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Di, 10:41 Uhr
08.09.2015
nnz-Forum:

Es gibt niemand Antworten

Wie seit dem Wochenende bekannt geworden ist, soll auf dem Gelände von Hochtief eine Erstaufnahmeeinrichtung für 1.000 Flüchtlinge eingerichtet werden. Jetzt wenden sich besorgte Anwohner an die nnz, weil sie von der Politik keine Antworten bekommen...


Wir brauchen Ihre Hilfe. Ich bin ein betroffener Anwohner der Rathsfelder Strasse in Nordhausen - genau gegenüber der geplanten Aufnahmeeinrichtung für 1.000 Flüchtlinge. Die Information darüber habe ich nur aus der nnz. Als im Vorfeld bekannt wurde, dass 60 Männer im Bereich der Berufsschule Bau einquartiert werden sollen, habe ich mich mehrfach an den Landrat Jendricke gewandt mit der Bitte, uns Anwohner (wie z.B. in Sülzhayn geschehen) darüber zu informieren. Leider ohne Erfolg, Antworten bleibt das Landratsamt bis heute schuldig.

Die nun geplante Aufnahme von mindestens 1.000 Flüchtlingen stellt eine ganz andere Situation dar. Ich will ehrlich sein - als Familienvater mit zwei kleinen Kindern habe ich Angst vor dieser Masse an Menschen in unserem Wohnviertel. Die Service-Gesellschaft als Betreiber hat im Umgang mit so vielen Menschen keinerlei Erfahrung.

Daher stellen sich mir mehrere Fragen die hoffentlich mit Ihrer Hilfe endlich vom Landrat bzw. der Service Gesellschaft beantwortet werden müssen.
  • wer sorgt für Ordnung und Sicherheit rund um das Aufnahmelager
  • ist rund um die Uhr Polizei vor Ort
  • hat der Landkreis freiwillig die Aufbau dieser Einrichtung beschlossen oder wurde der Landkreis von Land Thüringen dazu verpflichtet
  • ist es eine rein wirtschaftliche Entscheidung der Service Gesellschaft die Einrichtung aufzubauen (bei 7500 Euro Zuweisung pro Asylant ein sehr wahrscheinlich lukratives Geschäft)
  • waren die letzte Woche erhaltenen Bedarfszuweisungen des Landes Thüringen an den Aufbau der Aufnahmeeinrichtung gebunden (es sieht für mich nach einem Deal zwischen Landkreis und dem Land Thüringen aus)
  • der Landrat brüstet sich mit nun neu anzuschaffenden Fahrzeugen für die Feuerwehr und den Bau einer Feuerwache - wird das Geld dafür aus den zu erwartenden Gewinnen der Service Gesellschaft mit der Flüchtlingsunterkunft kommen?
Des Weiteren möchte ich auch die Sorge darüber zum Ausdruck bringen, dass unsere Immobilie sowie die Immobilien im Umkreis (Kyffhäuserstr., Am Hammer etc.) massiv an Wert verlieren werden oder gar in Zukunft unverkäuflich sein werden. Das Wohnviertel erhält dadurch einen völlig anderen Charakter!

Was antwortet man beispielsweise Anwohnern die vorhaben zu verkaufen - ist der Landkreis bestrebt die Immobilien in diesem Fall den Besitzern zu einem fairen Preis abzukaufen? Sie sehen also: Fragen über Fragen, die mich seit gestern nicht mehr schlafen lassen.
Die Namen sind der Redaktion bekannt
Autor: red

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
Wolfi65
08.09.2015, 11:07 Uhr
Die meisten Fragen...
haben Sie sich doch nun schon selbst beantwortet.
Nach einer kurzen Rechnung müssten ungefähr 7,5 Millionen Eurotaler bei dem Deal herausspringen.
Das ist doch ein guter Schnitt für ein wohl bis dato ungenutzten Bau.
Und vor allem sicheres Geld.
Nicht einfach unsicheres Geld aus der sogenannten freien Wirtschaft.
Da werden bestimmte Regeln und Versprechungen an die Anwohner schnell vergessen.
Ich frage mich bloß, wie lange es in meinem Wohnumfeld dauert, bis die ersten Flüchtigen einquartiert werden.
Das wird bestimmt ein Spaß für alle Beteiligten.
Nordhäuser Freiheit
08.09.2015, 14:27 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema des Beitrages
derMicha
09.09.2015, 00:53 Uhr
Diese Menschen brauchen Hilfe
http://h2294096.stratoserver.net/_daten/mm_objekte/2015/09/353626_0908_38700476.pdf
petra6758
09.09.2015, 18:02 Uhr
Es ist genug
Ich kann die Sorgen und Ängste der Anwohner gut verstehen.
Vielen Bürgern geht es ähnlich,aber unsere Politiker haben dafür kein Gehör,ignorieren es.
Ich habe dafür kein Verständnis mehr!
Wir haben es schon einmal geschafft,eine Regierung ,die die Stimme des Volkes nicht hören wollte,in die Knie zu zwingen.Vielleicht sollten wir uns darauf besinnen und uns wieder Gehör verschaffen,indem wir auf die Straße gehen,jeden Montag .Denn:
" Wir sind das Volk!"
Ickarus
09.09.2015, 18:54 Uhr
Das Volk auf der Straße
Ganz gewiss wäre dies der richtige Ansatz, denn diese Politik führt Deutschland immer weiter in die Katastrophe!
Kama99
09.09.2015, 20:51 Uhr
Katastrophe?
Welche? Frau Merkel sagt doch fast täglich "...wir schaffen das". Ich kann diesen Satz schon nicht mehr hören. Bei mir in der Nähe, in Nsw, sollen (oder sind?) auch Flüchtlinge einquartiert werden, ein Bürgergespräch gab es glaube nicht.
Man wird vor vollendete Tatsachen gestellt und fertig. Deswegen mein Spruch, "die schaffen uns schon".
Bernd
09.09.2015, 21:39 Uhr
Fragen über Fragen
Und die wichtigste Frage überhaupt, wer kümmert sich um die Islamisten? Im folgenden Artikel ist Gefahr in Worte gefasst!

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/7274598/wie-salafisten-fluechtlinge-rekrutieren-wollen.html
Babette Klingert
10.09.2015, 10:51 Uhr
Gejammere der Rathsfelder Anwohner
Was haben die Anwohner gegen Flüchtlinge und gegen den Landrat? Das ist Gejammere aus der rechten Ecke. Schon mal was von Solidarität gehört? Sie haben Angst um die Preise Ihrer Immobilien, die Flüchtlinge haben alles verloren!

Schändlich, dass dann noch eine Kampagne gegen unseren Landrat draus gemacht wird. Der ist bis Nachts nach Erfurt unterwegs, um mit seinen SPD - Ministern die schwierige Lage zu besprechen. Das zehrt an den Kräften. Ein bißchen Dankbarkeit wäre angebracht, liebe Immobilienbesitzer!

Dankbar sollten wir auch sein, das unser Landrat wegen seiner guten Verbindungen nach Erfurt eine neue Feuerwache für Nordhausen ausgehandelt hat. Da hat er dem OB mal gezeigt, wie man sowas unbürokratisch macht!

Andere Städte lecken sich die Finger nach so einer tollen Wache.

Lassen Sie sich nicht umhauhen, Herr Jendricke. Weiter so. Die Leute werden es Ihnen eines Tages hoffentlich danken, was Sie alles für die Stadt getan haben.
Wolfi65
10.09.2015, 11:03 Uhr
Oh ja, sogar Nachts ist der Mann unterwegs!
Wie viele Bürger in diesem Lande sind Nachts unterwegs, damit sie noch einigermaßen Leben dürfen?
Damit noch ein bisschen Geld herein kommt, damit die Scheindemokratie wieder von irrigen Zahlen berichten kann, in denen es angeblich nur noch aufwärts geht?
Da fährt ein Landrat durch die Nacht und gleich hagelt es Mitleidsbekundungen.
Meine Kraft ist auch manchmal am Ende, vor allen Dingen, wenn ich so etwas lese.
Wie viele Thüringer sind auf Montage, bei Tag und Nacht und bei Wind und Wetter, damit die Agentur für Arbeitslosigkeit, wieder Traumzahlen öffentlich machen kann.
Damit wieder berichtet wird, wie viel Geld den Arbeitslosen abgerungen wurde, weil sie angeblich ihren Auflagen nicht nachgekommen sind.
Lug und Trug im Lande der Freiheit und Demokratie. Aber die Flüchtlinge gehen jetzt erst einmal vor.
Und um den Absurdum die Krone aufzusetzen, wird den Verlierern der Marktwirtschaft das Arbeitslosengeld II um Fünf Euro pro Monat erhöht.
Ist aber von den Vertretern des Volkes in Berlin noch nicht durchgewunken worden.
Wahrscheinlich wartet man ab, ob genug Geld in Brüssel gedruckt werden kann.
Babette Klingert
10.09.2015, 13:44 Uhr
@wolfi Jendricke: CDU Leitkultur hat braune Schleifspur
Auch mit diesem Satz hatte unser Landrat recht, als er noch nicht Landrat war.
altmeister
10.09.2015, 14:59 Uhr
Öffentlichkeitsarbeit
Ich wusste bisher noch nicht, dass der Landrat jetzt Öffentlichkeitsarbeit unter Nickname machen lässt. Allerdings, das ist ja schon eine Vorstellung, da kann sich Mario Barth noch Anregungen holen! Oder ist das alles ernst gemeint, @Riese87, was da von Ihnen zu lesen ist?
guugäl
10.09.2015, 15:37 Uhr
kommt mir bekannt vor die Argumentation
erinnert mich irgendwie an die Biogasanlage. Ja aber bloss nicht vor meiner Tür...
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