Di, 10:32 Uhr
27.10.2015
Fachkräfteischerung
Potentiale besser nutzen
Gestern startete bundesweit die "Fachkräftewoche" und auch in Nordhausen kamen Unternehmer und Arbeitsmarktkenner zusammen, um zu diskutieren. Vertreten waren über 50 kleine und mittlere Unternehmen aus ganz Nordthüringen und verschiedensten Branchen...
Herr Thomas Bähring, eigentlich Leiter des Bildungswerks der Thüringer Wirtschaft, hatte die Veranstaltung im Business and Innovation Center (BIC) als lokaler Repräsentant des Programms "unternehmensWert: Mensch" organisiert und für die Besetzung des Podiums besorgt. Das Programm hat sich neben der Vernetzung eine Verbesserung der Arbeitsqualität in Betrieben und die Unterstützung tariflicher Lösungen auf die Fahnen geschrieben.
"Die Situation, die wir heute haben, wurde schon 2002 prognostiziert", erklärte Bähring. Die Prognose, die unter anderem auch das Anwerben ausländischer Fachkräfte vorausgesehen habe, stammt aus der Studie "Erfolgreich im Verborgenen" von Prof. Dr. Michael Behr, der gestern auch zu dem versammelten Publikum sprach.
Neben Prof. Behr waren auch die Agentur für Arbeit, die Hochschule, die Industrie- und Handelskammer, das Schulamt und die Kreishandwerkerschaft vertreten. Hinzu kamen viele Kleinunternehmer aus verschiedenen Bereichen. Es seien nicht nur die Zukunftsbranchen, die zunehmend schwierigkeiten hätten, geeignetes Personal zu finden, erklärte Bähring der nnz. Dem Vorwurf mit dem Zuzug zahlreicher Flüchtlinge würde ein Heer von billigen Arbeitskräften rekrutiert stellte er entgegen, dass der Wettbewerb um die klugen Köpfe zunehmend härter geführt werde und Abwerbungen an der Tagesordnung seien. "Die Fachkräfte gehen dahin, wo sie gut verdienen", sagte Bähring und auch die Unternehmerschaft des Freistaates erkenne zunehmend, das Thüringen kein Billiglohnland sein könne.
Angelo Glashagel
Autor: redHerr Thomas Bähring, eigentlich Leiter des Bildungswerks der Thüringer Wirtschaft, hatte die Veranstaltung im Business and Innovation Center (BIC) als lokaler Repräsentant des Programms "unternehmensWert: Mensch" organisiert und für die Besetzung des Podiums besorgt. Das Programm hat sich neben der Vernetzung eine Verbesserung der Arbeitsqualität in Betrieben und die Unterstützung tariflicher Lösungen auf die Fahnen geschrieben.
"Die Situation, die wir heute haben, wurde schon 2002 prognostiziert", erklärte Bähring. Die Prognose, die unter anderem auch das Anwerben ausländischer Fachkräfte vorausgesehen habe, stammt aus der Studie "Erfolgreich im Verborgenen" von Prof. Dr. Michael Behr, der gestern auch zu dem versammelten Publikum sprach.
Neben Prof. Behr waren auch die Agentur für Arbeit, die Hochschule, die Industrie- und Handelskammer, das Schulamt und die Kreishandwerkerschaft vertreten. Hinzu kamen viele Kleinunternehmer aus verschiedenen Bereichen. Es seien nicht nur die Zukunftsbranchen, die zunehmend schwierigkeiten hätten, geeignetes Personal zu finden, erklärte Bähring der nnz. Dem Vorwurf mit dem Zuzug zahlreicher Flüchtlinge würde ein Heer von billigen Arbeitskräften rekrutiert stellte er entgegen, dass der Wettbewerb um die klugen Köpfe zunehmend härter geführt werde und Abwerbungen an der Tagesordnung seien. "Die Fachkräfte gehen dahin, wo sie gut verdienen", sagte Bähring und auch die Unternehmerschaft des Freistaates erkenne zunehmend, das Thüringen kein Billiglohnland sein könne.
Angelo Glashagel


