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Di, 11:05 Uhr
03.11.2015
nnz-Sportergebnisdienst Kegeln

Salza wieder oben auf, NSV ohne Chance

Das Kegelwochenende hielt in der Landesliga für die Keglerinnen aus Salza einen Erfolg bereit. Die NSV Frauen hingegen mussten sich Ersatzgeschwächt in das Duell mit Weißensee begeben berichtet Uwe Tittel...

Salzaer Frauen blicken wieder nach oben

Die Leistungskurve zeigt bei den Salzaer Landesliga-Keglerinnen wieder nach oben. Das war im Heimspiel gegen die 2. Mannschaft vom KSV 90 Gräfinau-Angstedt auch nötig. Die Gäste hatten zwar auswärts noch kein Spiel gewonnen, dennoch mit guten Leistungen aufhorchen lassen. Und das bestätigten sie auch auf der Bahn an der Wertherhalle. Die TSG konnte am Ende sogar von einigem Glück sprechen, denn die Gäste hatten mit Katrin Lüdtke einen Schwachpunkt in ihren Reihen, der letztlich spielentscheidend wurde.

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Und es war wichtig, dass sich Steffi Boenki nach einigen schweren Wochen deutlich steigerte, und der Genannten fast 50 Punkt abnehmen konnte. Nur die letzte Bahn musste die Salzaer Kapitänsfrau abgeben. Und da Toni Herrmann nach ganz hartem Kampf gegen Marie Epler auch ihr Spiel gewann führte Salza nach dem ersten Durchgang scheinbar sicher mit 2:0 und 57 Holz Vorsprung. Doch wie schon Toni Herrmann nach zwei ganz deutlich gewonnenen Bahnen erfahren musste, dass die Gäste nie aufgeben, sich gewaltig steigern können – Toni rettete den Einzelsieg gerade noch – so musste auch das zweite Salzaer Paar alle Kräfte mobilisieren, um den Sieg nicht noch aus der Hand zu geben.

Heike Hase geriet durch zu schwache zweite und dritte Bahn gegen die Spitzenspielerin der Gäste Kathleen Risch klar in Rückstand. Wichtig war aber ihre Steigerung auf der letzten Bahn, die unentschieden ausging. Dadurch hielt sich der Holzrückstand mit 39 Holz noch in einigermaßen erträglichen Grenzen. Und das war wichtig, denn im anderen Duell hatte auch Ines Werner gegen Beate Grützmann einen schweren Stand. Nach begeisterndem Kampf musste sie ihre erste Bahn mit 140:143 abgeben, holte sich die beiden nächsten dann aber sicher. Hatte ihre Kontrahentin ihr Pulver schon verschossen? Hatte sie nicht und holte auf der letzten Bahn Holz um Holz wieder auf. Ines aber blieb nervenstark, schaffte trotz Bahnniederlage sogar noch Tagesbestleistung und sicherte den Salzaer Erfolg. Damit haben die TSG-Frauen, die noch mit einem Spiel in Rückstand sind, wieder Anschluss an die Spitzenplätze gewonnen.

TSG Salza – KSV Gräfinau-Angstedt II 5:1 (2006:1974/7,5:8,5)
Steffi Boenki1:0(495:448/3:1)
Toni Herrmann1:0(513:503/2:2)
Heike Hase0:1(476:515/0,5:3,5)
Ines Werner1:0(522:508/2:2)

Ersatzgeschwächter NSV in Weißensee ohne Chance

Die Favoritenrolle der Nordhäuser NSV-Frauen beim Tabellenachten KSC 03 Weißensee war nur eine theoretische, abgeleitet von der Tabellensituation.

Praktisch sahen sich die Nordhäuserinnen dagegen in der Außenseiterrolle denn sie mussten die Reise stark ersatzgeschwächt und ohne Wechselmöglichkeit antreten. Und es bestätigte sich dann auch schnell, dass der NSV beim heimstarken KSC 03 an diesem Tage keine Chance haben würde. Beide Nordhäuser Ersatzspielerinnen mussten im ersten Paar deutliche Niederlagen hinnehmen. Ursula Lautenbach spielte im Räumen zu unsicher, konnte erst auf der letzten Bahn ihr Können abrufen. Und Dagmar Reitmeier, die sich derzeit in einem Leistungstief befindet, konnte der besten Weißenseeerin Manuela Pilz auf allen vier Bahnen nicht das Wasser reichen. 0:2 und schon fast 100 Holz Rückstand, das war schon mehr als eine Vorentscheidung. Im zweiten Paar musste dann auch Heike Fiedler eine weitere Niederlage einstecken. Ihr gelang nur auf der zweiten Bahn ein Teilerfolg. So holte nur Tina Romhardt den Ehrenpunkt für die Gäste. Den musste sie sich gegen die stark dagegen haltende, erst 15jährige Vanessa Wegehenkel aber hart erkämpfen. Zum Glück hatte sie nur auf ihrer dritten Bahn, die mit 130:123 an die Gegnerin ging, eine kleine Schwäche, spielte mit 136, 131 und 137 Holz ansonsten sehr konstant gut. Die Niederlage für den Nochtabellenzweiten aber war längst besiegelt.

KSC Weißensee – Nordhäuser SV 5:1 (1983:1894/11:5)
Ursula Lautenbach0:1(435:464/1:3)
Dagmar Reitmeier0:1(458:523/0:4)
Tina Romhardt1:0(527:505/3:1)
Heike Fiedler0:1(474:491/1:3)

Autor: red

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