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Mi, 18:19 Uhr
30.09.2015
Umfrage untersucht Wünsche

Ost und West in seinen Wünschen vereint

25 Jahre nach der Wiedervereinigung sind die Deutschen auch in ihren Wünschen vereint. Das ergab eine Umfrage von mafo.de im Auftrag des Online-Lotto-Anbieters Tipp24.com. Ganz oben steht in Ost und West die Gesundheit...

Auf die Frage, welche Wünsche an oberster Stelle stehen, nannten über 80 Prozent der Deutschen Gesundheit. Platz zwei belegt die finanzielle Sicherheit mit fast rund 69 Prozent. Der Wunsch nach Familienglück schaffte es bundesweit mit 58 Prozent ebenfalls in die Top drei.

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Die Deutschen sehnen sich nach traditionellen Werten. In den fünf meist genannten Wünschen finden sich neben Gesundheit, finanzieller Sicherheit und Familienglück außerdem Sicherheit und Frieden sowie Zeit für Familie und Freunde. Die Zufriedenheit im Job belegt in der Wunsch-Umfrage von Tipp24.com nur den sechsten Platz.

Neoliberale Werte, wie Selbstverwirklichung (26,5 Prozent) sowie Luxus und Wohlstand (16,1 Prozent), sind für viele Deutsche nicht erstrebenswert. Als wunschlos glücklich bezeichnen sich nur rund drei Prozent der Deutschen.

Ostdeutsche sehnen sich nach finanzieller Sicherheit
Auffallend ist, dass der Wunsch nach finanzieller Sicherheit im Osten der Republik deutlich ausgeprägter ist als im Westen. 72 Prozent der Ostdeutschen sehnen sich nach finanzieller Sicherheit, in den alten Bundesländern sind dies 67,8 Prozent. Passend dazu: Der Wunsch nach Zufriedenheit im Job, der von Ostdeutschen mit 42,5 Prozent wesentlich häufiger genannt wird als im Westen (37,7 Prozent).

Wünsche in Ost und West (Foto: Tipp24 Services Ltd.) Wünsche in Ost und West (Foto: Tipp24 Services Ltd.)

Beim Wunsch nach Familienglück zeigt sich ein ähnliches Bild: 61 Prozent der Ostdeutschen gaben an, dass Familienglück bei ihnen an oberster Stelle stehe, in Westdeutschland sind es 4 Prozent weniger (ca. 57 Prozent).

Jeder zwei Deutsche wünscht sich mehr Zeit für Familie und Freunde

In der heutigen Zeit, in denen oft beide Partner beruflich tätig sind, wünschen sich über 50 Prozent der Deutschen mehr Zeit für Familie und Freunde. Frauen geben diesen Wunsch mit fast 53 Prozent noch häufiger an als Männer (48 Prozent). Der Trend weg vom beruflichen hin zu privaten Glück verdeutlicht auch der Wunsch nach Familienglück, der bei Frauen (rund 59 Prozent) und Männern (57 Prozent) ähnlich stark ausgeprägt ist.

Die Jungen streben nach der Erfüllung im Berufsleben
In der Gruppe der 18- bis 30-Jährigen zeigt sich ein anderes Bild: Hier sind die Zufriedenheit im Job (rund 57 Prozent) und Selbstverwirklichung (37 Prozent) starke Wünsche. Mehr als jeder Vierte in dieser Altersgruppe wünscht sich zudem Luxus und Wohlstand (26,9 Prozent). Im Bundesdurchschnitt nannten nur rund 39 Prozent der Befragten die Zufriedenheit im Job als zentralen Wunsch für die Zukunft. Im Falle der Selbstverwirklichung sind dies nur 26,5 Prozent. Luxus und Wohlstand belegt mit 16,1 Prozent den vorletzten Rang.
Autor: red

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Kommentare
----1
01.10.2015, 09:19 Uhr
Ost und West?
Vereint wer's Glaubt so ein Quatsch es wird immer noch gegeneinander Gesprochen. Wer glaubt ist schief gewickelt.
Es wird nie ein Deutschland sein da können die noch und nöcher Feiern.
Zieht die Grenze wieder hoch ich bin Kostenlos dabei.
Ich frage mich echt was diese Umfragen uns sagen wollen.
GESUNDHEIT sowas wünscht sich jeder Mensch nicht nur hier in diesem ach so tollen Ländchen.
Soviele unterschiede wie es hier gibt zwischen ost u. west da kann man nicht von einem Land sprechen.

Witzig!
petra6758
01.10.2015, 10:03 Uhr
So ein Quatsch!
Ich frage mich immer wieder,wie solche "Umfragen" zustandekommen.
In meinem Umfeld herrscht da eine ganz andere Meinung.
Ost und West werden nie eins,schon gar nicht unter der aktuellen kritischen politischen Lage.
Im Gegenteil :die Zahl der Menschen,die die die Mauer gerne wieder hätten nimmt zu.
Ich gehöre dazu.
Wir sind damals verramscht worden und zahlen jetzt den Preis dafür.
Aber zumindestens nicht kampflos,gestern waren schon 5000. Menschen in Erfurt auf der Straße,Tendenz steigend!
Wolfi65
01.10.2015, 10:55 Uhr
Ich kann den Unmut verstehen @Marcel8211
Im Moment ist der Ostdeutsche immer noch das fünfte Rad am Wagen.
Das wird sich wahrscheinlich in der nächsten Zukunft auch nicht ändern.
Die ehemaligen Grenzanlagen wieder hochzuziehen wäre alliiertes Wunschdenken.
Ein zersplittertes uneiniges Deutschland, mit dem man den ganzen Tag spielen könnte wie man will.
So nicht!
Die feinen Herren aus Übersee sollten lieber ihre Nuklearwaffen, welche sie in Büchel vergessen haben, doch alsbald nach Hause holen, denn es ist doch deren Eigentum und wir wollen doch nichts geschenkt haben, was uns nicht gehört?!
Des weiteren sehnen sich bestimmt die noch verbliebenen Westalliierten Truppenteile nach ihrer Heimat und ihre baldige Heimreise, deren kein Deutscher im Wege stehen sollte.
Außerdem sollte doch kein Deutscher mehr eine Waffe in die Hand bekommen?
Was ist von diesem Versprechen geblieben?
Die unsicheren Weltpolitische Lage als Vorwand zu nehmen, ist ein wenig dürftig, da wohl kurz nach dem zweiten Weltkrieg die Welt näher am Abgrund stand als heute.
Den 3. Oktober zu feiern, wird wohl bloß einer auserlesenen Klientel vorbehalten sein, denn man kann ja nicht feiern, wenn es nichts zu feiern gibt.
Die Ostdeutschen dürften für die ersehnte Meinungs- und Reisefreiheit einen hohen Preis gezahlt haben.
Nämlich den der Mitbestimmung und der Sozialen Sicherheit.
BRD Suppenküchen und Sozialämter ausgeschlossen.
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