Fr, 09:24 Uhr
21.08.2015
Ein Landkreis auf der Suche
Wohin mit den Flüchtlingen?
Sie wächst beständig - die Zahl der Flüchtlinge und Asylantragsteller. Auch im Landkreis Nordhausen. Ein ist nicht in Sicht. Doch Raum zur Unterbringung wird knapp...
Momentan gibt es in Nordhausen eine Gemeinschaftsunterkunft in der Robert-Blum-Straße. Alle anderen müssen bislang dezentral untergebracht werden.
In der Sanierungsphase befindet sich ein Gebäude in der Grimmelallee, geplant wird der Umbau eines Mehrfamilienhauses neben der Werther-Turnhalle. Auf Nachfrage in der Kreisverwaltung hieß es: "Der Landkreis Nordhausen prüft derzeit ganz verschiedene Möglichkeiten der Unterbringung von Flüchtlingen auf ihre Eignung."
Das ist zum Beispiel die Förderschule in Sülzhayn. Der einstige Kurort war bereits mit einem anderen Objekt interessant. Mit dem einstigen Hotel "The Ark", doch hier wäre der Aufwand einer Sanierung zu hoch, da nach der Insolvenz des Unternehmen zum Beispiel alle Heizungsrohre zerschnitten wurden.
Geliebäugelt wird derweil mit dem leeren Kindergarten in der Zorgestraße. Der war einst als Standort für den Neubau einer Feuerwache vorgesehen. Die Pläne dazu - so hört man aus dem Rathaus, seien noch nicht vom Tisch. Bei der SWG plane man die Herrichtung von einst etwas vernachlässigten Gebäuden. Möglich wäre da das Gebäude an der Ecke Hesseröder/Bochumer-Straße.
Fast täglich erreichen die Redaktion Anrufe von Lesern, die etwas "gehört haben wollen". Zum Beispiel sollen Flüchtlinge in der ehemaligen Berufsschule der Kältetechnik in Niedersachswerfen untergebracht werden. Auch wurde bemerkt, wie Möbel in ein leerstehendes Gebäude der Service Gesellschaft gebracht wurden. Bei letzterem handelt es sich jedoch nur um ein Zwischenlager. Für Niedersachswerfen liegen keine Pläne vor.
Peter-Stefan Greiner
Autor: redMomentan gibt es in Nordhausen eine Gemeinschaftsunterkunft in der Robert-Blum-Straße. Alle anderen müssen bislang dezentral untergebracht werden.
In der Sanierungsphase befindet sich ein Gebäude in der Grimmelallee, geplant wird der Umbau eines Mehrfamilienhauses neben der Werther-Turnhalle. Auf Nachfrage in der Kreisverwaltung hieß es: "Der Landkreis Nordhausen prüft derzeit ganz verschiedene Möglichkeiten der Unterbringung von Flüchtlingen auf ihre Eignung."
Das ist zum Beispiel die Förderschule in Sülzhayn. Der einstige Kurort war bereits mit einem anderen Objekt interessant. Mit dem einstigen Hotel "The Ark", doch hier wäre der Aufwand einer Sanierung zu hoch, da nach der Insolvenz des Unternehmen zum Beispiel alle Heizungsrohre zerschnitten wurden.
Geliebäugelt wird derweil mit dem leeren Kindergarten in der Zorgestraße. Der war einst als Standort für den Neubau einer Feuerwache vorgesehen. Die Pläne dazu - so hört man aus dem Rathaus, seien noch nicht vom Tisch. Bei der SWG plane man die Herrichtung von einst etwas vernachlässigten Gebäuden. Möglich wäre da das Gebäude an der Ecke Hesseröder/Bochumer-Straße.
Fast täglich erreichen die Redaktion Anrufe von Lesern, die etwas "gehört haben wollen". Zum Beispiel sollen Flüchtlinge in der ehemaligen Berufsschule der Kältetechnik in Niedersachswerfen untergebracht werden. Auch wurde bemerkt, wie Möbel in ein leerstehendes Gebäude der Service Gesellschaft gebracht wurden. Bei letzterem handelt es sich jedoch nur um ein Zwischenlager. Für Niedersachswerfen liegen keine Pläne vor.
Peter-Stefan Greiner

