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Fr, 09:19 Uhr
11.09.2015
111 Jahre Kulturhaus Bleicherode

Die Geschichte eines Hauses

Am Wochenende will man in Bleicherode den 111. Geburtstag des Kulturhauses feiern. Ein guter Anlass für den Heimat- und Fremdenverkehrsverband des kleinen Kalistädtchens einmal einen Blick auf die bewegte Geschichte des Hauses zu werfen...

Um die Jahrhundertwende erhielt der Hotelbau in der Stadt Bleicherode durch die Errichtung des hiesigen Kaliwerkes seine Belebung. Mit der Niederbringung der „Velsen-Schächte“ und dem sich anbahnenden Fremdenverkehr war ein Bedarf hotelmäßiger Übernachtungsmöglichkeiten entstanden.

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So erbaute der Werksbaumeister Eduard Werkmeister im Jahre 1904 in der Bahnhofstraße, gegenüber der königlichen Berginspektion, das Hotel „Zur Sonne“. Es verfügte über einen Konzertgarten mit einer Konzertmuschel.

Während des 1. Weltkrieges diente das Hotel der Unterbringung von Teilen eines Ersatzbataillons, war Reserve-Lazarett und Truppenküche für die Garnison der Stadt.

Von 1918 bis 1931 rückte das Hotel mit der Übernahme der Bewirtschaftung durch Herrn Selma Hechler ins Blickfeld des Geschehens und erhielt den neuen Namen “Bürgerhof“. Er richtete hier ein Lichtspieltheater ein und organisierte verschiedene große Ausstellungen.

Von 1931 bis 1954 gab es noch zwei Besitzerwechsel (Herr H. Schildwächter, und Herr Robert Frenzel). 1954/55 übernahm das Kaliwerk den „Bürgerhof“. Nach umfangreichen Umbauten feierte man mit der Eröffnung der Karnevalsaison im Frühjahr 1955 gleichzeitig auch die Einweihung des Kulturhauses „Glückauf“.

Die Bewirtschaftung der Gaststätte übernahm die HO.
1991 wurde das Kulturhaus vom Kaliwerk an die Stadt Bleicherode übertragen. In den folgenden Jahren ging der Gaststättenbetrieb an verschiedene Gastronomen (Wienrich, Pfeuffer, Ode, Müller). Ende der 90ger Jahre meldete eine Eigentümerin Besitzansprüche an das Kulturhaus, so dass 1998 dieses von der Stadt käuflich erworben werden musste.

Das Vorhaben 2001, das Kulturhaus zur Nutzung an eine Privatperson weiterzuveräußern, scheiterte, so dass der Heimat- und Fremdenverkehrsverband 2002 das Kulturhaus und die Gaststätte zur Nutzung und Bewirtschaftung übernahm. Von 2005 bis 2006 wurde die Gaststätte von Frau Andrea Pfeifer gepachtet, und ab März 2007 ging die Gastronomie wieder an den Heimat- und Fremdenverkehrsverband zurück.
Autor: red

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