Fr, 20:23 Uhr
21.08.2015
Innovatives Modell:
Senioren-WG im Grimmelhof
Zum Abschluss ihrer Sommertour zum Thema Pflege und Gesundheit besuchte die bündnisgrüne Sprecherin für Gesundheit und Soziales, Babett Pfefferlein, die Senioreneinrichtungen des JugendSozialwerk Nordhausen im Grimmelhof...
Besuch im Grimmelhof (Foto: S. Spehr)
Holger Richter, Babett Pfefferlein, Britta Richter, Andreas Weigel. Sie stehen auf der Terrasse der Tagespflege im Grimmelhof.
Begleitet von den Vorständen Andreas Weigel und Holger Richter besichtigte sie eine Senioren-Wohngemeinschaft – hier können Seniorinnen und Senioren oder Pflegebedürftige selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden leben und sind trotzdem nicht allein.
Jede Hilfe, die sie benötigen kann ihnen individuell angeboten werden, entweder bequem, direkt im Haus oder von externen Pflegediensten. Der Grimmelhof mit seinem breiten Angebot an ambulanten Pflege- und Unterstützungsleistungen für Pflegebedürftige stellt aus unserer Sicht ein tragfähiges Zukunftsmodell dar. Denn hier können ältere Menschen in Gemeinschaft leben, haben dennoch ihren Privatbereich, den sie nach ihren Wünschen gestalten können und bekommen darüber hinaus alle Pflege- und Unterstützungsleistungen, die sie benötigen. So bieten wir, genau wie in großen Städten wie Hamburg oder Köln, eine attraktive und alternative Wohnform für Seniorinnen und Senioren, beschreibt Holger Richter das Konzept der ersten drei Etagen des Grimmelhof.
Anfangs hatten wir einige Probleme, Bewohner für die WGs zu finden. Diese Wohnform ist für die heutigen Seniorinnen und Senioren noch neu. Aber inzwischen haben wir viele Zimmer vermietet und bekommen zahlreiche Anfragen, ergänzt der Vorstandsvorsitzende Andreas Weigel.
Anschließend kam die Gesundheitspolitikerin ins Gespräch mit Gästen der Tagespflege, ihren Angehörigen und zahlreichen Interessierten. Das JugendSozialwerk hatte zu einem Informationsnachmittag unter dem Motto Zukunft der Pflege in Thüringen eingeladen.
Als Top-Referentin stellte Britta Richter, Pflegereferentin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Thüringen, die Änderungen und Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige in den Pflegestärkungsgesetzen I und II vor.
Aus aktuellen Statistiken geht hervor, dass die weitaus meisten pflegebedürftigen Menschen zu Hause von ihren Angehörigen betreut werden. Für sie gibt es einige Entlastungsmöglichkeiten – zum Beispiel eine Unterstützung bei der Finanzierung eines Tagespflegeangebots. Wir freuen uns, dass wir Babett Pfefferlein gewinnen konnten, heute mit uns ins Gespräch zu kommen. Ich bin mir sicher, dass sie unseren Senioren und Pflegebedürftigen im Landtag eine Stimme verleihen wird. Während der vorherigen Stationen ihrer Gesundheits-Tour hat sie ja zahlreiche andere Einrichtungen und Modelle besucht. Ich denke, wir konnten zeigen, dass das JugendSozialwerk in Sachen Pflege einen wertvollen und innovativen Beitrag für die Zukunft der Pflege in Thüringen leistet resümiert Holger Richter.
Autor: red
Besuch im Grimmelhof (Foto: S. Spehr)
Holger Richter, Babett Pfefferlein, Britta Richter, Andreas Weigel. Sie stehen auf der Terrasse der Tagespflege im Grimmelhof.Begleitet von den Vorständen Andreas Weigel und Holger Richter besichtigte sie eine Senioren-Wohngemeinschaft – hier können Seniorinnen und Senioren oder Pflegebedürftige selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden leben und sind trotzdem nicht allein.
Jede Hilfe, die sie benötigen kann ihnen individuell angeboten werden, entweder bequem, direkt im Haus oder von externen Pflegediensten. Der Grimmelhof mit seinem breiten Angebot an ambulanten Pflege- und Unterstützungsleistungen für Pflegebedürftige stellt aus unserer Sicht ein tragfähiges Zukunftsmodell dar. Denn hier können ältere Menschen in Gemeinschaft leben, haben dennoch ihren Privatbereich, den sie nach ihren Wünschen gestalten können und bekommen darüber hinaus alle Pflege- und Unterstützungsleistungen, die sie benötigen. So bieten wir, genau wie in großen Städten wie Hamburg oder Köln, eine attraktive und alternative Wohnform für Seniorinnen und Senioren, beschreibt Holger Richter das Konzept der ersten drei Etagen des Grimmelhof.
Anfangs hatten wir einige Probleme, Bewohner für die WGs zu finden. Diese Wohnform ist für die heutigen Seniorinnen und Senioren noch neu. Aber inzwischen haben wir viele Zimmer vermietet und bekommen zahlreiche Anfragen, ergänzt der Vorstandsvorsitzende Andreas Weigel.
Anschließend kam die Gesundheitspolitikerin ins Gespräch mit Gästen der Tagespflege, ihren Angehörigen und zahlreichen Interessierten. Das JugendSozialwerk hatte zu einem Informationsnachmittag unter dem Motto Zukunft der Pflege in Thüringen eingeladen.
Als Top-Referentin stellte Britta Richter, Pflegereferentin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Thüringen, die Änderungen und Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige in den Pflegestärkungsgesetzen I und II vor.
Aus aktuellen Statistiken geht hervor, dass die weitaus meisten pflegebedürftigen Menschen zu Hause von ihren Angehörigen betreut werden. Für sie gibt es einige Entlastungsmöglichkeiten – zum Beispiel eine Unterstützung bei der Finanzierung eines Tagespflegeangebots. Wir freuen uns, dass wir Babett Pfefferlein gewinnen konnten, heute mit uns ins Gespräch zu kommen. Ich bin mir sicher, dass sie unseren Senioren und Pflegebedürftigen im Landtag eine Stimme verleihen wird. Während der vorherigen Stationen ihrer Gesundheits-Tour hat sie ja zahlreiche andere Einrichtungen und Modelle besucht. Ich denke, wir konnten zeigen, dass das JugendSozialwerk in Sachen Pflege einen wertvollen und innovativen Beitrag für die Zukunft der Pflege in Thüringen leistet resümiert Holger Richter.


