Mi, 13:09 Uhr
06.09.2000
Kein Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt im Landkreis Nordhausen
Nordhausen. Nordthüringen koppelt sich wieder einmal ab: Nicht nur von Thüringen, sondern auch vom Bundestrend bei den Arbeitsmarktdaten für den Monat August. 18 Prozent glatt weist die Statistik des Nordhäuser Arbeitsamtes für den August aus. Das ist eine nur geringe Steigerung von 0,1 Prozentpunkte gegenüber dem Juli. Im Landkreis Nordhausen hingegen sieht die berühmte Statistik noch ein wenig prekärer aus. Hier stehen 19 Prozent zu Buche, oder in absoluten Zahlen ausgedrückt: 8.742 Frauen und Männer sind im Landkreis ohne Arbeit! Hinzu kommen weitere 3.568 Personen, die einer Beschäftigung auf dem zweiten Arbeitsmarkt nachgehen.
Vergleichen Politiker aller Ebenen die jetzigen Zahlen mit denen des vergangenen Jahres, dann geraten sie durchaus ins Schwärmen. Anders jedoch in und um Nordhausen: Selbst im Vergleich zum August 1999 hat sich die Quote um 0,3 Prozentpunkte erhöht. Einer der Gründe für den Anstieg ist ohne Zweifel die ungenügende Bereitstellung von Arbeitsplatzangeboten aus der Wirtschaft. In den Landkreisen Nordhausen und Eichsfeld sowie dem Kyffhäuserkreis wurden seit Jahresbeginn fast 2.000 Stellen weniger angeboten als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Vor allem der Handel hinkt mit seinen Stellenangeboten deutlich hinter dem Vorjahresniveau hinterher.
Die Quoten der Dienststellen des Nordhäuser Arbeitsamtes:
Nordhausen: 19,0 Prozent
Artern: 23,9 Prozent
Heiligenstadt: 12,2 Prozent
Leinefelde: 14,9 Prozent
Sondershausen 20,1 Prozent
Die Quoten aus dem Bereich des Arbeitsamtes Gotha:
Mühlhausen: 15,1 Prozent
Bad Langensalza: 15,1 Prozent
Autor: psgVergleichen Politiker aller Ebenen die jetzigen Zahlen mit denen des vergangenen Jahres, dann geraten sie durchaus ins Schwärmen. Anders jedoch in und um Nordhausen: Selbst im Vergleich zum August 1999 hat sich die Quote um 0,3 Prozentpunkte erhöht. Einer der Gründe für den Anstieg ist ohne Zweifel die ungenügende Bereitstellung von Arbeitsplatzangeboten aus der Wirtschaft. In den Landkreisen Nordhausen und Eichsfeld sowie dem Kyffhäuserkreis wurden seit Jahresbeginn fast 2.000 Stellen weniger angeboten als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres. Vor allem der Handel hinkt mit seinen Stellenangeboten deutlich hinter dem Vorjahresniveau hinterher.
Die Quoten der Dienststellen des Nordhäuser Arbeitsamtes:
Nordhausen: 19,0 Prozent
Artern: 23,9 Prozent
Heiligenstadt: 12,2 Prozent
Leinefelde: 14,9 Prozent
Sondershausen 20,1 Prozent
Die Quoten aus dem Bereich des Arbeitsamtes Gotha:
Mühlhausen: 15,1 Prozent
Bad Langensalza: 15,1 Prozent

