Di, 11:35 Uhr
08.09.2015
ZUSTIMMUNG FÜR EINE NNZ-BETRACHTUNG
Angst um die Wahrheit?
Die nnz-Betrachtung Was oder wer bin ich? fand bei unseren Lesern ein außergewöhnlich reges Interesse. Und ungeteilte Zustimmung, brachte doch der Beitrag die Meinung der überwiegenden Mehrheit der Menschen hierzulande zum Ausdruck...
Flüchtlingsströme, das dieser Tage allgegenwärtige Thema. Die Stimmung in diesem Lande ist, wie in dem Beitrag anschaulich geschildert, nachweisbar nicht die, die uns Tag für Tag in Sondersendungen, Sonderseiten und Brennpunkten suggeriert wird. Die Menschen haben Fragen, die nur ungenügend oder gar nicht eine Antwort finden.
Dass viele Kommunen klamm sind, ist kein Geheimnis. Sie klagen über viel zu wenig Geld für den Straßen- und Brückenbau, für die Sanierung von Schulen und Schwimmbädern zur Verfügung zu haben. Da fragt sich der interessierte Bürger, woher die Milliarden für die Asylbewerber plötzlich herkommen?
Auf die Frage, ob es sich verhindern lässt, dass mit den Verfolgten auch Kriminelle und Terroristen nach Deutschland kommen, antwortete Kanzlerin Merkel einer Tageszeitung: Wir tun alles, um das so streng wie möglich zu kontrollieren. Deshalb ist es ja so wichtig, dass die Flüchtlinge in dem europäischen Land, in dem sie ankommen, registriert werden.
Nur durch die Registrierung, sagte Merkel, könnten die Sicherheitsbehörden Erkenntnisse über bestimmte Personen erhalten. Wie sich die Registrierungen tatsächlich vollzogen, konnten wir alle im Fernsehen verfolgen. Die Sorgen bleiben.
Wird unser Sozialsystem weitere Flüchtlinge in Größenordnungen verkraften? Auch darauf wartet der Bürger auf eine verbindliche Antwort. 450000 bis zu einer Millionen Asyl-Begehrer auch 2016? Wieder über 1000 für Stadt und Landkreis Nordhausen? Wie vielen Menschen, meist aus anderen Kultur-und Religionskreisen, können wir noch eine Willkommenskultur bieten?
Deutschland ist ein starkes und reiches Land. Wir werden es schultern – so die offizielle Verlautbarung. Auch Stadt und Landkreis Nordhausen? OB Zeh und Landrat Jendricke sind keine Hellseher. Auch die Kanzlerin nicht. Die Zweifel wachsen.
Wir müssen, ist es jetzt verstärkt aus Berlin zu vernehmen,Voraussetzungen schaffen, damit die Flüchtlinge in ihren Heimatländern bleiben, die Wirtschaft auch in den sogenannten sicheren Staaten stärken, aus denen Menschen zu uns kommen. Nicht, weil diese verfolgt werden, die sich aber ein besseres Leben im Paradies Deutschland erhoffen.
Wie will man das aber bewerkstelligen? Sollen die Fachkräfte, die wir ja angeblich so dringend brauchen und all je, die bei uns eine Ausbildung erhielten und heute hier arbeiten, wieder zurück beordert werden? Kaum einer wird dazu bereit sein. Wie aber soll die Wirtschaft, nehmen wir nur die der Balkanländer, wieder auf die Beine kommen ohne Fachkräfte? Fragen, die einer Antwort bedürfen.
Die Zweifel wachsen, dass Europa und Deutschland auf Dauer nicht leisten kann, was uns Massenmedien weismachen wollen. Die Politikdarsteller verunglimpfen unterdessen auch sorgende Bürger als fremdenfeindlich. Sie instruieren, wie es scheint, die Nachrichtenagentur dpa, die wachsende Anzahl der Asylpolitik-Gegner in die rechte Ecke zu stellen.
Um es deutlich zu sagen: Wer da Brandsätze in Asylunterkünfte wirft, sie ansteckt, voller Hass menschenverachtende Parolen in die Welt hinein schreit, die haben als Nazi-Hetzer unsere Verachtung. Es sind Chaoten, es ist jenes Pack, von dem Gabriel sprach. Aber da sind Tausende andere, die berechtigte Sorgen haben, Fragen stellen.
Ein Leser, der sich Grenzwald nennt, sprach vielen Menschen aus dem Herzen, wenn er unter anderem schreibt: Im privaten Umfeld wird gewettert, nach außen aber geschwiegen. Die Diskussion im Bekanntenkreis ist von Ratlosigkeit, Angst, Ungewissheit und Hilfslosigkeit geprägt. Wahrheiten werden ausgeblendet. Das Volk bekommt keine Antworten auf Fragen.
Eine andere Meinung zu publizieren, wird in der Tat immer komplizierter. Stehen jetzt auch schon Journalisten in der rechten Ecke, weil sie es wagten, Klartext zu reden? Hat man Angst um die Wahrheit?
Kurt Frank
Autor: redFlüchtlingsströme, das dieser Tage allgegenwärtige Thema. Die Stimmung in diesem Lande ist, wie in dem Beitrag anschaulich geschildert, nachweisbar nicht die, die uns Tag für Tag in Sondersendungen, Sonderseiten und Brennpunkten suggeriert wird. Die Menschen haben Fragen, die nur ungenügend oder gar nicht eine Antwort finden.
Dass viele Kommunen klamm sind, ist kein Geheimnis. Sie klagen über viel zu wenig Geld für den Straßen- und Brückenbau, für die Sanierung von Schulen und Schwimmbädern zur Verfügung zu haben. Da fragt sich der interessierte Bürger, woher die Milliarden für die Asylbewerber plötzlich herkommen?
Auf die Frage, ob es sich verhindern lässt, dass mit den Verfolgten auch Kriminelle und Terroristen nach Deutschland kommen, antwortete Kanzlerin Merkel einer Tageszeitung: Wir tun alles, um das so streng wie möglich zu kontrollieren. Deshalb ist es ja so wichtig, dass die Flüchtlinge in dem europäischen Land, in dem sie ankommen, registriert werden.
Nur durch die Registrierung, sagte Merkel, könnten die Sicherheitsbehörden Erkenntnisse über bestimmte Personen erhalten. Wie sich die Registrierungen tatsächlich vollzogen, konnten wir alle im Fernsehen verfolgen. Die Sorgen bleiben.
Wird unser Sozialsystem weitere Flüchtlinge in Größenordnungen verkraften? Auch darauf wartet der Bürger auf eine verbindliche Antwort. 450000 bis zu einer Millionen Asyl-Begehrer auch 2016? Wieder über 1000 für Stadt und Landkreis Nordhausen? Wie vielen Menschen, meist aus anderen Kultur-und Religionskreisen, können wir noch eine Willkommenskultur bieten?
Deutschland ist ein starkes und reiches Land. Wir werden es schultern – so die offizielle Verlautbarung. Auch Stadt und Landkreis Nordhausen? OB Zeh und Landrat Jendricke sind keine Hellseher. Auch die Kanzlerin nicht. Die Zweifel wachsen.
Wir müssen, ist es jetzt verstärkt aus Berlin zu vernehmen,Voraussetzungen schaffen, damit die Flüchtlinge in ihren Heimatländern bleiben, die Wirtschaft auch in den sogenannten sicheren Staaten stärken, aus denen Menschen zu uns kommen. Nicht, weil diese verfolgt werden, die sich aber ein besseres Leben im Paradies Deutschland erhoffen.
Wie will man das aber bewerkstelligen? Sollen die Fachkräfte, die wir ja angeblich so dringend brauchen und all je, die bei uns eine Ausbildung erhielten und heute hier arbeiten, wieder zurück beordert werden? Kaum einer wird dazu bereit sein. Wie aber soll die Wirtschaft, nehmen wir nur die der Balkanländer, wieder auf die Beine kommen ohne Fachkräfte? Fragen, die einer Antwort bedürfen.
Die Zweifel wachsen, dass Europa und Deutschland auf Dauer nicht leisten kann, was uns Massenmedien weismachen wollen. Die Politikdarsteller verunglimpfen unterdessen auch sorgende Bürger als fremdenfeindlich. Sie instruieren, wie es scheint, die Nachrichtenagentur dpa, die wachsende Anzahl der Asylpolitik-Gegner in die rechte Ecke zu stellen.
Um es deutlich zu sagen: Wer da Brandsätze in Asylunterkünfte wirft, sie ansteckt, voller Hass menschenverachtende Parolen in die Welt hinein schreit, die haben als Nazi-Hetzer unsere Verachtung. Es sind Chaoten, es ist jenes Pack, von dem Gabriel sprach. Aber da sind Tausende andere, die berechtigte Sorgen haben, Fragen stellen.
Ein Leser, der sich Grenzwald nennt, sprach vielen Menschen aus dem Herzen, wenn er unter anderem schreibt: Im privaten Umfeld wird gewettert, nach außen aber geschwiegen. Die Diskussion im Bekanntenkreis ist von Ratlosigkeit, Angst, Ungewissheit und Hilfslosigkeit geprägt. Wahrheiten werden ausgeblendet. Das Volk bekommt keine Antworten auf Fragen.
Eine andere Meinung zu publizieren, wird in der Tat immer komplizierter. Stehen jetzt auch schon Journalisten in der rechten Ecke, weil sie es wagten, Klartext zu reden? Hat man Angst um die Wahrheit?
Kurt Frank

