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Sa, 14:39 Uhr
24.10.2015
Halloween steht vor der Tür

Jeder vierte stellt sich tot

Am 31. Oktober sind kleine Ungeheuer, Hexen und Vampire wieder monstermäßig beliebt: Zwei Drittel der Deutschen (68 Prozent) feiern Halloween. Das und noch einiges mehr zum Import-Feiertag aus Übersee ergibt sich aus einer aktuellen Studie zu Halloween in Deutschland...

Bei den Kleinen ist das Fest besonders beliebt: Drei Viertel der deutschen Familien mit Kindern unter 14 Jahren (74 Prozent) gehen Halloween-Bräuchen nach, fast die Hälfte (45 Prozent) gestaltet eigenhändig einen Kürbis und jeder achte Vater und jede achte Mutter (13 Prozent) verkleidet sich selbst zu Halloween. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von deals.com hervor.

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Kein Halloween ohne „Süßes oder Saures“: Fast jedes zweite Kind (45 Prozent) zieht durch die Straßen, um möglichst viele Süßigkeiten zu sammeln. 55 Prozent der Haushalte beglücken die kleinen Hexen und Monster, die an der Tür klingeln, mit kleinen Geschenken und geben dafür im Schnitt 14 Euro aus. Verteilt werden vor allem Süßigkeiten (95 Prozent) und Früchte (22 Prozent) – von unvorbereiteten Gönnern gibt es auch mal Geld oder Gutscheine (sechs Prozent).

Doch das „Monster“-Fest ist für viele mit echten Schrecken verbunden: Durchschnittlich acht Mal wird es zu Halloween an der Tür klingeln. Kein Wunder also, dass 25 Prozent gelegentlich so tun, als wären sie nicht zu Hause – jeder Siebte (15 Prozent) ist einfach nur genervt vom Klingel-Horror.

Größte Monsterparade in Berlin – in Bremen haben die Geister nur wenig zu lachen

Die Nacht der Geister findet in Berlin die meisten Anhänger: Ganze 84 Prozent der Hauptstädter gehen Halloween-Bräuchen jedweder Art nach und geben dabei fast 20 Euro für Süßigkeiten aus. Elf Mal klingeln die Kinder im Schnitt im Laufe des Abends an Berliner Türen – nur in Brandenburg sind es mehr (13 Mal).

Gruselfrei hingegen geht es bei den größten Halloween-Muffeln in Bremen zu: Gerade mal drei Kinder lassen sich hier im Schnitt blicken – und nur 29 Prozent der Bremer haben etwas für Halloween übrig.

25 Euro für Flugbesen, Werwolfklauen und Vampircape

An Halloween darf die entsprechende Verkleidung nicht fehlen: Jeder Dritte kauft seinem Kind ein Kostüm zu Halloween, um den Gruselspaß der Kleinen perfekt zu machen. Jedes achte Kind geistert in selbstgenähter oder selbstgebastelter Montur durch die Straßen. Die Eltern schrecken dabei nicht vor Kosten zurück: 25 Euro geben sie im Schnitt aus, um ihre lieben Kleinen in grausige Monster zu verwandeln.

Quo vadis Halloween? Elterliche Begeisterung versus Quatsch nach amerikanischem Vorbild

Laut der Halloween-verliebten Eltern blickt das Gruselfest einer schaurig-rosigen Zukunft entgegen: 40 Prozent sind fest davon überzeugt, dass sich die Halloween-Tradition in Deutschland weiter etabliert. Doch trotz aller Begeisterung weiß nur jeder Zweite (55 Prozent), an welchem Tag Halloween genau gefeiert wird und gerade mal jeder Dritte (35 Prozent) kennt die Bedeutung und den Ursprung des Festes. Kein Wunder, dass auch Kritik laut wird: Etwa ein Drittel (36 Prozent) der kinderlosen Befragten und 29 Prozent der Eltern halten Halloween für großen Quatsch nach amerikanischem Vorbild, der in Deutschland nichts verloren hat.
Autor: red

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Kommentare
Benno
24.10.2015, 20:34 Uhr
Wer lanciert so ein unchristlich-dämliches Thema in NNZ ?
Die Überschrift ist Aussage genug, am 31.10. ist Reformationstag!

Ich denke zur Zeit und überhaupt gibt es wichtigere Themen.
Micha123
24.10.2015, 23:19 Uhr
Halloween vs. Reformationstag
Da kann ich Ihnen nur zustimmen Benno.

"Aktuelle Studie" ... damit beschäftigt man sich... .

Mich würde mehr interessieren, würde man die Frage stellen "Was ist am 31.Oktober?" - wie die Antwort aussehen würden.

Ein Großteil der Kinder wird mit "Halloween" antworten. Ebenso wird es bei jüngeren "Erwachsenen" sein.

Müsste nicht an diesem Tag der Reformationstag an 1. Stelle stehen?
Aber es geht ja um das "Geschäft". Mit Martin Luther kann man kein Geld verdienen aber mit "Süßes oder Saures", da rollt der Umsatz.
tuco
25.10.2015, 10:37 Uhr
Huch...
Nun, was ist mit (demnächst) Weihnachten, Osterfest, bzw. Pfingsten... Himmelfahrt...
"Gott sei Dank" ist man da nicht so kommerziell ausgerichtet...
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