Mi, 11:40 Uhr
26.08.2015
Erstes SWG-Neubauprojekt bald fertig
Den Blick zum Harz inklusive
Es ist das erste Neubauprojekt der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft (SWG) in dieser Größenordnung. Und es könnte sich als Erfolg etablieren. Heute gab es für die nnz einen Vor-Ort-Termin...
Treppenhaus in Form einer Ellipse (Foto: nnz)
Es sind drei Stadthäuser mit insgesamt 50 Wohnungen, die in der Semmelweißstraße in Nordhausen Nord entstehen. 35 Wohnungen sind bereits vermietet, die restlichen 15 gehen vermutlich auch noch in diesem Jahr weg.
SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan ist optimistisch und verweist auf den Tag der offenen Tür am 5. September. Die Vorzüge des Gesamtkomplexes preist sie an. Zum Beispiel der herrliche Blick in den Harz hinein. Freilich, der ist gerade in der Wohnung erheischbar, die sozusagen vorgeführt wird. In anderen Wohnungen ist der Ausblick leider nicht so grün. Vermietet sind die rund 120 Quadratmeter schon lange, bei einem Preis von 9,50 Euro. Pro Quadratmeter. Kalt.
Im oberen Geschoss sind die Mietpreise am höchsten, nach unten wird es preiswerter. Hier werden 6,50 Euro verlangt. Der Bedarf an höherpreisigen Wohnungen ist zweifellos vorhanden. Die oberen Etagen sind "weg". Gut für den Vermieter.
Inge Klaan erläutert den Standort (Foto: nnz)
In die Wohnungen wurde der neueste Stand der Wohnungstechnik verbaut - von der Heizung im Fußboden bis zur Netzwerkverkabelung. Ökologisch und energetisch effizient. Voller Stolz verweist Inge Klaan auf das Treppenhaus, das in Form einer Ellipse angelegt ist. Bleibt die Frage: Braucht jemand solch ein Treppenhaus wirklich?
Zwölf Millionen Euro hat die Entwicklung des Standortes gekostet. Er wertet Nordhausen Nord insgesamt auf. Vor einigen Jahren stand dort noch das Skelett einer nicht mehr benötigten Schule.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Treppenhaus in Form einer Ellipse (Foto: nnz)
Es sind drei Stadthäuser mit insgesamt 50 Wohnungen, die in der Semmelweißstraße in Nordhausen Nord entstehen. 35 Wohnungen sind bereits vermietet, die restlichen 15 gehen vermutlich auch noch in diesem Jahr weg.
SWG-Geschäftsführerin Inge Klaan ist optimistisch und verweist auf den Tag der offenen Tür am 5. September. Die Vorzüge des Gesamtkomplexes preist sie an. Zum Beispiel der herrliche Blick in den Harz hinein. Freilich, der ist gerade in der Wohnung erheischbar, die sozusagen vorgeführt wird. In anderen Wohnungen ist der Ausblick leider nicht so grün. Vermietet sind die rund 120 Quadratmeter schon lange, bei einem Preis von 9,50 Euro. Pro Quadratmeter. Kalt.
Im oberen Geschoss sind die Mietpreise am höchsten, nach unten wird es preiswerter. Hier werden 6,50 Euro verlangt. Der Bedarf an höherpreisigen Wohnungen ist zweifellos vorhanden. Die oberen Etagen sind "weg". Gut für den Vermieter.
Inge Klaan erläutert den Standort (Foto: nnz)
In die Wohnungen wurde der neueste Stand der Wohnungstechnik verbaut - von der Heizung im Fußboden bis zur Netzwerkverkabelung. Ökologisch und energetisch effizient. Voller Stolz verweist Inge Klaan auf das Treppenhaus, das in Form einer Ellipse angelegt ist. Bleibt die Frage: Braucht jemand solch ein Treppenhaus wirklich?
Zwölf Millionen Euro hat die Entwicklung des Standortes gekostet. Er wertet Nordhausen Nord insgesamt auf. Vor einigen Jahren stand dort noch das Skelett einer nicht mehr benötigten Schule.
Peter-Stefan Greiner








