geschäftigen Betriebsalltages in kreativer Atmosphäre zu arbeiten. "Wir haben außerdem Interesse an dem Vernetzungsgedanken", sagte Rzepus, "wir wollen die möglichen Synergien nutzen die Menschen aus verschiedenen Bereichen mit sich bringen".
Neben dem Horizont haben auch die Hochschule in Kooperation mit Nordbrand angekündigt die Räumlichkeit zu nutzen. Hinzu kommen werden vorraussichtlich Designer, Versicherungsberater, IT Spezialisten und ein Onlinehändler. Man habe zur Zeit auch viele Anfragen von Leuten, die erst einmal mehrere Tage "schnuppern" wollten, hieß es am Abend von Seiten der Organisatoren. Heute sei es vor allem darum gegangen einen Entwicklungsschritt zu zeigen. Wie es dann weiter geht soll auch in der Hand der Mieter liegen, mit denen man gemeinsam Ideen verwirklichen will.
Der Abend wurde auch als erste "After Work Party" genutzt, ein geselliger Abend mit thematischen Schwerpunkt. Die soll es in Zukunft regelmäßig geben. Zum Auftakt hatte man sich zwei sehr unterschiedliche Projekte herausgesucht, die beide versuchen ihre Ziele über moderne Applikationen zu erreichen.
Den Anfang machte Matthias Höfig. Der gebürtige Leipziger ist seit Jahren Chef der Großküche im Nordhäuser Krankenhaus. Durch den Kontakt zu einem Programmierer kam eines zum anderen und heute vertreibt Höfig neben seinem Hauptberuf auch die App "KüchenAdmin", die Betreibern von Großküchen bei der Planung von Wareneinsatz, Produktion, Rezepten und bei der Buchhaltung helfen soll.
App Nummer zwei ist aus einer Idee vpn Roald Hesse und Manuela Kahle entstanden. Die Anwendung "HandsOffMe", also "Hände weg von mir", ist als internationale SOS und Notfall-App konzipiert. Befindet man sich in Gefahr, reichen ein paar Bewegungen auf dem Smartphone und das Programm benachrichtigt bis zu 15 Personen, die der Nutzer vorher als private Notfallkontake angegeben hat.
Die App soll vor allem ein Gefühl von Sicherheit geben und es den Behörden im Ernstfall erleichtern schnell auf die richtige Spur zu kommen. Dazu werden die relevanten Daten wie der eigene Standort und auch Bild- und Tonaufnahmen innerhalb von zwei bis drei Sekunden nach Aktivierung abgeschickt, versicherten die Entwickler. Wie brauchbar eine solche Anwendung in Deutschland ist darüber lässt sich streiten, in anderen Ländern und Megacities wie Mexiko-Stadt oder Sao Paulo in denen Entführungen an der Tagesordnung sind, sieht das schon wieder ganz anders aus.
Nach den Vorträgen standen Musik, Essen und Gespräche auf dem Programm und so sollen die Parties auch in Zukunft gehandthabt werden. Die nächste Ausgabe ist für Januar vorgesehen und bis dahin sollte auch tagsüber der neue Arbeitsalltag im CoDeck Einzug gehalten haben.
Angelo Glashagel














