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Mi, 13:01 Uhr
26.08.2015
Abwasserkanal in Nohra

Der letzte Spatenstich

In der Sondershäuser Straße in Nohra fand heute der Spatenstich für den 3. Bauabschnitt zur Herstellung der Ortskanalisation statt. Dies wird gleichzeitig der letzte sein...

Dritter Bauabschnitt wurde begonnen (Foto: privat) Dritter Bauabschnitt wurde begonnen (Foto: privat)
,... weil mit der Fertigstellung der Maßnahme Ende Mai 2016 alle Grundstücke der Gemeinde zentral an die Kläranlage „Wollersleben“ angeschlossen sind. In der Sondershäuser Straße sind von dieser Baumaßnahme 154 Einwohner betroffen. Wie bereits in den beiden vorangegangenen Bauabschnitten erfolgt auch hier der Ausbau im Trennsystem, was bedeutet, dass Schmutz- und Regenwasser zu trennen ist.

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Hier ein kurzer Rückblick zur Entwicklung der Kanalisation und Abwasserreinigung in der Region: Im Jahr 2003 wurde der ehemalige Abwasserverband Hainleite-Wipper in den Abwasserzweckverband Bode-Wipper integriert.

Im Jahr 2010/11 erfolgte dann der Bau der Kläranlage in Wollersleben für 1.300 Einwohnergleichwerte (EGW). Im darauf folgenden Jahr wurden die Verbindungssammler zu den Ortsteilen Wollersleben und Hünstein/Hainrode verlegt. Da in den Gemeinden bzw. Ortsteilen im Rahmen der Dorferneuerung einige Straßen grundhaft neu ausgebaut wurden, sah sich hier der Abwasserverband stets in der Pflicht, auch die Kanäle zeitgleich in diesen Bereichen mit zu erneuern, auch wenn noch kein Anschluss an ein Klärwerk möglich war.

Dies brachte jetzt den großen Vorteil, dass mit dem Bau der zuvor genannten Verbindungssammler diese Straßenzüge sofort an die neue Kläranlage angeschlossen werden konnten. Damit einher ging auch der Anschluss und Ausbau der Ortslage in Hainrode, dem Ortsteil Wollersleben und Kinderode.

Im Jahr 2013 wurde dann der Verbindungssammler von der Kläranlage Wollersleben nach Nohra verlegt und zeitgleich wurde mit dem Ausbau der Ortskanalisation in mehreren Bauabschnitten begonnen. Heute startet nun der letzte Abschnitt.

Erster symbolischer Spatenstich (Foto: privat) Erster symbolischer Spatenstich (Foto: privat)

Die Baumaßnahme wurde öffentlich ausgeschrieben. Das wirtschaftlichste Angebot hat die Firma Rudolf Feickert GmbH aus Falkenstein/Harz eingereicht und den Zuschlag erhalten. Die Baukosten belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro. Der Bau der Schmutzwasserkanalisation wird durch das Land Thüringen in Höhe von 270.000 Euro gefördert.
Autor: red

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