Mi, 16:48 Uhr
04.11.2015
Café am Bürgerhaus
Was lange währt...
...wird endlich gut. Mitte des Monats soll das Café im Bürgerhaus endlich eröffnen. Aus dem Café wird dann das Kaffeehaus und das verspricht nicht nur gute Heißgetränke sondern auch selbstgebackenes, gesundes und Unterhaltung. Die nnz sprach mit der frisch gebackenen Cafébetreiberin Marion Mahrle-Kais...
Es ist bald ein Jahr her, das sich Marion Mahrle-Kais bei der Bibliothek angemeldet hat und an einem leeren Café vorbeiging. Im Winter des vergangenen Jahres war die Diskussion um das Bürgerhaus und sein Café noch in vollem Gange und als Kind der Stadt war das auch Frau Mahrle-Kais nicht entgangen. Ein lang gehegter und eigentlich längst auf Eis gelegter Wunsch regte sich da wieder, erzählte die neue Cafébetreiberin heute der nnz.
Als Pflegedienstleiterin habe sie viel erlebt, bewegt und auch Spaß gehabt, sagt sie, irgendwann sei aber der Punkt gekommen, an dem sie etwas anderes ausprobieren wollte. Die Idee vom eigenen, kleinen Café geisterte da schon lange in ihrem Kopf herum, um die Unterstützung ihrer Familie musste sie deswegen auch nicht lange werben. Jetzt also haben sie und ihr Mann den Sprung in das gastronomische Gewerbe gewagt: am 14.11. soll das "Kaffeehaus" an der Bibliothek eröffnen.
Rund 40 Plätze im Innenraum und in der warmen Jahreszeit noch einmal 20 draußen auf dem Platz stehen dem Kaffeehaus zur Verfügung. Momentan ist man nur zu zweit und entsprechend schwer mit den Vorbereitungen beschäftigt. Geht das Konzept des neuen Cafés auf, könnte sich das aber bald ändern.
Marion Mahrle-Kais wird ihre "Kaffeehaus" an der Nordhäuser Bibliothek am 14. November eröffnen (Foto: Angelo Glashagel)
Im Kaffeehaus soll es, der Name verrät es, natürlich guten Kaffee in verschiedene Sorten geben. Der kommt von einem erfahrenen Röster aus Süddeutschland, dessen Arbeit und Expertise die neue Betreiberin selbst in Augenschein genommen hat. Den Kuchen aus eigener Produktion, frisches und saisonales Obst und andere gesunde Gerichte soll der Gast in gemütlicher Atmosphäre genießen können. Daneben will man eng mit der Bibliothek zusammenarbeiten und kleinere Lesungen im Kaffeehaus organisieren. Abgerundet werden soll das kulturelle Programm durch (vorrangig) musikalische Kleinkunstauftritte.
"Wir werden sehen was geht und was nicht ankommt", sagte Frau Mahrle-Kais, gerade in der Anfangsphase wolle man sich auch auf die Vorstellungen und Wünsche der Gäste eingehen, soweit das möglich ist. Das Kaffehaus soll sich entwickeln, deswegen steht auch die Speisekarte noch nicht fest. Allgemein hat man bis zur Eröffnung noch viel vorzubereiten. Manchmal sei man aufgeregt, mal ganz locker ob der anstehenden Aufgabe, vor allem aber habe man Respekt, sagen die Eheleute gut 10 Tage vor Eröffnung.
Für den großen Tag hat man sich schon ein bisschen Rückendeckung organisiert, Freunde und Familie werden mit aushelfen und für die musikalische Untermalung sorgen Frau Vladimirova. Danach wird das Kaffeehaus Dienstags bis Sonntag geöffnet haben. Eine erste kleine Lesung wird es am 17. November geben: Mehensa Wehenan Tokponto präsentiert dann Märchen aus Ghana.
Angelo Glashagel
Autor: redEs ist bald ein Jahr her, das sich Marion Mahrle-Kais bei der Bibliothek angemeldet hat und an einem leeren Café vorbeiging. Im Winter des vergangenen Jahres war die Diskussion um das Bürgerhaus und sein Café noch in vollem Gange und als Kind der Stadt war das auch Frau Mahrle-Kais nicht entgangen. Ein lang gehegter und eigentlich längst auf Eis gelegter Wunsch regte sich da wieder, erzählte die neue Cafébetreiberin heute der nnz.
Als Pflegedienstleiterin habe sie viel erlebt, bewegt und auch Spaß gehabt, sagt sie, irgendwann sei aber der Punkt gekommen, an dem sie etwas anderes ausprobieren wollte. Die Idee vom eigenen, kleinen Café geisterte da schon lange in ihrem Kopf herum, um die Unterstützung ihrer Familie musste sie deswegen auch nicht lange werben. Jetzt also haben sie und ihr Mann den Sprung in das gastronomische Gewerbe gewagt: am 14.11. soll das "Kaffeehaus" an der Bibliothek eröffnen.
Rund 40 Plätze im Innenraum und in der warmen Jahreszeit noch einmal 20 draußen auf dem Platz stehen dem Kaffeehaus zur Verfügung. Momentan ist man nur zu zweit und entsprechend schwer mit den Vorbereitungen beschäftigt. Geht das Konzept des neuen Cafés auf, könnte sich das aber bald ändern.
Marion Mahrle-Kais wird ihre "Kaffeehaus" an der Nordhäuser Bibliothek am 14. November eröffnen (Foto: Angelo Glashagel)
Im Kaffeehaus soll es, der Name verrät es, natürlich guten Kaffee in verschiedene Sorten geben. Der kommt von einem erfahrenen Röster aus Süddeutschland, dessen Arbeit und Expertise die neue Betreiberin selbst in Augenschein genommen hat. Den Kuchen aus eigener Produktion, frisches und saisonales Obst und andere gesunde Gerichte soll der Gast in gemütlicher Atmosphäre genießen können. Daneben will man eng mit der Bibliothek zusammenarbeiten und kleinere Lesungen im Kaffeehaus organisieren. Abgerundet werden soll das kulturelle Programm durch (vorrangig) musikalische Kleinkunstauftritte.
"Wir werden sehen was geht und was nicht ankommt", sagte Frau Mahrle-Kais, gerade in der Anfangsphase wolle man sich auch auf die Vorstellungen und Wünsche der Gäste eingehen, soweit das möglich ist. Das Kaffehaus soll sich entwickeln, deswegen steht auch die Speisekarte noch nicht fest. Allgemein hat man bis zur Eröffnung noch viel vorzubereiten. Manchmal sei man aufgeregt, mal ganz locker ob der anstehenden Aufgabe, vor allem aber habe man Respekt, sagen die Eheleute gut 10 Tage vor Eröffnung.
Für den großen Tag hat man sich schon ein bisschen Rückendeckung organisiert, Freunde und Familie werden mit aushelfen und für die musikalische Untermalung sorgen Frau Vladimirova. Danach wird das Kaffeehaus Dienstags bis Sonntag geöffnet haben. Eine erste kleine Lesung wird es am 17. November geben: Mehensa Wehenan Tokponto präsentiert dann Märchen aus Ghana.
Angelo Glashagel

