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Do, 12:41 Uhr
20.08.2015
Südharz Klinikum

Zusammenarbeit mit Uniklinik in Leipzig

Das Institut für Radiologie am Nordhäuser Südharz Klinikum ist seit diesem Monat Vertragspartner des zertifizierten Prostata-Zentrums der Uniklinik Leipzig. Einzelheiten dieser Zusammenarbeit in Ihrer nnz...

Prostata-Karzinom (Foto: Südharz Klinikum) Prostata-Karzinom (Foto: Südharz Klinikum) Tumorbeispielbild im MRT in der Dynamik und der ADC-Messung

Die dortigen Urologen unter Leitung von Prof. Stolzenburg lassen bereits seit einigen Monaten die diagnostischen MRT-Untersuchungen der Prostata ihrer Patienten am hochmodernen 3T-MRT in Nordhausen durchführen.

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Einerseits profitieren die Urologen in Leipzig von der technischen Ausstattung und der radiologischen Erfahrung in Nordhausen, andererseits gewinnt das Nordhäuser Team um Chefarzt Prof. Dr. med. habil. Ansgar Malich neue Erkenntnisse, zum Beispiel bei der Vereinfachung und Verkürzung von Untersuchungsprotokollen und in der besseren Analyse und Vorhersage besonders aggressiver Prostatakrebsvarianten.

Auslöser für diese Zusammenarbeit war ein von Prof. Malich 2014 geleiteter Workshop über Prostata-MRT für Radiologen, auf dem auch urologische Kollegen aus Leipzig referierten. Hier gab es die ersten Kontakte mit den Leipziger Kollegen, die nun auch von den Erfahrungen der Radiologen am Nordhäuser Klinikum im Bereich Prostatabildgebung als jahrelanges europäisches Referenzzentrum für Prostata-MRT profitieren können. Gemeinsame wissenschaftliche Arbeiten sind geplant.

“Wir realisieren im Jahr inzwischen über 500 Prostata-MRT, unsere Patienten kommen nicht nur aus Thüringen, sondern auch aus Hessen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Bayern." erzählt Prof. Ansgar Malich nicht ohne Stolz auf die am Südharz Klinikum geleistete Arbeit.

Die Mehrzahl der Prostata-MRT wird durchgeführt, wenn eine Erkrankung der Vorsteherdrüse trotz vorherigen Verdachts auf eine maligne Erkrankung durch eine herkömmliche sonografische Biopsie nicht nachgewiesen wurde, die urologischen Kollegen aber dennoch eine maligne Erkrankung vermuten. Wird dann im MRT ein auffälliger Befund gefunden, kann dieser im MRT durch gezielte Biopsie abgeklärt werden. Darüber hinaus übernimmt das Radiologische Institut am Südharz Klinikum die bildgebende Verlaufskontrolle bei den Patienten, wo zwar ein Prostatakarzinom nachgewiesen wurden, das aber sehr klein bzw. wenig aggressiv ist und so aktuell nicht operiert oder bestrahlt werden muss (sog. active surveillance).

Für diese MR-Bildgebung wie auch die MR-gestützte Biopsie gibt es derzeit nur wenige radiologische Zentren mit einer entsprechenden Erfahrung, sie sind derzeit außer Nordhausen nur an wenigen Universitäten verfügbar. Der möglichst frühen Erkennung aggressiver Karzinomformen der Prostata gilt das aktuelle wissenschaftliche Engagement der Nordhäuser Radiologen.

Über die Ergebnisse von über 250 MR-gestützt durchgeführten Prostatabiopsien in Nordhausen wird Prof. Malich auf Einladung der Nordamerikanischen Röntgengesellschaft (RSNA) dieses Jahr beim weltgrößten radiologischen Kongress in Chicago berichten.

Darüber hinaus ist die Nordhäuser Radiologie auch Partner des zertifizierten Prostatazentrums Gera und kooperiert mit der Universität Jena. Ein radiologischer Kollege aus Nordhausen promoviert so über das Thema Prostata-MRT unter Betreuung von Prof. Malich und Prof. Teichgräber der Universität Jena aktuell.
Autor: red

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