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Mo, 18:51 Uhr
25.06.2001

Theater am CDU-Stammtisch im "Stepel"

Nordhausen (nnz). Er ist nach seiner zweiten Auflage bereits zur festen Größe geworden: Der Stammtisch der Nordhäuser CDU. Nicht nur CDU-Mitglieder, sondern auch Gästen kamen in den „Stepel“.

In lockerer Atmosphäre sei über Themen diskutiert worden, die den Menschen „unter den Nägeln“ brennen. Eines davon war das Pro und Kontra zum geplanten Industriegebiet in der Goldenen Aue, berichtet Sven Lutze der nnz. Viele Stammtisch-Freunde seien der Überzeugung gewesen, dass dieses Industriegebiet eine große Chance für die hiesige Region sei. Die sich dort ansiedelnden Unternehmen könnten Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen und dem Abwanderungstrend entgegen wirken. Bei der Diskussion wurden auch Stimmen laut, die von der guten Bodenkonsistenz sprachen. Dagegen wurde ein Umdenken gefordert, da es in der heutigen Zeit nicht mehr möglich sei, dass sich eine Region mit Nahrungsmitteln selbst versorge. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass Nordhausen schon immer ein große Industriestadt war und es momentan keine vergleichbaren Industrieflächen im Umkreis gibt. Ein weiteres Argument für das Industriegebiet war die künftige Nähe zur Autobahn, die mit der Hoffnung verbunden ist, dass sich Investoren niederlassen.

Der zweite Diskussionsschwerpunkt war das Nordhäuser Theater. Hier waren die Meinungen einstimmig, so Lutze. Es wurde mit Verständnis zur Kenntnis genommen, dass das Land Thüringen sparen müsse. Allerdings sollte Nordhausen, solange es möglich sei, das Drei-Sparten-Theater erhalten. Es müsse erst Fortschritte bei der Zusammenarbeit der Theater in Erfurt und Weimar geben. Dann erst solle die Stadt bereit sein eine Sparte zu schließen. Weiterhin wurde vorgeschlagen, dass man sich Unterstützung bei westlichen Landkreisen für den Erhalt der drei Sparten holen solle.

Nach der Erörterung der Großwetterlage in Berlin und der Diskussion zur Neugestaltung des Theatervorplatzes war man sich im „Stepel“ einig: Der nächsten Stammtisch der Nordhäuser kommt bestimmt, spätestens im Herbst.
Autor: nnz

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