Mo, 11:11 Uhr
02.11.2015
Tierschutzbund kritisiert kirchliche Segnung der Jagd
Kritik an Hubertusjagd
Anlässlich des Hubertustags am 3. November kritisiert der Deutsche Tierschutzbund die kirchliche Segnung der Jagd. Alljährlich finden im Rahmen dieses Tages die sogenannten Hubertusjagden sowie Hubertusmessen statt. Die Jagdpraktiken seien Tierschutzwidrig, kritiesieren die Tierschützer...
Die Jäger erhalten den kirchlichen Segen zu Ehren des heiligen Hubertus von Lüttich, dem Schutzpatron der Jagd – und das für das Töten von Millionen Wildtieren und Zehntausenden Katzen und Hunden. Obwohl sich einige deutsche Bundesländer durch Novellierungen ihrer Jagdgesetze bereits für mehr Tierschutz bei der Jagd stark machen, hält insbesondere die Jägerschaft an althergebrachten Methoden und Traditionen wie dem Hubertustag fest, anstatt die Jagd für die Zukunft tierschutzgerechter und mehr am Naturschutz auszurichten.
Die Jägerschaft verteidigt ihre tierschutzwidrigen Praktiken, egal wie sinnlos diese sind, und ist weiterhin zu keinerlei Zugeständnissen bereit oder fähig, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Und auch die Kirche billigt dieses sinnlose Töten von Millionen Tieren unter dem Deckmantel des Brauchtums. Freilebende Tiere sind unsere Mitgeschöpfe und sollten deshalb vom Menschen um ihrer selbst willen geachtet und geschützt werden. Der Legende nach beendete selbst der heilige Hubertus das Töten, nachdem Christus in Gestalt eines Hirsches zu ihm gesprochen hatte.
Autor: redDie Jäger erhalten den kirchlichen Segen zu Ehren des heiligen Hubertus von Lüttich, dem Schutzpatron der Jagd – und das für das Töten von Millionen Wildtieren und Zehntausenden Katzen und Hunden. Obwohl sich einige deutsche Bundesländer durch Novellierungen ihrer Jagdgesetze bereits für mehr Tierschutz bei der Jagd stark machen, hält insbesondere die Jägerschaft an althergebrachten Methoden und Traditionen wie dem Hubertustag fest, anstatt die Jagd für die Zukunft tierschutzgerechter und mehr am Naturschutz auszurichten.
Die Jägerschaft verteidigt ihre tierschutzwidrigen Praktiken, egal wie sinnlos diese sind, und ist weiterhin zu keinerlei Zugeständnissen bereit oder fähig, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Und auch die Kirche billigt dieses sinnlose Töten von Millionen Tieren unter dem Deckmantel des Brauchtums. Freilebende Tiere sind unsere Mitgeschöpfe und sollten deshalb vom Menschen um ihrer selbst willen geachtet und geschützt werden. Der Legende nach beendete selbst der heilige Hubertus das Töten, nachdem Christus in Gestalt eines Hirsches zu ihm gesprochen hatte.

