Mo, 11:51 Uhr
19.10.2015
nnz-Ergebnisdienst
Mit Licht und Schatten zum ersten Saisonsieg
Nervosität ohne Ende, gezittert bis zum Ende, dann endlich die Erlösung: Mit einem 24:23 über die vor dem Spiel ebenfalls noch sieglosen Saalfelderinnen haben die Frauen des Nordhäuser SV nach zuvor zwei knappen und unnötigen Niederlagen den ersten Saisonsieg in der Thüringenliga errungen, berichtet Uwe Tittel...
Handball-Thüringenliga Frauen
Nordhäuser SV – 1. SSV Saalfeld 24:23 (16:13)
Das sollte für die kommenden Partien einige Bremsen gelöst haben. Denn Bremsen waren gegen Saalfeld noch genügend angezogen. Wie schon in Apolda und Weimar wurden erneut klare Torchancen vergeben, wurde nicht durchgängig konsequent in die vorhandenen Deckungslücken der Gäste gestoßen.
Guten und erfolgreichen Spielzüge folgte immer wieder Leerlauf. Mitunter schien es, als hätte man Angst vor der eigenen Courage. Und sicher auch etwas verständlich die das ganze Spiel über unübersehbare Nervosität, denn im ersten Spie vor heimischen Publikum wollte man es natürlich gut machen und endlich gewinnen. Doch das ist ja gerade schwer und lässt oftmals verkrampfen. Aber es hat ja geklappt.
Doch zum Spielverlauf. Den besseren Start hatten die Gäste, die mit 2:0 in Führung gingen. Es sollte aber die einzige Führung für Saalfeld im Spiel bleiben. Mit vier Treffern in Folge zum 4:2 sorgten die NSV-Frauen für eine ganz starke Antwort. Leider gab man in der Folge in Überhast und durch viele technische Fehler den Gästen immer wieder die Gelegenheit zu leichteren Gegentoren.So konnte Saalfeld beim 6:6 wieder ausgleichen und schaffte nach dem 10:7 für Nordhausen wieder den Anschluss zum 10:9. Nordhausen konnte sich in diesen prekären Situationen aber durch individuelle Stärken und vor allem die wieder gut funktionierende Abwehr verlassen und nahm einen 16:13-Vorsprung mit in die Halbzeitpause.
Mit wieder zwei Toren gelang Saalfeld auch in Halbzeit Zwei wieder der bessere Start.
In der Folge dann lange ein zähes Spiel und wenig Tore. Nach dem 19:19 ging aber endlich wieder ein Ruck durch die NSV-Reihen. Endlich wieder einige richtig gute Spielzüge, dazu starke Einzelleistungen führten zum 23:19. Das musste gut fünf Minuten vor Schluss eigentlich die Entscheidung sein. War es aber nicht, denn plötzlich wurde die erfolgreiche Linie wieder verlassen. Und prompt schafften die Gäste wieder den Anschluss zum 23:22. Drohte das Spiel in letzter Minute doch noch zu kippen? Der Treffer zum 24:22 war schließlich die Erlösung. Praktisch mit dem Schlusspfiff gelang Saalfeld nur noch der Treffer zum 24:23-Endstand.
Uwe Tittel
Nancy Brodhuhn – Diana Bückert, Stephanie Kruse (1), Lina Freudenberg, Claudia Dudek (6), Julia Nagler (1), Marianne Kiel (2), Viola Böttcher, Jenny Struck (3), Clara Fiedler (1), Evelyn Kallmeyer, Jenny Mohrig (3), Anna Schneider (5), Anna Reinhardt (2)
Autor: redHandball-Thüringenliga Frauen
Nordhäuser SV – 1. SSV Saalfeld 24:23 (16:13)
Das sollte für die kommenden Partien einige Bremsen gelöst haben. Denn Bremsen waren gegen Saalfeld noch genügend angezogen. Wie schon in Apolda und Weimar wurden erneut klare Torchancen vergeben, wurde nicht durchgängig konsequent in die vorhandenen Deckungslücken der Gäste gestoßen.
Guten und erfolgreichen Spielzüge folgte immer wieder Leerlauf. Mitunter schien es, als hätte man Angst vor der eigenen Courage. Und sicher auch etwas verständlich die das ganze Spiel über unübersehbare Nervosität, denn im ersten Spie vor heimischen Publikum wollte man es natürlich gut machen und endlich gewinnen. Doch das ist ja gerade schwer und lässt oftmals verkrampfen. Aber es hat ja geklappt.
Doch zum Spielverlauf. Den besseren Start hatten die Gäste, die mit 2:0 in Führung gingen. Es sollte aber die einzige Führung für Saalfeld im Spiel bleiben. Mit vier Treffern in Folge zum 4:2 sorgten die NSV-Frauen für eine ganz starke Antwort. Leider gab man in der Folge in Überhast und durch viele technische Fehler den Gästen immer wieder die Gelegenheit zu leichteren Gegentoren.So konnte Saalfeld beim 6:6 wieder ausgleichen und schaffte nach dem 10:7 für Nordhausen wieder den Anschluss zum 10:9. Nordhausen konnte sich in diesen prekären Situationen aber durch individuelle Stärken und vor allem die wieder gut funktionierende Abwehr verlassen und nahm einen 16:13-Vorsprung mit in die Halbzeitpause.
Mit wieder zwei Toren gelang Saalfeld auch in Halbzeit Zwei wieder der bessere Start.
In der Folge dann lange ein zähes Spiel und wenig Tore. Nach dem 19:19 ging aber endlich wieder ein Ruck durch die NSV-Reihen. Endlich wieder einige richtig gute Spielzüge, dazu starke Einzelleistungen führten zum 23:19. Das musste gut fünf Minuten vor Schluss eigentlich die Entscheidung sein. War es aber nicht, denn plötzlich wurde die erfolgreiche Linie wieder verlassen. Und prompt schafften die Gäste wieder den Anschluss zum 23:22. Drohte das Spiel in letzter Minute doch noch zu kippen? Der Treffer zum 24:22 war schließlich die Erlösung. Praktisch mit dem Schlusspfiff gelang Saalfeld nur noch der Treffer zum 24:23-Endstand.
Uwe Tittel
Nancy Brodhuhn – Diana Bückert, Stephanie Kruse (1), Lina Freudenberg, Claudia Dudek (6), Julia Nagler (1), Marianne Kiel (2), Viola Böttcher, Jenny Struck (3), Clara Fiedler (1), Evelyn Kallmeyer, Jenny Mohrig (3), Anna Schneider (5), Anna Reinhardt (2)


