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Mi, 21:12 Uhr
02.09.2015
45 Jahre Freibad Klettenberg

Neptun kam zum Gratulieren

Am vergangenen Sonnabend feierte der kleine Südharzer Ort Klettenberg das 45. Jahr des Bestehens seines Freibades. Angefangen hat es als Gemeinschaftsprojekt „Plastefreibad“ der Gemeinden Branderode, Klettenberg, Mackenrode, Günzerode, Liebenrode, Obersachswerfen, Holbach, Limlingerode und Pützlingen...


Mit Änderung der Grenzziehung 1972 fielen die Gemeinden Günzerode und Pützlingen heraus. Heute ist unser Freibad wieder weltoffen und liegt mit der Wiedervereinigung im Zentrum Deutschlands. Wir können uns heute glücklich schätzen, noch ein Freibad in der Gemeinde zu haben, denn im Grunde ist es für die Gemeinde ein Minusgeschäft, auch, wenn es in diesem Jahr der Sommer gut mit uns meinte.

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Ich denke, wir haben eines der besten Freibäder im Landkreis. Und ich hoffe, dass das noch lange so bleibt. Auf jeden Fall war das alles zusammen Anlass genug, ein zünftiges Neptunfest zu Ehren des 45. Jahrestages zu feiern.

In Zusammenarbeit mit allen Vereinen des Ortes und Unterstützung durch den Feuerwehrverein Branderode, sowie dem „bestellte“ Sonnenschein nahm ein (im nach hinein) gelungenes Fest seinen Lauf. Der Nachmittag des 29. August gehörte den Kindern und Kaffee und Kuchen-Liebhabern. Kuchen vom Feinsten und blaues Wasser im Schwimmbecken ein Feeling, wie an der Karibik.

Der Zauberer Hermann Dettenbach war weit gereist, um sein Publikum zu verzaubern. Mit Hüpfburg, Wasserrutsche und Zaubershow zog er Jung und Alt in seinen Bann. Die Reanimation eines Spiegeleis zu einem rohen Ei war selbst für uns auf dem Lande Großgewordenen sensationell. Ein Fest im Zeichen des Wassers geht nicht ohne den Gott des Meeres.

Wahrscheinlich wurde er von Sirenen aufgehalten, aber plötzlich, wie aus dem Nichts, war er da - Neptun Mathias mit seinem Gefolge. Seine Häscher griffen sich mehrere schaulustige Winzlinge des Erdenreiches. Selbst vor eingefleischten Wasserratten, wie der Schwimmmeisterin, machten sie nicht halt. Alle wurden auf Neptunart getauft und dem nassen Element mehr oder weniger freiwillig übergeben.

Neptun Mathias verschoss noch ein paar Pfeile und so, wie er auftauchte, war er verschwunden. Aber nicht, wie bei den Sagen um Nessi oder den Yeti war es gelungen, Neptuns Erscheinen auf Zelluloid zu bannen, wie zugehöriges Foto beweist. Mit zunehmender Dunkelheit stieg die Anzahl der erlebnisdurstigen Erwachsenen. Endlich war in dem verschlafenen Örtchen etwas los.

Die Party mit Würstchen vom Grill, Getränken aller Art bis zum Abwinken und heißer Musik von DJ Jens dauerte bis in die Morgenstunden. Fleißige Hände sorgten dann am nächsten Vormittag dafür, alle Spuren des Vorabends zu verwischen und pünktlich um 13 Uhr war das Freibad wieder für alle Badelustigen geöffnet.
Neptunfest in Klettenberg (Foto: Ulrich Berkel)
Neptunfest in Klettenberg (Foto: Ulrich Berkel)
Neptunfest in Klettenberg (Foto: Ulrich Berkel)
Neptunfest in Klettenberg (Foto: Ulrich Berkel)
Neptunfest in Klettenberg (Foto: Ulrich Berkel)
Neptunfest in Klettenberg (Foto: Ulrich Berkel)
Neptunfest in Klettenberg (Foto: Ulrich Berkel)
Neptunfest in Klettenberg (Foto: Ulrich Berkel)
Neptunfest in Klettenberg (Foto: Ulrich Berkel)
Neptunfest in Klettenberg (Foto: Ulrich Berkel)
Autor: red

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