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Mo, 12:06 Uhr
02.11.2015
Druck auf die Arbeitgeber

Tarifvertrag steht, Tarifmauer bröckelt

Es zeigt sich, dass sich Hartnäckigkeit auszahlt. Seit Monaten zogen sich die Tarifverhandlungen zwischen den Gebäudereiniger-Handwerk und ihren Arbeitgebern hin. In der vergangenen Woche wurde eine Einigung erreicht...


Zuvor hatten die Gebäudereiniger jede Verhandlung, ob in Leipzig oder Frankfurt/Main, mit Demonstrationen begleitet. Sie zeigten auf der Straße, dass sie nicht gewillt sind, sich verdummen zu lassen.

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Sie gaben den Arbeitgebern immer wieder zu verstehen, dass sie gegebenenfalls ihre Arbeit niederlegen werden, sollte sich die Gegenpartei stur stellen. Man war sich von Anfang an der Macht bewusst, die man besaß, wenn man zusammen halten würde.

Sie machten in ihren Reden von Anfang an sehr deutlich, dass sich zum Beispiel in Frankfurt kein sauberes Flugzeug in die Lüfte erheben wird. Das Beamte kein sauberes Büro zum Arbeitsbeginn vorfinden würden.

Ich könnte viele Beispiele aufzählen, aber die zwei sollen stellvertretend für erste reichen. Zur letzten Tarifverhandlung in Frankfurt, waren 500 bis 550 Demonstranten, stellvertretend für rund 600 000 Beschäftigte im Gebäudereiniger-Handwerk angereist. Sie wollten den Arbeitgebern noch einmal sehr deutlich zeigen, wie ernst es ihnen, mit ihren Forderungen ist. In den ersten Sitzungen stritten die Arbeitgeber eine gravierende Leistung Verdichtung ab, dass änderte sich je nach Laune der Arbeitgeber.

Über einen OST-WEST-Angleich wollte man auch nicht verhandeln, das wurde während des letzten Verhandlungstages ausgeräumt. Am Abend des 29. Oktober konnten sich beide Seiten auf ein, für jeden, akzeptables Abkommen einigen.

Als Fazit bleibt zu sagen, wenn man sich seiner Kraft bewusst ist, kann man sehr viel erreichen. Dieser Abschluss nötigt allen Gebäudereinigern einen gewissen Respekt ab.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
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Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Demonstranten machten Druck (Foto: Harald Buntfuß)
Autor: red

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Kommentare
Eckenblitz
02.11.2015, 12:38 Uhr
Rente mit 70
Es ist an der Zeit, dass das schwer arbeitende Volk sich zur Wehr setzt und seine legitime Rechte einklagt. Das Gebäudereiniger-Handwerk, wird von den Arbeitgebern mehr als ausgebeutet. Dazu passt diese Meldung.

Der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger verlangt, dass Rentenalter auf 70 Jahre anzuheben. Rente mit 70, das können doch nur Leute verlangen, die im Büro sitzen und andere für sich arbeiten lassen?

Laut Bundesamt für Statistik, könnten in Zukunft Frauen 83 Jahre und Männer 77 Jahre werden, dass hört sich schön an. Ein Störfaktor gibt es bei dieser brisanten Angelegenheit, seit wann kann man sich auf die Statistiken des Bundes verlassen, bei den Rechenkünstlern?
Paulinchen
02.11.2015, 17:13 Uhr
Das ist aber...
...noch nicht das Ende der Fahnenstange. Ein Wirtschaftswissenschaftler hat kürzlich errechnet, mit 77 beginnt in ca. 20 Jahren die Rente. Dann heißt es durchhalten, sonst war das Einzahlen in die Rentenkasse nur eine Einbahnstraße.
geloescht.20220103
02.11.2015, 18:33 Uhr
Versicherungsvertreter sehen das anders!!
Jemand der sich mit der Rentenversicherung auskennt, sagt etwas anderes. Die Menschen könnten vom MEDIZINISCHEN Standpunkt her gesehen zwar älter werden, das mag so sein, aber das unmenschliche System lässt ihnen keine Chance, medizinische gute Pflege können sich nur Leute leisten, die es auch bezahlen können.
Die Menschen werden von den meisten Arbeitgebern seelisch und moralisch ruiniert, die Kranken- und Rentenkassen, verlangen immer höhere Beiträge und Zuzahlungen bei Behandlungen, Medikamenten und Operationen.
Und da kommen die Bundesstatistiker daher und erzählen uns, dass wir in Zukunft älter werden können. Was sie von den Statistikern zu halten haben, zeigen schon allein die Arbeitslosenzahlen, oder Nicht?
Mister X
02.11.2015, 20:08 Uhr
Glückwunsch
Zum Gratulieren gibt es eigentlich keinen rechten Grund. Da bekommen die Gebäudereiniger/innen ein paar Cent mehr pro Stunde und der Arbeitgeber freut sich, dass er so billig davon gekommen ist, er verdient sich an seinen Angestellten dumm und dämlich.

Dann noch der OST-WEST-Unterschied, schon allein für die Begründung des Lohnunterschieds, sollte man die Arbeitgeber an den Pranger stellen. Den Mitarbeitern des Gebäudereiniger-Handwerks möchte ich empfehlen, sich ihrer Stärke so richtig bewusst zu werden, ohne sie würde ihr Arbeitgeber keinen Cent verdienen.

Auch wenn es immer heißt, es stehen genug andere vor der Tür. Das kann ihr Chef zwar sagen, aber er weiß genau, neue Mitarbeiter müsste er anlernen lassen und das kostet ihm viel Geld, welches er unbedingt für sich haben will.
Also demonstrieren sie ihre Macht und zeigen den Chef, wer die Hauptpersonen sind.
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