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So, 23:57 Uhr
01.11.2015
Karate für Körper und Geist

Durchschlagende Medizin

Karate, das hört sich erst mal nach zertrümmerten Ziegelsteinen und harten Zweikämpfen an, bei denen Einer auf der Strecke bleibt. Das hinter dem Kampfsport eigentlich viel mehr steckt, wissen beim Nordhäuser Karate-Do-Kwai inzwischen nicht nur die Lehrer...

Die Trainingskleidung und die asiatische Begrüßung wirken zunächst fremd und geheimnisvoll für den neugierigen Betrachter. Aber alles ist genau festgelegt und folgt den traditionellen Regeln. In diese Welt einzutauchen ist für Neulinge schon ein Abenteuer. Wenn auch ein schweißtreibendes.

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Denn hier geht es schon um Kampf – vor allem gegen den eigenen inneren Schweinehund! Und diesen Kampf führt man nicht gegen- sondern vor allem miteinander in einer Gemeinschaft Gleichgesinnter! Im Vordergrund stehen beim Karate effektive und gelenkschonende Bewegungen, die sinnvoll kombiniert werden können. Einzeln geübt, steigern sie die Kraft und Kondition jedes Einzelnen. Zusammengefasst in spezielle festgelegte Übungskomplexe, den Kata, fördern sie dann auch die kognitiven Fähigkeiten.

So können bei regelmäßigem Training die körperliche und geistige Fitness effektiv gesteigert werden. Gefährlich für die Übenden ist das Ganze trotzdem nicht, wenn auch in einem möglichen Selbstverteidigungsfall äußerst wirksam. Von Anfang an wird ein hohes Maß an Selbstkontrolle erworben, dass in Verbindung mit dem Respekt vor den Trainingspartnern zu einem minimalen Verletzungsrisiko führt. Viel geringer als bei anderen Massensportarten. Überhaupt ist Karate ein Rundum-Sorglos-Paket, das für jeden Einsteiger ab 8 Jahren geeignet ist.

Altersgrenzen nach oben gibt es im Karate nicht (Foto: Karate-Do-Kwai Nordhausen e.V.) Altersgrenzen nach oben gibt es im Karate nicht (Foto: Karate-Do-Kwai Nordhausen e.V.)

Nach oben hin gibt es dagegen kaum eine Altersgrenze, solange sich derjenige noch ausreichend fit fühlt. Anfang des Jahres wurde zum Beispiel beim Karate-Do-Kwai Nordhausen eine eigene Trainingsgruppe 60+ in Leben gerufen. Hier können Senioren in einer harmonischen Gruppe unter der Anleitung des Cheftrainers Frank Pelny einmal pro Woche in die Welt der japanischen Kampfkunst eintauchen. Gerade für diese Zielgruppe hat das Training noch mehr zu bieten. Es eignet sich zum Beispiel als Prophylaxe gegen eine Vielzahl altersbedingter Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Osteoporose oder anderer Alterssyndrome wie unter anderem der Neigung zu Stürzen. Und deshalb wird dieses Angebot sehr gern angenommen.

Natürlich sind die Fortschritte nicht mit denen der jüngeren Vereinskameraden zu vergleichen, müssen sie auch nicht, aber sie sind unleugbar da. Mit Feuereifer, Spaß und ungeheurer Motivation ist hier auch die ältere Generation bei der Sache. Denn im Nordhäuser Dojo geht es nicht vordergründig um Wettkampf und Höchstleistungen, sondern um Freude an der Bewegung, die der Breitensport Jedem bieten kann. Diese positiven Synergien haben mittlerweile auch andere Institutionen erkannt. So gibt es hierfür verschiedenste Gütesiegel von Krankenkassen, Ärztevereinigungen und Sportbünden. Diese bestätigen im Grunde alle die selbe Tatsache: Karate-Training ist Medizin und fördert die Gesundheit!

Allen Interessierten bietet der Karate-Do-Kwai Nordhausen ein 4-wöchiges kostenloses Probetraining. In der Sportart Karate gibt es verschiedene, nach Alter gestaffelte Trainingsgruppen für Kinder, für Erwachsene und für Senioren. Kobudô (Waffenkarate) und Selbstverteidigung sind erst für Jugendliche ab 14 Jahre geeignet. Ebenso wie Shaolin Kung-Fu und Qi-Gong. Karate Aerobic ist gerade bei Frauen sehr beliebt und ideal zur Fitness geeignet. Die Kleinsten (4-6 Jahre) werden entwicklungsgerecht in der Ninja-Kids Gruppe an den Sport heran geführt. Information bekommt man im Internet unter www.karate-nordhausen.de, per Telefon NDH 60 47 36 oder einfach mal zu den Trainingszeiten in der Sporthalle des Humboldt-Gymnasiums (Oberstufe) in der Blasiistraße vorbeischauen.
Autor: red

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