Sa, 08:30 Uhr
10.10.2015
Peter Blei unterwegs
Schloss Bernburg damals und heute
Peter Blei war wieder mit seiner Kamera unterwegs, diesmal auf der Bernburg, die das Saaletal überblickt. Neben vielen schönen Aufnahmen hat Herr Blei auch ein wenig über die bewegte Geschichte des alten Schlosses erfahren können...
Erste Erwähnung fand die Burg schon um 961. Im Jahre 1138 wurde sie durch Brandschatzung zerstört, Mitte des 12. Jahrhunderts aber wieder aufgebaut. Danach folgen mehrere Besitzwechsel, die teilweise politisch begründet waren.
Im 16. Jahrhundert erfolgte der Ausbau zu einem der eindrucksvollsten Renaissanceschlösser Mitteldeutschlands. Das Schloß verlor jedoch in den folgenden Jahrhunderten an Bedeutung, was sich natürlich auf weitere Baumaßnahmen auswirkte. Mit der Verlegung der Residenz der Fürsten nach Ballenstedt im Jahr 1765 verlor Bernburg dann endgültig seine Stellung.
1860 wurde im ehemaligen Burggraben eine erste Bärengrube für einen russischen Braunbären errichtet. Der erste Bär war ein Geschenk des Landrats Bunge. Im Schloß befindet sich ein Museum in der es unter anderem eine
umfangreiche Bibliothek mit rund 7000 Bänden gibt. Der zoologische Sammlungsbestand umfasst neben einer ornithologischen Sammlung mit etwa 350 Standpräparaten auch 25 Säugetiere.
Von der Burg hat man einen wunderbaren Blick auf die Saale. Im Burghof sind zu Zeit die Handwerker aktiv und trüben dadurch etwas den Blick auf das Ganze. Für den Burgarten ist zur Zeit kein Geld da, so das er sich selbst überlassen ist.
Das wunderschöne Burgkaffee steht leider nur noch für geschlossene Feierlichkeiten zur Verfügung. Für einen kurzen Blick in dieses bestand aber dann doch die Möglichkeit.
Peter Blei
Autor: redErste Erwähnung fand die Burg schon um 961. Im Jahre 1138 wurde sie durch Brandschatzung zerstört, Mitte des 12. Jahrhunderts aber wieder aufgebaut. Danach folgen mehrere Besitzwechsel, die teilweise politisch begründet waren.
Im 16. Jahrhundert erfolgte der Ausbau zu einem der eindrucksvollsten Renaissanceschlösser Mitteldeutschlands. Das Schloß verlor jedoch in den folgenden Jahrhunderten an Bedeutung, was sich natürlich auf weitere Baumaßnahmen auswirkte. Mit der Verlegung der Residenz der Fürsten nach Ballenstedt im Jahr 1765 verlor Bernburg dann endgültig seine Stellung.
1860 wurde im ehemaligen Burggraben eine erste Bärengrube für einen russischen Braunbären errichtet. Der erste Bär war ein Geschenk des Landrats Bunge. Im Schloß befindet sich ein Museum in der es unter anderem eine
umfangreiche Bibliothek mit rund 7000 Bänden gibt. Der zoologische Sammlungsbestand umfasst neben einer ornithologischen Sammlung mit etwa 350 Standpräparaten auch 25 Säugetiere.
Von der Burg hat man einen wunderbaren Blick auf die Saale. Im Burghof sind zu Zeit die Handwerker aktiv und trüben dadurch etwas den Blick auf das Ganze. Für den Burgarten ist zur Zeit kein Geld da, so das er sich selbst überlassen ist.
Das wunderschöne Burgkaffee steht leider nur noch für geschlossene Feierlichkeiten zur Verfügung. Für einen kurzen Blick in dieses bestand aber dann doch die Möglichkeit.
Peter Blei














































