Mi, 16:27 Uhr
04.11.2015
Meldung aus der Wirtschaftswelt
Schnellere Verbindung für Artern, Leinefelde und Nordhausen
Fahrplan 2016: ICE-Schnellstrecke nach Berlin in Betrieb; Expressanschlüsse für Fernverkehr ausgeweitet. Dazu eine Meldung aus dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft...
Ein wichtiges Ziel der Landesregierung ist die Stärkung des Bahnverkehrs. Mit der Inbetriebnahme der Neubaustrecke Erfurt – Leipzig/Halle im Dezember 2015 und den damit verbundenen neuen Fernverkehrsangeboten im Thüringer ICE-Knoten in Erfurt kommen wir diesem Ziel erheblich näher.
Die verbesserte Einbindung Mitteldeutschlands in das deutsche Fernverkehrsnetz bringt für Thüringen bereits ab Dezember 2015 mehr Angebote und deutlich verkürzte Reisezeiten, sagte Verkehrsministerin Birgit Keller heute im Thüringer Landtag.
Die Aufgabe des Landes ist es, mit einem vertakteten Expressnahverkehr die Thüringerinnen und Thüringer an die neue Schnellstrecke anzubinden, sei es in Erfurt, Halle oder Leipzig. Der Freistaat Thüringen sieht als Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) deshalb erhebliche Leistungsausweitungen zur besseren Verknüpfung aller Regionen mit den neuen Fernverkehrsangeboten vor. Mit dem Fahrplanwechsel 2015/16 gehen wir einen großen Schritt in diese Richtung, führte die Ministerin aus.
In Ostthüringen bietet das Bahnunternehmen Abellio mit modernen, barrierefreien Fahrzeugen vom Typ E-Talent II mit stufenfreiem Einstieg, barrierefreien Toiletten und Mobilfunkrepeatern neue Strecken an.
Die wesentlichen Fahrplanverbesserungen ab Mitte Dezember 2015:
- Die neue RE-Linie Erfurt – Weimar – Naumburg – Leipzig verkehrt im 2-h-Takt.
- Ebenso die neue zweistündliche RE-Linie Erfurt – Weimar – Naumburg mit Anschlüssen nach Leipzig und Halle.
- Es wird eine neue durchgehende Stadtexpress-Linie Saalfeld – Jena – Leipzig im 2-h-Takt geben.
- Die neue Direktverbindung Erfurt – Artern – Sangerhausen – Halle verkehrt ebenfalls im 2-h-Takt.
- Dazu kommen stündliche schnelle Reiseverbindungen zwischen Halle – Sangerhausen – Nordhausen – Leinefelde – Kassel (zweistündlich direkt, zweistündlich mit 1 x Umsteigen).
- Es werden halbstündliche Reiseverbindungen zwischen Erfurt, Weimar und Apolda sowie zwischen Erfurt und Sömmerda eingerichtet.
- Auf der neuen Direktverbindung zwischen Leipzig, Gera und Hof wird sich die Fahrzeit um 30 min verkürzen.
Mit diesen Angebotsverbesserungen leistet der Freistaat Thüringen mit seinen Partnern einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des öffentlichen Verkehrs auf der Schiene führte Keller abschließend aus.
Bautätigkeiten
Um langfristig weitere Reisezeitverbesserungen zu ermöglichen, sind im Fahrplanjahr 2016 noch einmal umfangreiche Bautätigkeiten zum vollständigen zweigleisigen Ausbau zwischen Weimar und Jena notwendig (Vollsperrung im Zeitraum: 02.04.2016 – 04.09.2016). Diese Einschränkung überschneidet sich mit der Vollsperrung zwischen Lichtenfels und Bamberg vom 11.01.2016 – 04.09.2016.
Die Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH (NVS) und Verkehrsunternehmen haben als Kompensation hochwertige Ersatzkonzepte eingeplant. So werden die Expresslinien zwischen Erfurt – Weimar und Jena über Großheringen umgeleitet und verstärkt. Damit bleibt die direkte Reisekette erhalten. Zusätzlich werden schnelle und langsame Schienenersatzverkehre zwischen Weimar und Jena organisiert. Darüber hinaus wird der Franken-Thüringen-Express (FTX) Nürnberg-Saalfeld-Jena ab Januar 2016 nach Leipzig verlängert, wobei die Fahrtzeiten dem heutigen ICE Angebot entsprechen. Der Freistaat Thüringen engagiert sich dabei mit erheblichen zusätzlichen finanziellen Mitteln, um eine adäquate Anbindung der Stadt Jena auch während der Baumaßnamen und dem damit verbundenen Entfall der ICE-Linie 28 über die Landesgrenze hinaus bis nach Leipzig sicherzustellen. Auch die DB Fernverkehr trägt einen wichtigen Anteil an der Realisierung dieses Angebots.
Autor: khhEin wichtiges Ziel der Landesregierung ist die Stärkung des Bahnverkehrs. Mit der Inbetriebnahme der Neubaustrecke Erfurt – Leipzig/Halle im Dezember 2015 und den damit verbundenen neuen Fernverkehrsangeboten im Thüringer ICE-Knoten in Erfurt kommen wir diesem Ziel erheblich näher.
Die verbesserte Einbindung Mitteldeutschlands in das deutsche Fernverkehrsnetz bringt für Thüringen bereits ab Dezember 2015 mehr Angebote und deutlich verkürzte Reisezeiten, sagte Verkehrsministerin Birgit Keller heute im Thüringer Landtag.
Die Aufgabe des Landes ist es, mit einem vertakteten Expressnahverkehr die Thüringerinnen und Thüringer an die neue Schnellstrecke anzubinden, sei es in Erfurt, Halle oder Leipzig. Der Freistaat Thüringen sieht als Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) deshalb erhebliche Leistungsausweitungen zur besseren Verknüpfung aller Regionen mit den neuen Fernverkehrsangeboten vor. Mit dem Fahrplanwechsel 2015/16 gehen wir einen großen Schritt in diese Richtung, führte die Ministerin aus.
In Ostthüringen bietet das Bahnunternehmen Abellio mit modernen, barrierefreien Fahrzeugen vom Typ E-Talent II mit stufenfreiem Einstieg, barrierefreien Toiletten und Mobilfunkrepeatern neue Strecken an.
Die wesentlichen Fahrplanverbesserungen ab Mitte Dezember 2015:
- Die neue RE-Linie Erfurt – Weimar – Naumburg – Leipzig verkehrt im 2-h-Takt.
- Ebenso die neue zweistündliche RE-Linie Erfurt – Weimar – Naumburg mit Anschlüssen nach Leipzig und Halle.
- Es wird eine neue durchgehende Stadtexpress-Linie Saalfeld – Jena – Leipzig im 2-h-Takt geben.
- Die neue Direktverbindung Erfurt – Artern – Sangerhausen – Halle verkehrt ebenfalls im 2-h-Takt.
- Dazu kommen stündliche schnelle Reiseverbindungen zwischen Halle – Sangerhausen – Nordhausen – Leinefelde – Kassel (zweistündlich direkt, zweistündlich mit 1 x Umsteigen).
- Es werden halbstündliche Reiseverbindungen zwischen Erfurt, Weimar und Apolda sowie zwischen Erfurt und Sömmerda eingerichtet.
- Auf der neuen Direktverbindung zwischen Leipzig, Gera und Hof wird sich die Fahrzeit um 30 min verkürzen.
Mit diesen Angebotsverbesserungen leistet der Freistaat Thüringen mit seinen Partnern einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des öffentlichen Verkehrs auf der Schiene führte Keller abschließend aus.
Bautätigkeiten
Um langfristig weitere Reisezeitverbesserungen zu ermöglichen, sind im Fahrplanjahr 2016 noch einmal umfangreiche Bautätigkeiten zum vollständigen zweigleisigen Ausbau zwischen Weimar und Jena notwendig (Vollsperrung im Zeitraum: 02.04.2016 – 04.09.2016). Diese Einschränkung überschneidet sich mit der Vollsperrung zwischen Lichtenfels und Bamberg vom 11.01.2016 – 04.09.2016.
Die Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH (NVS) und Verkehrsunternehmen haben als Kompensation hochwertige Ersatzkonzepte eingeplant. So werden die Expresslinien zwischen Erfurt – Weimar und Jena über Großheringen umgeleitet und verstärkt. Damit bleibt die direkte Reisekette erhalten. Zusätzlich werden schnelle und langsame Schienenersatzverkehre zwischen Weimar und Jena organisiert. Darüber hinaus wird der Franken-Thüringen-Express (FTX) Nürnberg-Saalfeld-Jena ab Januar 2016 nach Leipzig verlängert, wobei die Fahrtzeiten dem heutigen ICE Angebot entsprechen. Der Freistaat Thüringen engagiert sich dabei mit erheblichen zusätzlichen finanziellen Mitteln, um eine adäquate Anbindung der Stadt Jena auch während der Baumaßnamen und dem damit verbundenen Entfall der ICE-Linie 28 über die Landesgrenze hinaus bis nach Leipzig sicherzustellen. Auch die DB Fernverkehr trägt einen wichtigen Anteil an der Realisierung dieses Angebots.


